INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,75 € | 14,32 € |
| 25 | 1,50 € | 13,57 € |
| 50 | 2,26 € | 12,81 € |
Der Innenring IR35-43-22 von INA bietet mit den Maßen 35x43x22 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager ohne gehärtete Welle.
Der Innenring IR35-43-22 dient als Gegenlaufbahn für Nadellager, Nadelkränze oder Nadelhülsen. Ein solcher Ring wird verbaut, wenn die Welle der Konstruktion nicht gehärtet und geschliffen ausgeführt werden kann. Das metrische Bauteil von INA besitzt eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 43 mm sowie eine Breite von 22 mm. Die feinbearbeitete Mantelfläche fungiert dabei direkt als Kontaktzone für die Wälzkörper.
Dieses Wälzlager-Zubehör kommt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen die vorhandene Wellenoberfläche fertigungsbedingt weich bleibt oder nachträglich nicht als Wälzkörperlaufbahn gehärtet werden soll. Der Innenring IR35-43-22 komplettiert hierbei die Lagerstelle und ermöglicht das vorschriftsmäßige Abrollen der Wälzkörper. Zudem kann die Mantelfläche bei Bedarf als plane Anlauffläche für berührende Dichtlippen genutzt werden.
Diese Ausführung ist ohne Schmierbohrung gefertigt, weshalb der Schmierstoff über die Lagerkonstruktion oder stirnseitig zugeführt werden muss. Durch die geschlossene Mantelfläche bleibt die Tragzone unterbrechungsfrei. Die Laufbahnen sind feinbearbeitet und die Stirnseiten abgeflacht gefertigt. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei dynamischen Dichtsystemen eine genaue Abstimmung auf die Laufrichtung.
Ein metrischer Ring aus der Baureihe IR des Herstellers INA, der als gehärtete Laufbahn für Nadellager dient. Das Bauteil wird auf die Welle geschoben, wenn deren Oberfläche nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Es schafft die notwendige Oberflächengüte für den reibungsarmen Lauf des Nadelkranzes.
Die Bohrung beträgt 35 mm, der Außendurchmesser liegt bei 43 mm und die Baubreite misst 22 mm. Diese standardisierten Abmessungen stimmen mit den Maßreihen passender Nadellager überein. Sie definieren den Sitz auf der Anschlusswelle und bestimmen den Laufbahndurchmesser für die Wälzkörper.
Ein Innenring wird benötigt, sobald der Wellenwerkstoff nicht die für Wälzlager erforderliche Härte oder Oberflächenfeinheit aufweist. Zudem erlaubt ein separater Innenring den einfachen Austausch bei potentiellem Verschleiß, ohne die gesamte Welle überarbeiten oder austauschen zu müssen. Er dient auch als Gegenlaufbahn für Dichtlippen.
Da der Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, muss das Schmiermittel über die Lagerumgebung oder benachbarte Bauteile an die Wälzkörper gelangen. Dies bietet den Vorteil einer durchgehenden, unterbrechungsfreien Lauffläche. Die Konstruktion verlangt daher eine Schmierstoffzufuhr über das Gehäuse oder von den Stirnseiten her.
Die Laufbahn ist feinbearbeitet, jedoch nicht drallfrei geschliffen. Für den Kontakt mit Wälzkörpern ist dies der reguläre Fertigungsstandard. Sofern berührende Dichtringe direkt auf dem Ring anlaufen, sollte beachtet werden, dass fertigungsbedingte Bearbeitungsspuren bei hoher Drehzahl Einfluss auf die Schmierstoffförderung der Dichtlippe nehmen können.
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