IR65-72-25 -EGS Innenringe von INA
IR65-72-25 -EGS Innenringe von INA

INA

Innenringe INA IR65-72-25 -EGS

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
25 mm
Material
Stahl
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Laufbahn
feinbearbeitet, Stirnseiten abgeflacht
Oberfläche
drallfrei geschliffen - für Radial-Wellendichtringe
Gewicht
0,142 kg
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Innenringe INA IR65-72-25 -EGS
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Innenringe INA IR65-72-25 -EGS

Der Innenring IR65-72-25 -EGS von INA bietet mit 65x72x25 mm eine drallfrei geschliffene Lauffläche für Nadelkränze und Radial-Wellendichtringe.

Der Innenring IR65-72-25 -EGS dient als gehärtete Gegenlaufbahn für Nadellager sowie Nadelkränze, falls Sie die Welle konstruktiv nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn nutzen können. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 25 mm passt dieses metrische Bauteil präzise auf zylindrische Wellensitze. Die feinbearbeitete Mantelfläche fungiert gleichzeitig als Anlagefläche für berührende Dichtlippen. Hersteller dieses Rings ist INA.

Wofür eignet sich der Innenring IR65-72-25 -EGS in der Praxis?

Dieser Innenring kommt zum Einsatz, wenn ungehärtete Wellenwerkstoffe vorliegen oder das Schleifen der Wellenoberfläche wirtschaftlich unrentabel ist. Sie kombinieren die Komponente typischerweise mit Nadelbüchsen, Nadelhülsen oder massiven Nadellagern. Da die Stirnseiten abgeflacht ausgeführt sind, fügt sich der Ring bündig an Wellenschultern oder Distanzringe an. Die geschlossene Ausführung ohne Schmierbohrung verhindert einen unkontrollierten Schmierstoffdurchtritt im Sitzbereich.

Warum ist die drallfreie Ausführung für Dichtringe wichtig?

Die Kennzeichnung -EGS verweist auf eine drallfrei geschliffene Oberfläche der Mantelfläche. Diese Bearbeitung verhindert Förderwirkungen, die bei herkömmlichen Schleifriefen auftreten und Schmiermittel unter der Dichtlippe herausdrücken können. Nutzen Sie Radial-Wellendichtringe direkt auf dem Innenring IR65-72-25 -EGS, bleibt der Schmierfilm stabil und die Dichtlippe läuft gleichmäßig ab. Beim Einbau empfiehlt sich ein vorsichtiges Fügen zum Schutz der feinbearbeiteten Lauffläche.

Welche Maße besitzt der Innenring IR65-72-25 -EGS?

Der Innenring IR65-72-25 -EGS weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine axiale Gesamtbreite von 25 mm auf. Diese standardisierten metrischen Maße stimmen mit den Abmessungen gängiger Nadellager-Kombinationen überein und ermöglichen eine exakte Zuordnung zu passenden Wellenabschnitten und Gehäusebohrungen im Maschinenbau.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -EGS bei diesem Innenring?

Das Kürzel -EGS kennzeichnet eine speziell drallfrei geschliffene Oberfläche der äußeren Mantelfläche. Diese Feinstbearbeitung ist darauf ausgelegt, als direkte Lauffläche für berührende Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe zu dienen. Ein hydrodynamischer Fördereffekt durch mikroskopische Bearbeitungsspuren wird vermieden, sodass kein Medium ungewollt über die rotierende Dichtkante transportiert wird.

Wann wird ein Innenring anstelle einer gehärteten Welle genutzt?

Der Einsatz eines separaten Innenrings empfiehlt sich, wenn der Wellenwerkstoff nicht gehärtet werden kann oder darf. Zudem entfällt das feine Schleifen direkt auf der Welle. Bei möglichem Verschleiß durch Wälzkörper oder Dichtlippen tauschen Sie lediglich den Innenring aus, ohne die gesamte Welle mechanisch nachbearbeiten oder komplett ersetzen zu müssen.

Besitzt dieser Innenring eine integrierte Schmierbohrung?

Dieses Modell ist als Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt. Die Zufuhr des Schmierstoffs muss folglich von den Stirnseiten oder über das umgebende Lagergehäuse erfolgen. Durch die geschlossene Mantelfläche eignet sich der Ring besonders für Bauräume, bei denen keine Bohrungen im Wellenbereich gewünscht sind oder Wellendichtringe auf der Außenfläche laufen.

Welche Funktion haben die abgeflachten Stirnseiten?

Die abgeflachten Stirnseiten dieses Innenrings erleichtern das Fügen von Nadelkränzen und benachbarten Bauteilen. Die definierten Kanten verringern das Risiko von Beschädigungen an empfindlichen Dichtlippen beim Aufschieben über die Welle. Gleichzeitig erlauben die ebenen Stirnflächen ein sauberes axiales Anstellen gegen Wellenschultern oder Sicherungselemente ohne störenden Kantenüberstand.

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