GIR30 -DO-2RS Gelenkköpfe von INA
GIR30 -DO-2RS Gelenkköpfe von INA

INA

Gelenkköpfe INA GIR30 -DO-2RS

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
73 mm
Breite
22 mm
Dichtung
beidseitig Lippendichtung
Ausführung
Stahl/Stahl
Schmierbohrung
mit Schmierbohrung
Gewindeart
Innengewinde
Gewinderichtung
Rechtsgewinde
Wartung
wartungspflichtige Ausführung
Gewicht
0,944 kg
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Gelenkköpfe INA GIR30 -DO-2RS
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Gelenkköpfe INA GIR30 -DO-2RS

Der Gelenkkopf GIR30 -DO-2RS von INA bietet eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung mit beidseitiger Lippendichtung für Bohrungsdurchmesser von 30 mm.

Der Gelenkkopf GIR30 -DO-2RS verbindet ein innenliegendes Radial-Gelenklager mit einem Stangenkopf. Dieses mechanische Verbindungselement überträgt Zug- und Druckkräfte bei gleichzeitigen Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen. Ausgestattet mit einem rechtsgängigen Innengewinde lässt sich das Bauteil direkt auf entsprechende Gewindestangen oder Kolbenstangen montieren. Mit einem Außendurchmesser von 73 mm und einer Kopfbreite von 22 mm stellt der Hersteller INA ein kompaktes Funktionselement für mechanische Gelenkpunkte bereit.

Welche Kräfte und Bewegungen nimmt der Gelenkkopf GIR30 -DO-2RS auf?

Konstrukteure nutzen diesen Gelenkkopf vor allem in Hebelgetrieben, Gestängen sowie pneumatischen und hydraulischen Zylinderanlenkungen. Die Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl nimmt hohe statische Kräfte auf und eignet sich für wechselnde radiale Stoßbelastungen. Durch die sphärische Lagerung gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle eigenständig aus. Das schützt benachbarte Baugruppen und trägt dazu bei, Zwangskräfte sowie vorzeitigen mechanischen Verschleiß an den Anbindungsstellen zu mindern.

Worauf kommt es bei 2RS-Abdichtung und Nachschmierung an?

Das Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnet beidseitig angebrachte Lippendichtungen. Diese Dichtlippen dienen dazu, Schmutzpartikel sowie Spritzwasser fernzuhalten und die Gleitflächen vor vorzeitigem Abrieb zu schützen. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, benötigt das Verbindungselement regelmäßige Schmierstoffgaben. Nutzen Sie dafür die integrierte Schmierbohrung am Stangenkopf. Frisches Schmierfett verteilt sich direkt in der Gleitzone, verdrängt eingedrungene Feuchtigkeit und erhält die Gängigkeit der Verbindung.

Welche Anschlussmaße besitzt der Gelenkkopf GIR30 -DO-2RS?

Die Bohrung des innenliegenden Lagers misst 30 mm im Durchmesser. Das Gehäuse weist einen äußeren Kopfdurchmesser von 73 mm auf, während die Baubreite 22 mm beträgt. Für die Montage verfügt der Stangenkopf über ein metrisches Innengewinde mit Rechtssteigung.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen 2RS bei diesem Gelenkkopf?

Das Kürzel 2RS weist auf beidseitige Lippendichtungen hin. Diese Dichtelemente schließen den Spalt zwischen Innenring und Gehäusekopf ab. Sie mindern das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder Spritzwasser in die Gleitflächen und schützen den Schmierstoff vor schnellem Auswaschen.

Warum erfordert die Ausführung Stahl/Stahl eine regelmäßige Wartung?

Bei der Gleitpaarung Stahl/Stahl gleitet metallischer Werkstoff direkt auf metallischem Gegenlauf. Ohne Schmierfilm führt metallischer Kontakt zu Reibverschleiß und Fressneigung. Regelmäßiges Nachschmieren über die vorgesehene Schmierbohrung baut den trennenden Fettfilm wieder auf und transportiert Abriebpartikel aus dem Kontaktbereich.

Welche Gewinderichtung weist der Stangenkopf auf?

Die Modellbezeichnung GIR signalisiert ein Innengewinde mit Rechtsgewinde. Das Gewinde wird im Uhrzeigersinn auf die passende Anschlussstange aufgeschraubt. Das Bauteil dient so als direkte Verbindung für Steuer- und Koppelstangen in mechanischen Konstruktionen.

Wie werden Schwenkbewegungen im Bauteil aufgenommen?

Der kugelig geschliffene Innenring bewegt sich im hohlkugeligen Außenkörper des Lagerkopfes. Diese sphärische Form ermöglicht neben reinen Rotationsbewegungen auch allseitige Kipp- und Schwenkwinkel. Dadurch überträgt der Gelenkkopf auftretende Arbeitskräfte momentenarm in die umgebende Konstruktion, selbst wenn Wellenversatz vorliegt.

Über welchen Weg erfolgt die Schmierstoffzufuhr?

Am Gehäusekopf befindet sich eine integrierte Schmierbohrung. Über diese Schmierstelle gelangt Schmierfett direkt über den Außenring an die innere Lauffläche. Für den Betrieb empfiehlt sich der Einsatz passender Schmiernippel, um das Schmiermittel mit herkömmlichen Fettpressen sauber einzupressen.

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