NADELLA
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| 30 | 8,16 € | 73,53 € |
Der Innenring BI2045 R6 von NADELLA dient mit den Maßen 45x55,4x22 mm als Lauffläche für Nadelkränze, wenn die Welle nicht direkt als Laufbahn nutzbar ist.
Mit dem Innenring BI2045 R6 von NADELLA rüsten Sie Wellen mit einer bearbeiteten Lauffläche aus, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn geschliffen werden kann. Als massiver Lagerring stellt dieser Innenring die Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen bereit. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 55,4 mm und einer Breite von 22 mm passt die Komponente in standardisierte Konstruktionen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Dieser Innenring kommt zum Einsatz, wenn Nadelrollen direkt auf der Welle laufen sollen, die Wellenoberfläche jedoch nicht als Wälzkörperlaufbahn taugt. Konstruktionen mit Nadelkränzen erfordern geeignete Laufflächen mit feiner Oberflächenbeschaffenheit. Der Ring übernimmt diese Funktion und schützt die Welle vor Verschleiß. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerungsanordnungen und Führungen, bei denen geringe radiale Bauhöhen gefordert sind. Durch die abgeflachten Stirnseiten lässt sich das Bauteil axial sauber an Schultern anlegen.
Der Innenring verfügt über feinbearbeitete Laufbahnen für einen gleichmäßigen Kontakt mit den Wälzkörpern. Da die Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, muss die Zufuhr von Schmierstoff über das umgebende Gehäuse oder von den Stirnseiten her erfolgen. Beachten Sie zudem, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für Anwendungen mit direkt auf dem Ring laufenden Radial-Wellendichtringen ist daher zu prüfen, ob der geringe Schliffförderdrall die Dichtwirkung beeinflussen könnte.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 55,4 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Diese Maße definieren den Sitz auf der Welle und die wirksame Laufbahnbreite für den zugehörigen Nadelkranz. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Wellensitz auf Maßhaltigkeit.
Nadelwälzkörper benötigen feinbearbeitete Laufflächen. Lässt sich die Welle aus fertigungstechnischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht entsprechend schleifen, ersetzt ein aufgepresster Innenring diese Lauffläche. Er ermöglicht den Betrieb von Nadelkränzen oder Nadelhülsen direkt auf der Wellenachse.
Bei Ringen ohne eigene Bohrung wird das Schmiermittel von außen über das Lagergehäuse, benachbarte Schmiernuten oder seitlich an den Wälzkörpern vorbei zugeführt. Konstrukteure integrieren Schmierkanäle meist direkt in die Gehäusekonstruktion, damit Fett oder Öl ungehindert an die feinstbearbeitete Laufbahn gelangt.
Diese Eigenschaft beschreibt das Schleifbild auf der Oberfläche. Für den reinen Lauf von Nadelrollen ist dies üblich und funktional. Dient die Mantelfläche jedoch zusätzlich als Gegenlauffläche für elastomere Dichtlippen, kann ein vorhandener Schleifdrall Schmierstoff transportieren. In solchen Dichtbereichen ist die Ausrichtung oder Eignung zu prüfen.
Abgeflachte Stirnflächen schaffen eine saubere, plane Anlagefläche für benachbarte Bauteile wie Wellenschultern, Distanzbuchsen oder Sicherungselemente. Sie erleichtern die winkelgerechte Montage auf der Welle und beugen unzulässigen Kantenpressungen vor, wenn der Ring axial fixiert und gegen benachbarte Anschläge verspannt wird.
Vor dem Aufziehen sollte die Welle gründlich gereinigt und entgratet werden. Ein gleichmäßiges Aufschieben verhindert ein Verkanten auf dem 45-mm-Sitz. Abhängig von der gewählten Passung empfiehlt sich ein vorsichtiges Erwärmen des Innenrings, um die Montagekraft zu reduzieren und Beschädigungen der feinen Lauffläche zu vermeiden.
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