ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,38 € |
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Der Hülsenfreilauf HF0406 von ZEN bietet kompakte Drehmomentübertragung in einer Drehrichtung bei Abmessungen von 4x8x6 mm ohne integrierte Lagerung.
Der Hülsenfreilauf HF0406 von ZEN dient als kompakte Einwegkupplung zur Übertragung von Drehmomenten in eine Richtung bei gleichzeitigem Freilauf in Gegenrichtung. Mit einer Bohrung von 4 mm, einem Außendurchmesser von 8 mm und einer schmalen Breite von 6 mm beansprucht dieses Bauteil minimalen radialen Bauraum. Die Bauart kommt vorwiegend in feinmechanischen Konstruktionen, Schrittschaltwerken, Rücklaufsperren und Überholkupplungen zum Einsatz, bei denen präzises Einrasten auf engstem Raum gefordert ist.
Als Einwegkupplung eignet sich die Komponente für Baugruppen, die eine kontrollierte Bewegung in nur eine Drehrichtung verlangen. Typische Einsatzfelder sind Rücklaufsperren gegen ungewolltes Zurückdrehen, Überholkupplungen für nachlaufende Antriebe sowie Schrittschaltwerke mit getakteten Vorschubbewegungen. Durch die Ausführung ohne eigene Lagerung überträgt der Freilauf ausschließlich reine Torsionsmomente. Radiale Kräfte müssen Sie daher konstruktiv über separate Wälz- oder Gleitlagerungen neben dem Freilauf abfangen.
Die integrierten Stahlfedern drücken die Klemmelemente kontinuierlich an die Rampen der Außenhülse, wodurch der Freilauf spielfrei und verzögerungsarm schaltet. Da der Außenring glatt und ohne Rändelung gefertigt ist, erfolgt der Einbau durch Einpressen in eine maßhaltige Gehäusebohrung. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, sollten Sie bei Verschmutzungsgefahr externe Dichtelemente vorsehen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -10 bis +70 Grad Celsius.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 4 mm, einen Außendurchmesser von 8 mm und eine Baubreite von 6 mm. Aufgrund dieser kompakten Maße lässt sich der Freilauf besonders platzsparend in kompakte Baugruppen einpressen, ohne den Wellendurchmesser unnötig zu schwächen oder ausladende Gehäusekonstruktionen zu erfordern.
In einer Drehrichtung klemmen zylindrische Rollen zwischen den Innenrampen der Hülse und der Wellenoberfläche fest, wodurch das Drehmoment form- und kraftschlüssig übertragen wird. In Gegenrichtung lösen sich die Rollen, sodass die Welle widerstandsarm frei rotiert. Da keine Lagerung integriert ist, nimmt die Hülse keine Querkräfte auf.
Einzelne Stahlfedern sorgen dafür, dass jedes Klemmelement stets im Kontakt mit den Klemmrampen und der Welle bleibt. Dies ermöglicht ein direktes Ansprechen ohne spürbaren Leerweg beim Umschalten in den Sperrzustand. Zudem unterstützen die Federn gleichmäßige Klemmkräfte über den gesamten Umfang auch bei wiederkehrenden Schaltzyklen.
Durch den Außenring ohne Rändelung wird die Hülse mit einem geeigneten Montagedorn achsparallel in die Gehäusebohrung eingepresst. Der feste Sitz entsteht durch den Pressverband zwischen Gehäuse und Außenhülse. Achten Sie beim Einpressen genau auf die vorgegebene Freilauf- und Klemmrichtung, um Fehlfunktionen im Betrieb zu vermeiden.
Der Hersteller spezifiziert für dieses Modell einen Betriebsbereich von -10 bis +70 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten die Federn und Klemmelemente ihre vorgesehene Funktion. Für den dauerhaften Einsatz empfiehlt sich ein Schmiermittel, dessen Viskosität passend auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt ist.
Da die Hülse ab Werk über keine integrierten Dichtungen verfügt, können Staub, Schmutzpartikel oder Feuchtigkeit ungehindert in den Klemmbereich gelangen. Verunreinigungen beeinträchtigen das sichere Einklemmen der Rollen. Zusätzliche berührende Dichtringe oder Spaltdichtungen in der umgebenden Gehäusekonstruktion schützen den Freilauf und halten das Schmiermittel im System zurück.
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