IR130-145-35 Innenringe von INA
IR130-145-35 Innenringe von INA

INA

Innenringe INA IR130-145-35

Technische Daten
 
Innendurchmesser
130 mm
Außendurchmesser
145 mm
Breite
35 mm
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Laufbahn
feinbearbeitet, Stirnseiten abgeflacht
Oberfläche
nicht drallfrei geschliffen
Gewicht
0,85 kg
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Innenringe INA IR130-145-35
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Innenringe INA IR130-145-35

Der Innenring IR130-145-35 von INA bietet mit 130x145x35 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen auf nicht gehärteten Wellen.

Der Innenring IR130-145-35 von INA dient als präzise Gegenlaufbahn für Nadellager, Nadelkränze sowie Nadelhülsen. Das metrische Bauteil kommt zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht als Wälzkörperlaufbahn geschliffen werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm sowie einer Breite von 35 mm schafft diese Komponente definierte Laufeigenschaften für rotierende Maschinenteile in industriellen Baugruppen.

Wofür eignet sich der Innenring IR130-145-35?

Konstruktionen im Maschinenbau verlangen oft Nadellagerungen direkt auf Wellen, deren Werkstoff sich konstruktionsbedingt nicht als Wälzkörperlaufbahn eignet. Hier fungiert die Komponente als separate Lauffläche zwischen Welle und Rollensatz. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen, Umlenkungen sowie allgemeinen Industrieantrieben mit hohen Radialkräften. Durch die Breite von 35 mm bietet der Ring zudem ausreichend Führungsbreite, falls axiale Lageverschiebungen zwischen Gehäuse und Welle ausgeglichen werden müssen.

Was zeichnet die feinbearbeitete Laufbahn ohne Schmierbohrung aus?

Bei dieser Ausführung ist die zylindrische Außenfläche feinbearbeitet, was einen gleichmäßigen Lauf der Nadelrollen begünstigt. Die Stirnseiten sind abgeflacht ausgeführt, um das Zusammenführen mit dem Nadelkranz bei der Montage zu erleichtern. Da dieser Ring ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr konstruktionsseitig über das Gehäuse oder das Nachbarbauteil. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, sollten Wellendichtringe vorzugsweise an separaten Dichtflächen anlaufen.

Welche Maße besitzt der Innenring IR130-145-35?

Der Innenring weist eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm und eine Breite von 35 mm auf. Diese metrischen Abmessungen definieren den Passsitz auf der Welle sowie die zylindrische Lauffläche für den zugehörigen Nadelrollensatz. Vor dem Einbau sind Welle und Lagersitz auf Übereinstimmung mit diesen Werten abzugleichen.

Warum wird ein separater Innenring wie der IR130-145-35 benötigt?

Nadellager erfordern harte und feingeschliffene Laufflächen. Wenn eine Welle aus fertigungstechnischen Gründen ungehärtet bleibt, ersetzt der Innenring IR130-145-35 die Wellenlaufbahn. Auf diese Weise erhalten Konstruktionen eine widerstandsfähige Kontaktfläche für Wälzkörper, ohne dass die gesamte Welle einer aufwendigen Wärmebehandlung unterzogen werden muss.

Wie wird die Schmierstoffversorgung ohne Schmierbohrung gelöst?

Da die Variante IR130-145-35 keine Schmierbohrung besitzt, gelangt Schmierstoff nicht radial durch den Ring zur Laufbahn. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt in solchen Baugruppen von der Stirnseite her, über Schmiernuten im Gehäuse oder direkt über den Nadelkranz. Die Schmierstellen der Anschlusskonstruktion sind entsprechend auszulegen.

Welchen Vorteil bieten die abgeflachten Stirnseiten?

Die Stirnseiten des Innenrings sind abgeflacht und mit definierten Kanten versehen. Diese Formgebung erleichtert das axiale Aufschieben von Nadelkränzen oder Lagerhülsen während des Zusammenbaus. Zudem verringert der saubere Übergang das Risiko von Beschädigungen an empfindlichen Nadelkäfigen oder benachbarten Bauteilen beim Fügen.

Eignet sich die Mantelfläche als Gegenlauffläche für Dichtlippen?

Die Oberfläche dieses Rings ist nicht drallfrei geschliffen. Bei Berührung mit Radial-Wellendichtringen kann ein Schleifdrall theoretisch zu Schmierstoffförderung oder Undichtigkeiten führen. Soll eine Dichtlippe direkt auf dem Ring laufen, empfiehlt sich die Prüfung alternativer Dichtkonzepte oder die Verlegung der Dichtstelle auf drallfrei bearbeitete Flächen.

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