ZEN
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Der Gelenkkopf GK10 -DO von ZEN mit kreisförmigem Anschweißende und 10 mm Bohrung verbindet mechanische Bauteile für Schwenk- und Kippbewegungen.
Der Gelenkkopf GK10 -DO von ZEN ist ein wartungspflichtiges Gelenklager-Element für anspruchsvolle mechanische Verbindungen. Mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 29 mm sowie einer Breite von 9 mm eignet sich diese offene Komponente für kompakte Bauräume. Die Konstruktion verbindet radiale Führung mit der Beweglichkeit eines sphärischen Lagers, wodurch Kipp- und Ausgleichsbewegungen im laufenden Betrieb aufgenommen werden.
Mechanische Konstruktionen mit wechselnden Belastungsrichtungen profitieren von der Robustheit dieses Modells. Die Bauart dient vorrangig dazu, Zug- und Druckkräfte aufzunehmen und Momente an Koppelstellen zu verringern. Typische Einsatzfelder finden sich an Zylinderenden, Gestängen oder Koppelstangen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Durch das offene Design lässt sich der Schmierstoff von außen zuführen, was die Gleitflächen bei regelmäßiger Wartung vor vorzeitigem Verschleiß schützen soll.
Die Ausführung mit Anschweißende ist für feste stoffschlüssige Verbindungen vorgesehen. Im Gegensatz zu Schraubgewinden ermöglicht das kreisförmige Ende eine direkte Verschweißung an runden Bauteilen wie Kolbenstangen oder Rohrprofilen. Das spart Bauraum und vermeidet Gewindespiel. Da dieses Bauteil eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Paarung besitzt und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, empfiehlt sich die Vorhaltung eines passenden Schmierplans für den Betrieb.
Die Innenbohrung beträgt 10 mm für den Aufnahmebolzen, der Außendurchmesser am Kopf liegt bei 29 mm und die Baubreite misst 9 mm. Diese kompakten Abmessungen erlauben den Einbau in enge mechanische Bauräume, bei denen stabile Kraftübertragungen gefordert sind.
Bei einer Stahl/Stahl-Paarung bestehen sowohl der Innenring als auch die äußere Lagerschale aus Stahl. Diese Kombination nimmt hohe wechselnde Stoß- und Druckbelastungen auf. Weil keine selbstschmierende Gleitschicht vorhanden ist, erfordert die Paarung eine regelmäßige Zufuhr von Schmierstoff.
Die Befestigung am Schaft erfolgt über das kreisförmige Anschweißende. Dieses Ende wird direkt mit der Anschlusskonstruktion, beispielsweise einer Kolbenstange oder einem Rundstahl, verschweißt. Im Innenring dient die 10 mm Bohrung zur Aufnahme eines entsprechenden Bolzens oder einer Achse.
Bei kleineren Baugrößen wie dem Durchmesser 10 mm wird aus Festigkeitsgründen häufig auf Gehäusebohrungen verzichtet. Das offene Lager lässt sich bei Bedarf von außen manuell oder über das Arbeitsumfeld nachschmieren. Dies schont den Querschnitt des Stangenkopfes und trägt zum Erhalt der Belastbarkeit bei.
Als offene Ausführung verfügt der Gelenkkopf über keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch bleibt der Reibungswiderstand gering und das Lager lässt sich von außen inspizieren. Bei staubigen oder feuchten Umgebungsbedingungen sollten externe Schutzmaßnahmen an der Baugruppe vorgesehen werden, um Verunreinigungen von den Gleitflächen fernzuhalten.
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