INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,68 € | 12,97 € |
| 25 | 1,37 € | 12,28 € |
| 50 | 2,05 € | 11,60 € |
Der Innenring IR35-42-20,5 von INA bietet mit den Maßen 35x42x20,5 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR35-42-20,5 kommt zum Einsatz, wenn die Welle nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Bei Nadellagern, Nadelkränzen oder Nadelhülsen ersetzt dieses Bauteil von INA die direkte Wellenlaufbahn. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 20,5 mm stellt der Ring definierte Kontaktverhältnisse für die Wälzkörper her. Anwender sparen dadurch aufwendige Härteprozesse an Maschinenteilen ein und erhalten eine maßgenaue Basis für die Lagerstelle.
Dieser metrische Innenring dient als Laufbahn, um Nadelkränze auf konventionellen Wellenwerkstoffen zu betreiben. Die Laufbahn ist feinbearbeitet und für den direkten Kontakt mit Wälzkörpern ausgelegt. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das axiale Fügen im Gehäuse und schonen eventuell angrenzende Dichtungen beim Aufschieben. Durch die zylindrische Mantelfläche dient der Ring als gehärtete Gegenlauffläche, wenn die Welle selbst konstruktionsbedingt weich bleiben soll oder Loslagerverschiebungen auszugleichen sind.
Diese Ausführung besitzt keine Schmierbohrung im Innenring. Sie eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel von außen über das Lagergehäuse oder seitlich zugeführt wird. Eine geschlossene Ringfläche vermeidet zusätzliche Kerbstellen an der Innenbohrung und bietet dem Wälzkörpersatz eine unterbrechungsfreie Lauffläche. Vor dem Aufpressen ist zu beachten, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Bei direktem Kontakt mit Dichtlippen sollte die Schmierstoffführung entsprechend abgestimmt sein.
Mit 35 mm Innendurchmesser, 42 mm Außendurchmesser sowie einer Baubreite von 20,5 mm dient dieser metrische Ring als Lauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Die Maße entsprechen der Standardreihe IR von INA und passen zu Rollensätzen mit identischem Innendurchmesser.
Nadellager laufen häufig direkt auf der Welle, um Bauraum zu sparen. Ist die Welle jedoch nicht induktiv gehärtet oder feinstbearbeitet, würde das Material unter den Linienlasten der Nadeln rasch verschleißen. Der gehärtete Innenring dient in diesem Fall als vollwertige Wälzkörperlaufbahn auf ungehärteten Wellen.
Die Stirnseiten dieses Innenrings sind fertigungsseitig abgeflacht und mit Übergangsfasen versehen. Diese Formgebung erleichtert das Aufschieben des Nadelkranzes oder der Gehäusebaugruppe während der Montage. Zudem verringern angefaste Kanten das Risiko, dass berührende Dichtlippen beim axialen Fügen der Welle beschädigt werden.
Da der Ring ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr nicht von innen durch die Welle. Das Schmiermittel wird dem Wälzkörpersatz über das Lagergehäuse, Schmiernuten im Außenring oder direkt von der Seite zugeführt. Fett oder Öl verteilt sich anschließend über die feinbearbeitete Lauffläche.
Die Angabe bezieht sich auf das Schleifbild der Mantelfläche. Beim Schleifen kann ein minimaler Rillendrall entstehen. Für den reinen Lauf von Nadelrollen ist dies unerheblich. Läuft jedoch eine berührende Radial-Wellendichtlippe direkt auf dem Ring, kann ein vorhandener Drall je nach Drehrichtung Schmierstoff fördern oder Schmutz einziehen.
Der Innenring sitzt mit Passung fest auf der Welle. Innerhalb der Nadellagerung erlaubt die bordlose Mantelfläche jedoch eine zwangfreie axiale Verschiebung der Nadelrollen gegenüber dem Ring. Damit eignet sich diese Kombination für Loslagerungen, die thermische Längenänderungen der Welle ohne axiale Zusatzkräfte ausgleichen müssen.
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