TSN314  S Gehäusedichtungen von SKF
TSN314  S Gehäusedichtungen von SKF

SKF

Gehäusedichtungen SKF TSN314 S

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
103,5 mm
Breite
22 mm
Lieferumfang
1 Metallring, dichtet eine Seite eines Gehäuses ab
Ausführung
Labyrinthdichtung
Temperaturbereich
-50 bis +200 °C
Gewicht
0,43 kg
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Gehäusedichtungen SKF TSN314 S
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Gehäusedichtungen SKF TSN314 S

Die Gehäusedichtung TSN314 S von SKF Wälzlager dichtet Stehlagergehäuse berührungsarm ab und eignet sich mit den Maßen 80x103,5x22 mm für anspruchsvolle Einsätze.

Die Gehäusedichtung TSN314 S schützt gelagerte Wellen in geteilten Stehlagergehäusen vor äußeren Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 103,5 mm und einer Breite von 22 mm passt dieses Bauteil exakt in die dafür vorgesehenen Dichtungsnuten. Das Produkt von SKF Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad ab. Der Lieferumfang umfasst einen Metallring, der eine Gehäuseseite abdichtet.

Wofür eignet sich die Gehäusedichtung TSN314 S im Betrieb?

Der Einbau dieser Gehäusedichtung erfolgt vor allem in geteilten Stehlagergehäusen bei Wellen mit 80 mm Durchmesser. Die Ausführung als Labyrinthdichtung ist darauf ausgelegt, grobe Partikel vor dem Lagereintritt abzuwehren. Gleichzeitig begrenzt der Dichtungsring den Austritt von Schmierfett aus dem Gehäuseinneren. Dank der Beständigkeit von -50 bis +200 Grad bewährt sich die Dichtung auch in Umgebungen mit ausgeprägten Temperaturschwankungen. Für einen beidseitigen Gehäusedurchgang werden zwei Ringe benötigt, da eine Packung genau eine Seite versieht.

Worauf kommt es bei der Montage der TSN314 S Labyrinthdichtung an?

Prüfen Sie vor dem Einbau die Geometrie der Welle und die Nuten des Stehlagergehäuses. Mit einer Bohrung von 80 mm und 103,5 mm Außendurchmesser erfordert der Metallring einen exakten Sitz, um die Labyrinthwirkung zu entfalten. Da die Dichtung berührungsarm arbeitet, entsteht im Betrieb kaum Reibungswärme auf der Welle. Der Hohlraum im Labyrinth wird zweckmäßig mit geeignetem Wälzlagerfett gefüllt. Dies unterstützt die Dichtwirkung zusätzlich und schützt vor eindringenden Fremdkörpern.

Was zeichnet die Gehäusedichtung TSN314 S aus?

Als Labyrinthdichtung aus Metall dichtet die Ausführung von SKF Wälzlager Stehlagergehäuse berührungsarm ab. Sie weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 103,5 mm und eine Breite von 22 mm auf. Die Konstruktion toleriert einen Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad.

Welche Maße besitzt die Gehäusedichtung TSN314 S?

Der Innendurchmesser beträgt 80 mm und passt auf entsprechende Wellen in Stehlagergehäusen. Der Außendurchmesser misst 103,5 mm, während die axiale Breite bei 22 mm liegt. Diese festen Abmessungen bestimmen den Sitz in der Dichtungsnut des Gehäuses und tragen maßgeblich zur berührungsarmen Schutzwirkung gegen Schmutzeintrag bei.

Wie funktioniert eine Labyrinthdichtung bei Stehlagergehäusen?

Eine Labyrinthdichtung nutzt ein enges, berührungsarmes Profil zwischen Gehäuse und rotierender Welle. Durch die verschachtelte Geometrie und das eingebrachte Schmierfett entsteht ein wirksamer Spalt, der Schmutzpartikel am Eindringen hindert. Da kein Dichtelement schleifend auf der Welle anliegt, minimiert dieses System die Reibung und verhindert verschleißbedingten Welleneinlauf.

Welcher Temperaturbereich ist für die Dichtung TSN314 S zulässig?

Zulässig ist ein Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad. Aufgrund dieser thermischen Bandbreite eignet sich das Bauteil sowohl für kältebeanspruchte Industrieanwendungen als auch für Heißbetriebe. Voraussetzung für den dauerhaften Betrieb bleibt stets ein Schmierfett, das für denselben Temperaturbereich spezifiziert ist.

Wie viele TSN314 S Ringe werden pro Gehäuse benötigt?

Der Lieferumfang beinhaltet genau einen Metallring, der eine einzelne Seite des Gehäuses abdichtet. Bei einer durchgehenden Welle mit beidseitigem Gehäusedurchgang müssen Sie entsprechend zwei Dichtungsringe einplanen. Endet die Welle innerhalb des Gehäuses, dichtet ein Ring die Wellenseite ab, während die gegenüberliegende Seite mit einem Enddeckel verschlossen wird.

Wie unterscheidet sich die Labyrinthdichtung von berührenden Dichtungen?

Labyrinthdichtungen arbeiten weitgehend berührungsfrei, wodurch im Betrieb keine Reibungsverluste und kein Verschleiß an der Wellenoberfläche auftreten. Berührende Dichtungen wie Radialwellendichtringe dichten Flüssigkeiten intensiver ab, erzeugen jedoch Wärme und unterliegen mechanischem Abrieb. Labyrinthringe empfehlen sich daher besonders für hohe Umfangsgeschwindigkeiten und staubige Umgebungen.

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