INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,13 € | 40,40 € |
| 35 | 4,26 € | 38,27 € |
Der Innenring IR85-95-26 von INA stellt mit den Maßen 85x95x26 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager bereit.
Der Innenring IR85-95-26 dient als Führungskomponente für Wälzlagerungen, bei denen die Welle nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Das Bauteil von INA verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm und eine Baubreite von 26 mm. Typischerweise kombiniert man solche Ringe mit Nadelkränzen oder Nadelbüchsen im Maschinenbau.
Der Ring dient als Lauffläche für Nadelrollen, sobald die Maschinenwelle nicht die erforderliche Oberflächengüte aufweist. Maschinenkonstruktionen mit hohen Radialkräften greifen häufig auf diese Lösung zurück. Die feinbearbeitete Mantelfläche erlaubt gleichmäßige Abrollbewegungen des Nadelkranzes. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern zudem das axiale Anstellen an Gehäuseschultern oder benachbarten Distanzringen und reduzieren Kantenpressungen bei der Montage.
Diese Variante besitzt keine Schmierbohrung im Ringkörper. Sie eignet sich vor allem für Anwendungen, bei denen die Zufuhr des Schmierstoffs von außen über das Lagergehäuse oder seitlich über den Nadelkranz erfolgt. Durch den Verzicht auf radiale Bohrungen bleibt die zylindrische Laufbahn komplett unterbrechungsfrei. Da die Lauffläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient sie vorrangig der Wälzkörperführung und sollte nicht als Dichtungsanlauffläche für Wellendichtringe mit Förderwirkung genutzt werden.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 85 mm zur Aufnahme auf der Welle. Der Außendurchmesser beträgt 95 mm und fungiert als Laufbahn für den zugehörigen Nadelkranz. Die axiale Breite misst exakt 26 mm. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch innerhalb standardisierter Nadellageranordnungen.
Die feinbearbeitete Mantelfläche stellt eine definierte Oberfläche für die darüber abrollenden Nadelrollen bereit. Durch diesen Feinschliff verteilt sich die mechanische Last gleichmäßig über die gesamte Kontaktzone. Das mindert den Verschleiß am Nadelkranz, verringert Laufgeräusche und unterstützt eine ruhige Führung der gelagerten Welle unter radialer Beanspruchung.
Da dieser Innenring ohne radiale Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt das Schmiermittel nicht von der Welleninnenseite an die Laufbahn. Die Versorgung mit Fett oder Schmieröl muss daher von außen über den Lageraußenring, axiale Spalte oder direkt über den Nadelkäfig erfolgen, um die Schmierung der Wälzkörper zu ermöglichen.
Abgeflachte Stirnflächen bieten definierte axiale Anschlagflächen für Sicherungsringe, Wellenabsätze oder benachbarte Bauteile. Die gefertigten Übergänge verhindern das Entstehen unzulässiger Kantenpressungen an den Ringrändern und unterstützen eine exakte axiale Positionierung des Bauteils auf der Welle während des Einbaus.
Der Schleifprozess der Oberfläche hinterlässt herstellungsbedingt eine minimale Drallstruktur auf dem Außendurchmesser. Für das Abrollen von Wälzkörpern ist dies technisch unbedenklich. Berührende Radial-Wellendichtringe sollten jedoch nicht direkt auf dieser Fläche anlaufen, da der vorhandene Drall bei Drehung Schmierstoff nach außen fördern oder Undichtigkeiten begünstigen kann.
Ein separater Innenring wird gebraucht, wenn der Wellenwerkstoff nicht die für Wälzlager erforderliche Härte aufweist oder sich die Welle fertigungstechnisch nicht auf die notwendige Oberflächengüte schleifen lässt. Der Ring schützt die Trägerwelle wirksam vor direktem Verschleiß durch die Wälzkörper.
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