IR85-95-26 Innenringe von INA
IR85-95-26 Innenringe von INA

INA

Innenringe INA IR85-95-26

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
95 mm
Breite
26 mm
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Laufbahn
feinbearbeitet, Stirnseiten abgeflacht
Oberfläche
nicht drallfrei geschliffen
Gewicht
0,277 kg
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Innenringe INA IR85-95-26
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Innenringe INA IR85-95-26

Der Innenring IR85-95-26 von INA stellt mit den Maßen 85x95x26 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager bereit.

Der Innenring IR85-95-26 dient als Führungskomponente für Wälzlagerungen, bei denen die Welle nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Das Bauteil von INA verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm und eine Baubreite von 26 mm. Typischerweise kombiniert man solche Ringe mit Nadelkränzen oder Nadelbüchsen im Maschinenbau.

Wofür eignet sich der Innenring IR85-95-26 im Betrieb?

Der Ring dient als Lauffläche für Nadelrollen, sobald die Maschinenwelle nicht die erforderliche Oberflächengüte aufweist. Maschinenkonstruktionen mit hohen Radialkräften greifen häufig auf diese Lösung zurück. Die feinbearbeitete Mantelfläche erlaubt gleichmäßige Abrollbewegungen des Nadelkranzes. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern zudem das axiale Anstellen an Gehäuseschultern oder benachbarten Distanzringen und reduzieren Kantenpressungen bei der Montage.

Wann empfiehlt sich die Ausführung ohne Schmierbohrung?

Diese Variante besitzt keine Schmierbohrung im Ringkörper. Sie eignet sich vor allem für Anwendungen, bei denen die Zufuhr des Schmierstoffs von außen über das Lagergehäuse oder seitlich über den Nadelkranz erfolgt. Durch den Verzicht auf radiale Bohrungen bleibt die zylindrische Laufbahn komplett unterbrechungsfrei. Da die Lauffläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient sie vorrangig der Wälzkörperführung und sollte nicht als Dichtungsanlauffläche für Wellendichtringe mit Förderwirkung genutzt werden.

Welche Maße weist der Innenring IR85-95-26 auf?

Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 85 mm zur Aufnahme auf der Welle. Der Außendurchmesser beträgt 95 mm und fungiert als Laufbahn für den zugehörigen Nadelkranz. Die axiale Breite misst exakt 26 mm. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch innerhalb standardisierter Nadellageranordnungen.

Warum ist die Laufbahn des Innenrings feinbearbeitet?

Die feinbearbeitete Mantelfläche stellt eine definierte Oberfläche für die darüber abrollenden Nadelrollen bereit. Durch diesen Feinschliff verteilt sich die mechanische Last gleichmäßig über die gesamte Kontaktzone. Das mindert den Verschleiß am Nadelkranz, verringert Laufgeräusche und unterstützt eine ruhige Führung der gelagerten Welle unter radialer Beanspruchung.

Wie wird ein Lager mit diesem Innenring geschmiert?

Da dieser Innenring ohne radiale Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt das Schmiermittel nicht von der Welleninnenseite an die Laufbahn. Die Versorgung mit Fett oder Schmieröl muss daher von außen über den Lageraußenring, axiale Spalte oder direkt über den Nadelkäfig erfolgen, um die Schmierung der Wälzkörper zu ermöglichen.

Welche Funktion erfüllen die abgeflachten Stirnseiten?

Abgeflachte Stirnflächen bieten definierte axiale Anschlagflächen für Sicherungsringe, Wellenabsätze oder benachbarte Bauteile. Die gefertigten Übergänge verhindern das Entstehen unzulässiger Kantenpressungen an den Ringrändern und unterstützen eine exakte axiale Positionierung des Bauteils auf der Welle während des Einbaus.

Was bedeutet die Eigenschaft „nicht drallfrei geschliffen“?

Der Schleifprozess der Oberfläche hinterlässt herstellungsbedingt eine minimale Drallstruktur auf dem Außendurchmesser. Für das Abrollen von Wälzkörpern ist dies technisch unbedenklich. Berührende Radial-Wellendichtringe sollten jedoch nicht direkt auf dieser Fläche anlaufen, da der vorhandene Drall bei Drehung Schmierstoff nach außen fördern oder Undichtigkeiten begünstigen kann.

Wann ist der Einsatz eines separaten Innenrings notwendig?

Ein separater Innenring wird gebraucht, wenn der Wellenwerkstoff nicht die für Wälzlager erforderliche Härte aufweist oder sich die Welle fertigungstechnisch nicht auf die notwendige Oberflächengüte schleifen lässt. Der Ring schützt die Trägerwelle wirksam vor direktem Verschleiß durch die Wälzkörper.

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