INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,06 € | 39,02 € |
| 35 | 4,12 € | 36,96 € |
Der Gelenkkopf GK17 -DO von INA bietet mit kreisförmigem Anschweißende und Stahl/Stahl-Gleitpaarung eine feste mechanische Verbindung bei 17 mm Bohrungsdurchmesser.
Dieses mechanische Verbindungselement dient der Übertragung von Zug- und Druckkräften bei gleichzeitigen Schwenkbewegungen. Der Gelenkkopf GK17 -DO verfügt über eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 46 mm sowie eine Breite von 14 mm. Dank der Ausführung mit kreisförmigem Anschweißende lässt sich das Bauteil fest mit Kolbenstangen oder angrenzenden Stahlkonstruktionen verbinden. Das integrierte Gelenklager gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt wechselnde mechanische Beanspruchungen auf.
Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau sowie in hydraulischen und pneumatischen Systemen. Durch die starre Schweißverbindung eignet sich dieser Gelenkkopf vor allem für Zylinderbefestigungen, bei denen Schwingungen oder wechselnde Radiallasten wirken. Die Konstruktion überträgt auftretende Kräfte momentenarm in die Anschlusskonstruktion. Konstrukteure nutzen die offene Bauform bevorzugt in geschützten Einbauräumen, in denen Beweglichkeit und direkte Kraftübertragung gefragt sind.
Bei der Gleitpaarung Stahl/Stahl gleiten die metallischen Kontaktflächen direkt aufeinander, was eine hohe Belastbarkeit bei stoßartigen Lasten ermöglicht. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, ermöglicht die integrierte Schmierbohrung die regelmäßige Schmiermittelzufuhr. Durch intervallweises Nachschmieren führen Anwender Reibungswärme ab und transportieren Partikel aus der Gleitzone. Ohne integrierte Dichtlippen benötigt die Gleitfläche saubere Umgebungsbedingungen oder eine konstruktive Abschirmung vor abrasivem Schmutz.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 17 mm für den Aufnahmebolzen. Der äußere Kopfdurchmesser beträgt 46 mm und die Baubreite liegt bei 14 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum an der Anschlusskonstruktion und ermöglichen eine präzise Auslegung der Bolzenverbindung.
Die Befestigung erfolgt über das kreisförmige Anschweißende am Schaftboden. Im Gegensatz zu Varianten mit Innen- oder Außengewinde wird dieses Element stoffschlüssig direkt an Kolbenstangenenden oder Rahmenbauteile geschweißt. Vor dem Schweißen ist auf eine saubere Ausrichtung der Gelenkachse zu achten.
Innen- und Außenring der Gleitzone bestehen aus Stahl, was eine hohe Stoßfestigkeit sowie Widerstandskraft gegenüber wechselnden Radialkräften bietet. Diese Materialkombination verlangt jedoch einen tragfähigen Schmierfilm, weshalb regelmäßige Wartungsintervalle mit passendem Schmierstoff für den reibungsarmen Betrieb unerlässlich sind.
Die Schmierbohrung ermöglicht das Einbringen von frischem Schmierfett direkt in die Gleitflächen des Radial-Gelenklagers. Durch den Schmierkanal gelangt das Medium gezielt an den Kontaktbereich zwischen Innen- und Außenring, mindert Reibung und schützt die offenen Funktionsflächen vor übermäßigem Verschleiß.
Dieser Gelenkkopf ist als offenes Lager ohne elastische Dichtringe ausgeführt. Dadurch bleibt der Drehwiderstand minimal und Schmierfett kann ungehindert durch die Schmierbohrung austreten. In staubigen oder feuchten Umgebungen empfiehlt sich ein externer Schutz, um das Eindringen von Schmutz in die Gleitzone zu vermeiden.
Wartungspflichtige Versionen mit Stahl/Stahl-Paarung benötigen im Betrieb regelmäßige Nachschmierung über Schmierbohrungen, halten dafür aber harten Stößen und Wechselbelastungen stand. Wartungsfreie Ausführungen enthalten dagegen Gleitfolien, die ohne Schmierstoffzufuhr auskommen, jedoch geringere dynamische Stoßlasten tolerieren.
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