ZEN
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Der Innenring IR75X85X54 von ZEN dient mit 75 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite als gehärtete Laufbahn für Nadellager.
Mit dem Innenring IR75X85X54 erhalten Sie eine präzise gefertigte Laufbahnkomponente für Wälzlagerungen im Maschinenbau. Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn eine Welle konstruktionsbedingt nicht direkt gehärtet und geschliffen werden kann. Als metrischer Ring stellt er die notwendige Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen bereit. Zudem sorgt die solide Baubreite dafür, dass axiale Bewegungen der Welle im Gehäuse betriebssicher ausgeglichen werden können.
Konstrukteure nutzen diesen Ring vor allem in Nadellagerungen, bei denen die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn dient. Dies betrifft beispielsweise Weichstahlwellen oder Wellenabschnitte ohne eigene Härtung. Durch die Breite von 54 mm unterstützt der Ring Lagerstellen mit Loslagerfunktion, bei denen axiale Längenausdehnungen der Welle stattfinden. Auch als Anlauffläche für Dichtelemente lässt sich der Außenmantel heranziehen, sofern keine drallfreie Schleifung gefordert ist.
Diese Variante wird ohne Schmierbohrung gefertigt, wodurch der Schmierstoff über das Lagergehäuse oder den Nadelkranz zugeführt werden muss. Die Laufbahn ist feinbearbeitet, während die Stirnseiten abgeflacht sind. Diese Kantenform erleichtert das axiale Zusammenfügen von Nadelkranz und Innenring bei der Montage und schont angrenzende Bauteile. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei dynamischen Radial-Wellendichtringen eine genaue Prüfung der Anforderungen an die Dichtstelle.
Der Innenring IR75X85X54 besitzt eine zylindrische Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Gesamtbreite von 54 mm. Das Bauteil ist nach metrischem Maßsystem ausgelegt und passt exakt zu Nadelkränzen oder Nadellagerbaugruppen mit entsprechendem Innendurchmesser von 85 mm.
Ein separater Innenring wird unverzichtbar, sobald die Welle am Lagersitz nicht gehärtet und feinstbearbeitet werden kann. Ohne passend gehärtete Oberfläche würden die Nadelrollen den Wellenwerkstoff rasch beschädigen. Der Ring übernimmt diese Lauffunktion und schützt den Wellenkörper vor abrasivem Verschleiß.
Diese Ausführung ist ohne Schmierbohrung ausgeführt. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl muss daher über benachbarte Gehäusebohrungen, den Nadelkranz oder stirnseitige Schmierkanäle erfolgen. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass ausreichend Schmierstoff direkt an die feinbearbeitete Lauffläche gelangt.
Die feinbearbeitete Laufbahn weist eine sehr geringe Oberflächenrauheit auf, was für ruhigen Rollkörperlauf und geringen Reibungswiderstand sorgt. Abgeflachte Kanten an den Stirnseiten erleichtern das Aufschieben der Nadelkränze während der Montage und verhindern, dass empfindliche Dichtlippen beim Fügen verletzt werden.
Da die Außenfläche dieses Rings nicht drallfrei geschliffen ist, kann bei rotierenden Wellendichtringen mit Elastomerlippe eine minimale Förderwirkung entlang der Schleifriefen auftreten. In Standardfettungen ist der Einsatz oft möglich, bei flüssigen Schmierstoffen sollte die Dichtungsart vorab technisch abgestimmt werden.
Mit einer Breite von 54 mm stellt der Ring eine großzügige Führungsfläche zur Verfügung. Dadurch können Nadellager größere axiale Wellenverschiebungen überbrücken, ohne von der gehärteten Lauffläche abzugleiten. Dies ist besonders bei temperaturbedingten Längenänderungen in Loslagerpositionen von Vorteil.
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