IR110-125-40 Innenringe von INA
IR110-125-40 Innenringe von INA

INA

Innenringe INA IR110-125-40

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
40 mm
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Laufbahn
feinbearbeitet, Stirnseiten abgeflacht
Oberfläche
nicht drallfrei geschliffen
Gewicht
0,849 kg
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Innenringe INA IR110-125-40
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Innenringe INA IR110-125-40

Innenring IR110-125-40 von INA mit den Abmessungen 110x125x40 mm dient als feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen ohne gehärtete Welle.

Der Innenring IR110-125-40 von INA kommt zum Einsatz, wenn eine Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann und somit nicht unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn dient. Als separates Bauteil ermöglicht dieser metrische Ring den Aufbau betriebssicherer Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Die feinbearbeitete Laufbahn unterstützt das gleichmäßige Abrollen der Nadelrollen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 40 mm bietet das Bauteil eine stabile Basis für industrielle Lagerungen.

Wann kommt der Innenring IR110-125-40 zum Einsatz?

Diesen Innenring nutzen Konstrukteure und Instandhalter vor allem in Kombination mit Nadellagern auf ungehärteten Wellen. Da die Wellenoberfläche in vielen Maschinenbauteilen nicht aufwändig geschliffen werden kann, übernimmt der Ring die Funktion der inneren Gegenlauffläche. Das schont das Wellenmaterial und spart Fertigungsaufwand. Durch die Breite von 40 mm lässt sich der Ring zudem nutzen, um axiale Verschiebungen von Loslagern auszugleichen oder als Anlauffläche für Dichtelemente zu dienen.

Welche Besonderheiten zeichnen die Ausführung ohne Schmierbohrung aus?

Der IR110-125-40 ist ohne Schmierbohrung ausgeführt, sodass Schmierstoff über das umgebende Gehäuse oder das jeweilige Lager zugeführt werden muss. Seine Laufbahn ist feinbearbeitet, während die Stirnseiten abgeflacht sind. Diese Formgebung erleichtert das Aufschieben auf die Welle und vermindert Beschädigungen an Dichtlippen beim Montieren. Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen, was bei der Kombination mit berührenden Wellendichtringen im Einzelfall zu beachten ist.

Welche Maße hat der Innenring IR110-125-40?

Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 40 mm. Es handelt sich um ein metrisches Bauteil von INA, das exakt auf entsprechende Nadelkränze und Nadellager abgestimmt wird.

Warum wird ein separater Innenring wie der IR110-125-40 benötigt?

Nadellager laufen häufig direkt auf gehärteten Wellen. Ist die Welle jedoch ungehärtet oder lässt sich fertigungstechnisch nicht mit der nötigen Oberflächengüte schleifen, stellt dieser Innenring die erforderliche Lauffläche bereit. Dadurch bleibt die Welle vor direktem Verschleiß durch die Nadelrollen geschützt.

Verfügt der Innenring IR110-125-40 über eine Schmierbohrung?

Dieses Modell wird ohne Schmierbohrung gefertigt. Das bedeutet, dass Schmiermittel wie Schmierfett oder Schmieröl von außen oder über benachbarte Baugruppen an die Laufbahn geführt werden muss. Bei Bedarf nach einer Schmierbohrung bieten Hersteller Ringe mit gesonderten Nachsetzzeichen an.

Was bedeutet die Eigenschaft „nicht drallfrei geschliffen“?

Ein Schliff ohne Drallfreiheit kann minimale Schleifspuren entlang der Oberfläche aufweisen. Bei reinem Rollkontakt mit Nadelkränzen hat dies keinen Nachteil. Dient der Ring zugleich als Gegenlauffläche für berührende Dichtlippen, kann je nach Drehrichtung ein Fördereffekt für Schmierstoff oder Schmutz entstehen.

Welche Funktion haben die abgeflachten Stirnseiten des Innenrings?

Abgeflachte Stirnseiten und stirnseitige Fasen erleichtern das axiale Fügen auf die 110-mm-Welle sowie das Einführen in Nadelhülsen oder Nadelkränze. Zudem tragen diese Kantenbearbeitungen dazu bei, Beschädigungen an empfindlichen Dichtlippen oder Wälzkörpern während der mechanischen Montage zu vermeiden.

Eignet sich die Mantelfläche als Gegenlaufbahn für Dichtungen?

Mit einer Breite von 40 mm bietet der Ring ausreichend Fläche, um neben dem Nadelkranz auch berührende Radial-Wellendichtringe aufzunehmen. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, sollte der Einsatz mit Dichtlippen vorab auf Dichtwirkung und Verschleißverhalten abgestimmt werden.

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