HF1216 -L564 Hülsenfreiläufe von INA
HF1216 -L564 Hülsenfreiläufe von INA

INA

Hülsenfreiläufe INA HF1216 -L564

Technische Daten
 
Innendurchmesser
12 mm
Außendurchmesser
18 mm
Breite
16 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Außenring
ohne Rändelung im Außenring
Bauform
Hülsenfreilauf ohne Lagerung
Temperaturbereich
-10 bis +70 °C
Andruckfedern
Stahlfedern
Gewicht
0,011 kg
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Hülsenfreiläufe INA HF1216 -L564
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Hülsenfreiläufe INA HF1216 -L564

Der Hülsenfreilauf HF1216 -L564 von INA überträgt Drehmomente richtungsgebunden bei kompakten Abmessungen von 12x18x16 mm ohne eigene Lagerung.

Der Hülsenfreilauf HF1216 -L564 ist eine schaltende Freilaufhülse für platzsparende Konstruktionen im Maschinenbau. Das Bauteil von INA besitzt eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 18 mm sowie eine Breite von 16 mm. Die Ausführung arbeitet ohne integrierte Lagerung und dient der gezielten Drehmomentübertragung in eine Drehrichtung. Integrierte Stahlfedern unterstützen den ständigen Kontakt der Klemmelemente mit den Anlaufflächen. Als offenes Bauteil benötigt dieser Hülsenfreilauf eine externe Schmierung im Betriebstemperaturbereich von -10 bis +70 Grad Celsius.

Wofür eignet sich der Hülsenfreilauf HF1216 -L564?

Konstrukteure setzen diesen Hülsenfreilauf vor allem als Rücklaufsperre, Überholkupplung oder in Schrittschaltwerken ein. Durch das geringe Trägheitsmoment der Klemmelemente schaltet die Hülse bei Richtungswechseln mit geringem Verzug. Da der Freilauf Drehmomente ausschließlich in einer Richtung überträgt, entkoppelt er den Antrieb im Leerlaufbetrieb. Wichtig bleibt dabei die radiale Führung: Da die Bauform keine eigene Lagerung besitzt, muss eine separate Lagerstelle die auftretenden Radialkräfte der Welle aufnehmen.

Was zeichnet die Bauform ohne Lagerung und Rändelung aus?

Die Ausführung ohne Rändelung im Außenring erfordert eine passgenaue Gehäusebohrung für einen festen Sitz. Konstruktiv sind zusätzliche Lagerstellen einzuplanen, da dieser Hülsenfreilauf keine Querkräfte aufnehmen kann. Stahlfedern halten die Klemmelemente auch bei dynamischen Belastungen in Position. Bei der offenen Bauform tragen eine saubere Einbauumgebung und externe Dichtungen an der Anschlusskonstruktion dazu bei, das Eindringen von Schmutzpartikeln in die Laufbahn zu vermeiden.

Was zeichnet den Hülsenfreilauf HF1216 -L564 technisch aus?

Der Hülsenfreilauf von INA besitzt die Hauptabmessungen 12 mm Bohrung, 18 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Die Konstruktion kombiniert eine dünnwandige Außenhülse mit Klemmelementen und Stahlfedern. Als Freilauf ohne integrierte Lagerung dient er rein der Drehmomentübertragung in eine Drehrichtung, während in Gegenrichtung ein freier Leerlauf erfolgt.

Welche Aufgaben übernehmen die verbauten Stahlfedern?

Die Andruckfedern aus Stahl drücken die Klemmelemente kontinuierlich an die Klemmrampen der Hülse. Durch diese Vorspannung greift der Freilauf bei einsetzender Drehbewegung unmittelbar und minimiert den Leerweg beim Schalten. Stahlfedern bieten auch bei Lastwechseln ein stabiles Federverhalten innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.

Warum erfordert dieser Hülsenfreilauf eine separate Lagerung?

Die Bauform HF besitzt keine integrierten Stützlager. Der Freilauf überträgt folglich nur reine Drehmomente und kann keine radialen Kräfte aus dem Antriebsstrang aufnehmen. Zur radialen Führung der Welle dienen benachbarte Wälzlager, damit der Rundlauf gewahrt bleibt und die Klemmrampen gleichmäßig tragen.

In welchem Temperaturbereich arbeitet die Freilaufhülse?

Der Hülsenfreilauf ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +70 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne arbeiten das Gefüge der Hülse und die Stahlfedern formstabil. Der gewählte Schmierstoff sollte für dieses Temperaturfenster geeignet sein, um die Klemmwirkung nicht zu beeinträchtigen.

Wie wird die offene Bauform vor Verschmutzung geschützt?

Da die Hülse ab Werk ohne eigene Dichtung ausgeführt ist, muss die umgebende Konstruktion die Lagerstelle schützen. Konstrukteure setzen hierfür externe Dichtringe oder berührungsfreie Spaltdichtungen an den Gehäuseseiten ein. Ein solcher Schutz trägt dazu bei, dass Staub oder Feuchtigkeit nicht in die Laufbahnen eindringen.

Worauf ist bei der Montage im Gehäuse zu achten?

Da der Außenring keine Rändelung aufweist, erfolgt die Befestigung im Gehäuse über eine definierte Passung. Das Einpressen mit einem geeigneten Montagedorn leitet die Montagekräfte gleichmäßig über die Stirnseite der Hülse ein. Direkte Schläge auf die dünnwandige Hülse oder die innenliegenden Klemmkörper sind zu vermeiden.

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