INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,83 € | 15,86 € |
| 25 | 1,67 € | 15,02 € |
| 50 | 2,50 € | 14,19 € |
Der Hülsenfreilauf HF2016 -L564 von INA überträgt Drehmomente richtungsgebunden auf 20-mm-Wellen bei kompakten Außenmaßen von 26 mm Durchmesser und 16 mm Breite.
Der Hülsenfreilauf HF2016 -L564 dient als kompakte Freilaufkupplung zur Drehmomentübertragung in eine Drehrichtung bei gleichzeitigem Freilauf in Gegenrichtung. Das Bauteil von INA besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Baubreite von 16 mm. Durch die Bauform mit dünnwandiger Hülse benötigt diese Komponente minimalen radialen Bauraum. Ausgestattet mit Andruckfedern aus Stahl und einem Außenring ohne Rändelung arbeitet das System im Temperaturbereich von -10 bis +70 Grad.
Die Einheit findet vor allem als Rücklaufsperre, Überholkupplung oder Schrittschaltwerk Verwendung. Da es sich um die Bauform als Hülsenfreilauf ohne Lagerung handelt, nimmt das Element ausschließlich reine Torsionsmomente auf. Querkräfte oder radiale Belastungen leitet die Baugruppe nicht ab. Für den vorgesehenen Betrieb dienen separate Radiallager auf der Welle, welche die Fluchtung und Konzentrizität zur Aufnahmebohrung unterstützen.
Konstruktionen ohne integrierte Lagerung trennen die Funktion des Klemmens strikt von der Wellenführung. Die Nadelrollen klemmen beim Umschalten unmittelbar zwischen der gehärteten Welle und den Innenrampen der Hülse fest. Wenn Querkräfte auf den Freilauf einwirken, führt dies zu Verkantungen und ungleichmäßigem Klemmen. Daher werden üblicherweise separate Wälzlager neben der Hülse angeordnet, um Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler abzufangen.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm ist das Bauteil auf Wellen dieses Durchmessers abgestimmt. Der Außendurchmesser beträgt 26 mm bei einer axialen Baubreite von 16 mm. Dank dieses geringen Querschnitts lässt sich die Komponente platzsparend in Gehäusebohrungen mit engem radialen Bauraum integrieren.
Die Ausführung ohne integrierte Lagerung dient ausschließlich der Übertragung von Drehmomenten in Sperrrichtung. Sie nimmt keine radialen Führungskräfte auf. Die Welle wird daher durch separate Lagerungen im Gehäuse abgestützt, um eine konzentrische Ausrichtung zwischen Welle und Hülse beizubehalten.
Die Andruckfedern aus Stahl drücken die einzelnen Nadelrollen kontinuierlich an die Klemmrampen der Hülse und an die Wellenoberfläche an. Dieser ständige Kontakt unterstützt ein unmittelbares Klemmen beim Drehrichtungswechsel und ermöglicht rasche Schaltfolgen bei geringem Leerlaufreibmoment im Freilaufbetrieb.
Der Freilauf besitzt ab Werk keine eigenen Dichtungen und ist offen gestaltet. Um das Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit sowie das Austreten von Schmierstoff zu verhindern, empfiehlt sich der Einbau externer Dichtringe in der Gehäusekonstruktion beidseitig der Lagerstelle.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -10 bis +70 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleiben die mechanischen Eigenschaften der Komponenten sowie die Federwirkung der Stahlfedern für die Funktion des Freilaufs erhalten.
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