TIMKEN
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Gehäusedichtung TSNG510 von TIMKEN: Vierlippendichtung mit 42 mm Bohrung und 67,5 mm Außendurchmesser für Lagerabdichtungen im Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad.
Die Gehäusedichtung TSNG510 schützt Wälzlagerungen in geteilten Gehäusen vor eindringenden Verunreinigungen und vermindert gleichzeitig den Austritt von Schmierfett. Als Vierlippendichtung ausgeführt, übernimmt dieses Dichtelement von TIMKEN eine zentrale Schutzfunktion für die gelagerte Welle und die Wälzkörper. Mit einer Bohrung von 42 mm, einem Außendurchmesser von 67,5 mm sowie einer Breite von 12 mm passt die Dichtung exakt in die dafür vorgesehenen Gehäusenuten und unterstützt so den störungsfreien Betrieb industrieller Maschinenkomponenten.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden dieses Dichtelement typischerweise in Stehlagergehäusen, bei denen rotierende Wellen wirksam gegenüber Staub, Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen abgeschirmt werden müssen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad deckt das Bauteil vielfältige Umgebungsbedingungen in industriellen Lageranwendungen ab. Die Dichtung hält das Schmiermittel im Gehäuseinneren und trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß der Wälzlagerung durch Schmutzpartikel zu vermeiden.
Die Ausführung als Vierlippendichtung erzeugt mehrere hintereinandergeschaltete Barrieren entlang der Wellenoberfläche. Die äußeren Dichtlippen weisen grobe sowie feine Schmutzpartikel ab, während die inneren Lippen das Gehäuseinnere gegen Fettaustritt abdichten. Für einen reibungsarmen Lauf empfiehlt sich, die Zwischenräume der Lippen bei der Montage leicht mit Schmierfett zu füllen. Für den passgenauen Sitz sind der Wellendurchmesser von 42 mm und die Gehäusenutbreite von 12 mm maßgebend.
Die Dichtung weist einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 42 mm, einen Außendurchmesser von 67,5 mm und eine Einbaubreite von 12 mm auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Gehäusenuten kompatibler Stehlagergehäuse und ermöglichen einen passgenauen, formschlüssigen Sitz im Gehäusekörper.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +100 Grad Celsius. Damit eignet sich das Dichtelement sowohl für kalte Umgebungsbedingungen als auch für typische Betriebstemperaturen in industriellen Antriebssystemen, ohne dass das elastische Verhalten der Dichtlippen beeinträchtigt wird.
Vier separate Dichtkanten wirken als abgestufte Schutzbarriere gegen Medien und Fremdkörper. Die nach außen gerichteten Lippen halten Partikel und Spritzwasser fern, während die inneren Lippen Schmierfett im Gehäuse halten. Ein Fettkragen in den Kammern zwischen den Lippen verstärkt die abdichtende Schutzwirkung zusätzlich.
Bei geteilten Stehlagergehäusen wird die Dichtung in die radial umlaufende Gehäusenut eingelegt. Vor dem Zusammenbau empfiehlt es sich, die Dichtlippen sowie die Hohlräume zwischen den Lippen mit dem vorgesehenen Schmierfett zu bestreichen, um die Reibung auf der 42-mm-Welle in der Einlaufphase gering zu halten.
Ein Wechsel ist ratsam, wenn die Dichtlippen Versprödung, Rissbildung oder sichtbaren Abrieb zeigen. Auch bei einem Wälzlagertausch oder im Rahmen einer planmäßigen Gehäuseüberholung empfiehlt sich der Austausch der Dichtung, um die neue Lagerung von Beginn an vor Verschmutzung und Fettverlust zu bewahren.
The Timken Company
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