INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 11,95 € |
| 25 | 1,25 € | 11,33 € |
| 50 | 1,89 € | 10,69 € |
Der Innenring IR25-29-30 von INA dient mit den Maßen 25x29x30 mm als gehärtete Wälzkörperlaufbahn auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR25-29-30 bildet eine tragfähige Lauffläche für Nadellager sowie Nadelkränze. Dieses Bauteil von INA kommt zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 29 mm und einer Breite von 30 mm bietet der Ring eine metrische Normbasis für kompakte Lagerstellen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik.
Der Einsatz erfolgt, wenn die Welle der Konstruktion nicht als direkte Wälzlagerlaufbahn dienen kann. In Kombination mit passenden Nadelhülsen, Nadelbüchsen oder Nadelkränzen schafft das Bauteil eine definierte Gegenlauffläche. Die Breite von 30 mm erlaubt zudem axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, wie sie typischerweise bei Loslageranordnungen auftreten. Gleichzeitig kann die Mantelfläche als Anlauffläche für passende Dichtlippen genutzt werden.
Die Variante IR25-29-30 ist als geschlossener Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das Schmiermittel wird hierbei axial über das umgebende Lager oder das Gehäuse zugeführt, wodurch die Laufbahn frei von Durchbrüchen bleibt. Die feinbearbeitete Lauffläche und abgeflachte Stirnseiten erleichtern die Montage des Nadelrollensatzes und schonen berührende Dichtungen. Beachten Sie vor dem Einbau, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, was bei der Auswahl radialer Dichtelemente berücksichtigt werden sollte.
Der metrische Innenring verfügt über einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 29 mm sowie eine Baubreite von 30 mm. Diese Dimensionen definieren die Aufnahme auf der Welle und stellen die zylindrische Laufbahn für den zugehörigen Nadelkranz bereit.
Ein Innenring wird eingesetzt, wenn der Wellenwerkstoff nicht gehärtet und geschliffen werden kann, um direkt als Laufbahn für Nadelrollen zu dienen. Durch das Aufbringen des Rings erhält die Lagerstelle eine verschleißfeste Kontaktfläche, ohne dass die gesamte Welle einer aufwendigen Wärmebehandlung unterzogen werden muss.
Da dieser Ring ohne Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt der Schmierstoff von der Stirnseite her in den Wälzkörperbereich. Das Schmierfett oder Schmieröl wird direkt in die Lagerung eingebracht oder über Schmierkanäle im Gehäuse zur Lauffläche geführt, um die Schmierfilmversorgung aufrechtzuerhalten.
Die abgeflachten Stirnseiten und stirnseitigen Fasen erleichtern das axiale Fügen des Innenrings auf die Welle und das spätere Einführen in den Nadelkranz. Sie verringern das Risiko von Kantenschäden beim Einpressen und schonen montierte Dichtlippen vor Beschädigungen während des Zusammenbaus.
Die feinbearbeitete Mantelfläche kann als Laufbahn für berührende Dichtungen dienen. Da die Oberfläche dieses Rings jedoch nicht drallfrei geschliffen ist, sollte bei der Auslegung von Wellendichtringen geprüft werden, ob eine Förderwirkung des Schmierstoffs vermieden werden muss oder eine andere Dichtungsanordnung zweckmäßig ist.
Mit einer Breite von 30 mm ist der Innenring breiter als viele standardmäßige Nadelkränze derselben Durchmesserreihe. Dieser Breitenüberstand ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse. Daher eignet sich der Ring gut für Loslagerstellen, bei denen thermische Längenausdehnungen im Betrieb ausgeglichen werden müssen.
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