ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Hülsenfreilauf HF0612 -R von ZEN überträgt Drehmomente in einer Drehrichtung bei kompakten Hauptabmessungen von 6x10x12 mm.
Der Hülsenfreilauf HF0612 -R ist eine schmale Freilaufhülse ohne eigene Lagerung, gefertigt vom Hersteller ZEN. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 6 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm sowie eine Breite von 12 mm. Im Inneren sorgen Stahlfedern für den definierten Kontakt der Klemmelemente. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung ist diese Freilaufhülse für Betriebstemperaturen von -10 bis +70 Grad ausgelegt.
Diese Bauform dient primär der Drehmomentübertragung in eine Richtung bei gleichzeitigem Freilauf in Gegenrichtung. Typische Einsatzfelder umfassen Schaltwerke, Rücklaufsperren und Überholkupplungen im Maschinen- und Gerätebau. Da die Variante ohne integrierte Lagerung ausgeführt ist, nimmt sie ausschließlich Torsionskräfte auf. Für den reibungsarmen Rundlauf benötigt die Welle daher eine separate Lagerung durch zusätzliche Wälz- oder Gleitlager.
Die Rändelung am Außenring unterstützt den festen Sitz der Hülse im umgebenden Gehäuse. Diese Oberflächenstruktur begünstigt die form- und kraftschlüssige Verbindung, sodass eingeleitete Drehmomente auf das Aufnahmegehäuse übergehen. Konstrukteure sollten berücksichtigen, dass das offene Lager gegen Schmutzpartikel geschützt werden muss. Eine externe Gehäuseabdichtung trägt dazu bei, den Schmierstoff im Freilauf zu halten und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Die Freilaufhülse weist einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm und eine Baubreite von 12 mm auf. Diese kompakten Abmessungen erlauben den platzsparenden Einbau direkt auf der Welle innerhalb enger Bauräume von Industrie- und Feinmechanikanwendungen.
Diese Komponente ist als Freilauf ohne Stützlagerung konstruiert. Sie dient ausschließlich dazu, Drehmomente in eine Richtung zu sperren oder freizugeben. Weil sie keine radialen Kräfte aufnehmen kann, müssen benachbarte Wälzlager die Wellenführung und radiale Lastaufnahme übernehmen.
Stahlfedern drücken die Nadelrollen kontinuierlich an die internen Klemmrampen der Hülse. Durch diese ständige Vorpositionierung greift der Freilauf beim Richtungswechsel sofort ohne nennenswerten Verzug. Zudem unterstützen Stahlfedern ein gleichmäßiges Schaltverhalten über das gesamte Betriebsfenster.
Der Freilauf arbeitet in einem Temperaturbereich von -10 bis +70 Grad. Bei der Auslegung der Anwendung sollte beachtet werden, dass die Betriebstemperatur im Bereich der Freilaufhülse diese Grenzwerte im Dauerbetrieb weder unter- noch überschreitet.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort bauseitige Schutzmaßnahmen. Externe Dichtringe oder Labyrinthdichtungen in der Gehäusekonstruktion verhindern das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit und bewahren gleichzeitig den Schmierstofffilm im Inneren.
Das Einpressen erfolgt achsparallel mit einem geeigneten Montagedorn über die Stirnseite der Hülse, ohne Kräfte auf den Rollensatz auszuüben. Die Rändelung am Außenmantel unterstützt dabei den festen Halt in der Gehäusebohrung zur Übertragung der Drehmomente.
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