HFL1022 -L564 Hülsenfreiläufe von INA
HFL1022 -L564 Hülsenfreiläufe von INA

INA

Hülsenfreiläufe INA HFL1022 -L564

Technische Daten
 
Innendurchmesser
10 mm
Außendurchmesser
14 mm
Breite
22 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Außenring
ohne Rändelung im Außenring
Bauform
Hülsenfreilauf mit Lagerung
Temperaturbereich
-10 bis +70 °C
Andruckfedern
Stahlfedern
Gewicht
0,007 kg
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Hülsenfreiläufe INA HFL1022 -L564
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Hülsenfreiläufe INA HFL1022 -L564

Der Hülsenfreilauf HFL1022 -L564 von INA verbindet Freilauffunktion mit radialer Lagerung auf kompakten 10 x 14 x 22 mm Bauraum für präzise Schaltvorgänge.

Der Hülsenfreilauf HFL1022 -L564 überträgt Drehmomente in eine Richtung, während er in der Gegenrichtung frei dreht. Die Ausführung von INA besitzt eine integrierte Wälzlagerung und eignet sich für Wellen mit einem Durchmesser von 10 mm. Durch den Außendurchmesser von 14 mm sowie die Baubreite von 22 mm beansprucht die Einheit nur geringen radialen Bauraum. Das offene Bauteil arbeitet in einem Temperaturbereich von -10 °C bis +70 °C in industriellen Antriebssystemen.

Wofür eignet sich der Hülsenfreilauf HFL1022 -L564 in Maschinenantrieben?

Konstrukteure nutzen diesen Hülsenfreilauf vorwiegend als Rücklaufsperre, Überholkupplung oder Schrittschaltwerk in Getrieben und Vorrichtungen. Durch die Kombination aus Klemmelementen und integrierter Lagerung nimmt die Einheit neben dem Drehmoment auch radiale Kräfte direkt auf. Zusätzliche Stützlager an der Einbaustelle entfallen dadurch häufig. Die Ausführung ohne Rändelung im Außenring setzt einen passgenauen Presssitz in der Gehäusebohrung voraus. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus.

Was zeichnet die Konstruktion mit Stahlfedern und offener Bauform aus?

Im Inneren halten Andruckfedern aus Stahl die Klemmelemente in ständigem Kontakt mit den Klemmrampen. Dieses Prinzip unterstützt eine hohe Schaltgenauigkeit bei wechselnden Drehzahlen und schnellen Schaltfolgen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, erfolgt der Schutz vor Fremdkörpern über die umgebende Konstruktion. Externe Dichtringe schirmen Schmutz ab und halten Schmierstoffe im Lagerraum. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung zudem die Betriebstemperaturen zwischen -10 °C und +70 °C für einen störungsfreien Lauf.

Welche Abmessungen weist der Hülsenfreilauf HFL1022 -L564 auf?

Der Freilauf besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm sowie eine Breite von 22 mm. Dank dieser Maße lässt sich das Bauteil platzsparend auf Wellen montieren. Eine passgenaue Gehäusebohrung dient dazu, den erforderlichen Festsitz der dünnwandigen Außenhülse ohne Rändelung im Gehäuse zu unterstützen.

Welche Funktion erfüllt die integrierte Lagerung bei dieser Bauform?

Bei Ausführungen mit Lagerung sind Freilaufmechanik und Stützlagerung in einer Hülse vereint. Diese Konstruktion nimmt zusätzlich zur Drehmomentübertragung auch radiale Führungskräfte der Welle auf. Separate Wälzlager neben dem Freilauf erübrigen sich in vielen Konstruktionen, was den axialen Platzbedarf sowie den Montageaufwand der gesamten Lagerstelle verringert.

Warum ist der Hülsenfreilauf HFL1022 -L564 mit Stahlfedern ausgestattet?

Stahlfedern drücken die Klemmelemente einzeln und gleichmäßig an die Klemmrampen der Hülse an. Durch diesen Kontakt greift der Freilauf beim Richtungswechsel unmittelbar ohne merklichen Verzug. Die Ausführung aus Federstahl begünstigt ein temperaturstabiles Ansprechverhalten im zulässigen Einsatzbereich und eignet sich für Antriebe mit häufigen Schaltzyklen.

Wie lässt sich ein offener Hülsenfreilauf wirksam schützen?

Da die Bauform ab Werk ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einsatz externer Dichtelemente in der Anschlusskonstruktion. Berührende Dichtringe vor der Freilaufhülse halten Staub, Schmutz und Spritzwasser fern. Zudem verhindern sie das Entweichen von Schmierfett oder Schmieröl, was dem vorzeitigen Verschleiß der Klemmelemente und Nadelrollen vorbeugt.

Welcher Temperaturbereich ist für diesen Hülsenfreilauf zulässig?

Der zulässige Einsatzbereich für diese Ausführung liegt zwischen -10 °C und +70 °C. Bei der Schmierstoffwahl und der Wärmeableitung im Maschinengehäuse sollten Sie diese Grenzwerte berücksichtigen. Ein Betrieb innerhalb dieses Fensters trägt dazu bei, dass Federn, Nadeln und Klemmflächen ihre mechanischen Laufeigenschaften behalten.

Was bedeutet die Ausführung ohne Rändelung am Außenring?

Ein Außenring ohne Rändelung weist eine glatte Zylinderoberfläche auf. Das Drehmoment wird bei dieser Konstruktion über den Presssitz zwischen Hülse und Gehäusebohrung übertragen. Bei der Gehäusefertigung ist daher auf passende Passungen und Wandstärken zu achten, damit die Hülse nicht axial wandert oder sich im Sitz verdreht.

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