SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,21 € | 250,90 € |
| 5 | 26,41 € | 237,70 € |
Die Gehäusedichtung TSN226 S von SKF schützt Lagergehäuse mit 145 mm Wellendurchmesser durch ein reibungsarmes Labyrinthprofil vor Schmutzpartikeln.
Die Gehäusedichtung TSN226 S ist als berührungsfreie Labyrinthdichtung für den industriellen Einsatz in Stehlagergehäusen konzipiert. Dieses Dichtelement schützt Lagerstellen mit einer 145 mm Bohrung und 175 mm Außendurchmesser gegen das Eindringen fester Fremdkörper. Gefertigt als massiver Metallring von SKF Wälzlager, eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen, bei denen herkömmliche elastomere Werkstoffe an thermische Grenzen stoßen.
Diese Dichtungslösung findet vor allem in geteilten Stehlagergehäusen Verwendung, die Umgebungsbedingungen mit Schmutz oder Feststoffpartikeln ausgesetzt sind. Das berührungsfreie Labyrinthprinzip reduziert die Reibung an der Welle im Vergleich zu schleifenden Lippendichtungen spürbar. Dadurch bleibt die Wärmeentwicklung auch bei kontinuierlichem Betrieb moderat, während Schmiermittel im Lagerraum verbleibt und feste Verunreinigungen von außen ferngehalten werden.
Der Metallring widersteht Betriebstemperaturen von -50 bis +200 Grad ohne Materialversprödung oder Geometrieverlust. Da die Labyrinthstege berührungsfrei wirken, tritt an den Dichtflächen kein mechanischer Verschleiß auf. Bei der Gehäusemontage ist zu beachten, dass die Dichtung mit einer Baubreite von 26 mm eine Seite des Gehäuses abdichtet; für eine beidseitig geschlossene Gehäuseeinheit sind folglich zwei Ringe vorzusehen.
Mit einem Innendurchmesser von 145 mm, einem Außendurchmesser von 175 mm sowie einer Breite von 26 mm ist das Bauteil auf standardisierte Gehäusenuten abgestimmt. Der Metallring lässt sich passgenau in die vorgesehene Gehäusedichtungsnut einsetzen.
Eine Labyrinthdichtung arbeitet berührungsfrei über ineinandergreifende Profile, die einen engen, verwinkelten Spalt bilden. Durch diesen Strömungswiderstand können grobe Partikel und Staub kaum in das Gehäuseinnere vordringen. Gleichzeitig entsteht keine Reibungswärme an der rotierenden Welle, was Verschleiß und Energieverluste verringert.
Zulässig ist ein Temperatureinsatz von -50 bis +200 Grad. Die metallische Ausführung behält auch bei starker Kälte oder thermischer Beanspruchung ihre Formstabilität und deckt damit Betriebsbedingungen ab, die für gängige Elastomer-Dichtringe ungeeignet sind.
Zum Lieferumfang gehört genau ein Metallring, der für die Abdichtung einer Gehäuseseite vorgesehen ist. Für durchgehende Wellen, bei denen beide Gehäuseseiten abgedichtet werden müssen, sind entsprechend zwei Einheiten der Dichtung zu bestellen.
Im Gegensatz zu schleifenden Gummilippen berührt der metallische Labyrinthring die Welle im regulären Betrieb nicht und unterliegt daher keinem reibungsbedingten Abrieb. Zudem ist Metall unempfindlicher gegenüber Alterung durch Licht, Ozon und hohe Temperaturen im Bereich bis zu +200 Grad.
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