FAG
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Die Gehäusedichtung ETS507-305 von FAG ist eine berührungsfreie Labyrinthdichtung aus Metall für Wellen mit 30 mm Durchmesser in Stehlagergehäusen.
Die Gehäusedichtung ETS507-305 von FAG Wälzlager dient der wirksamen Abdichtung von Stehlagergehäusen gegenüber Umgebungseinflüssen. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 52,7 mm und einer Breite von 17,5 mm passt dieses Dichtelement exakt in die vorbereitete Nut des Stehlagergehäuses. Die Konstruktion als berührungsfreie Labyrinthdichtung ermöglicht einen leichten Lauf, wodurch ein Verschleiß an der Welle sowie unnötige Reibungswärme im Dauerbetrieb vermieden werden.
Diese Gehäusedichtung kommt vor allem in industriellen Stehlagerungen zum Einsatz, bei denen ein Schutz vor grobem Schmutz und festen Partikeln gefordert ist. Da Labyrinthdichtungen ohne schleifenden Kontakt arbeiten, eignet sich diese Bauform auch für Anwendungen mit höheren Drehzahlen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei industriellen Antriebseinheiten, in denen fettgeschmierte Lagerstellen über lange Betriebsintervalle sauber gehalten werden sollen.
Der Lieferumfang umfasst einen einzelnen Metallring, der eine Seite des Lagergehäuses abdichtet. Bei einer durchgehenden Welle werden folglich zwei Einheiten dieses Typs benötigt. Durch das metallische Labyrinth entsteht ein geometrisch enger Dichtspalt, der Schmutzpartikel wirksam abweist. In Kombination mit einer Fettfüllung schützt die berührungsfreie Dichtung das Innere des Stehlagergehäuses, ohne Einlaufspuren auf der rotierenden Welle zu hinterlassen.
Als berührungsfreie Labyrinthdichtung aus Metall verursacht dieses Bauteil im Betrieb weder Reibungswärme noch mechanischen Verschleiß auf der Welle. Der Dichtring hält grobe Verunreinigungen wirksam zurück und unterstützt den ruhigen Lauf fettgeschmierter Stehlagerungen.
Dieses Dichtelement besitzt eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 52,7 mm und eine Baubreite von 17,5 mm. Diese Maße sind auf die Aufnahmenuten entsprechender Stehlagergehäuse abgestimmt. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich mit dem Wellendurchmesser und dem Gehäusesitz.
Pro Gehäuseseite dichtet jeweils ein einzelner Dichtring ab. Führt die Welle durch das Gehäuse hindurch, sind zwei Ringe erforderlich. Endet die Welle innerhalb des Gehäuses, genügt ein Dichtring auf der offenen Durchgangsseite in Verbindung mit einem Gehäusedeckel.
Das Labyrinthprinzip basiert auf geometrisch eng geführten Spalten zwischen rotierenden und feststehenden Komponenten. Schmutzpartikel verlieren beim Durchdringen der Richtungsänderungen ihre Bewegungsenergie. Zusammen mit Schmierfett im Spalt bildet die Dichtung eine Barriere gegen das Eindringen von Partikeln, ohne Reibungsverluste zu verursachen.
Der Metallring wird sorgfältig in die Gehäusenut eingesetzt. Wichtig ist ein planer Sitz ohne Verkanten, damit der berührungsfreie Spalt zur Welle gleichmäßig erhalten bleibt. Das Einbringen von Schmierfett in die Labyrinthgänge unterstützt die schmutzabweisende Funktion ab der ersten Inbetriebnahme.
Diese Labyrinthdichtung ist für fettgeschmierte Lagerungen ausgelegt. Das Schmierfett setzt sich im Spalt fest und unterstützt die Schutzwirkung gegen Staub und Fremdkörper. Für reine Ölschmierung ist die berührungsfreie Konstruktion ungeeignet, da dünnflüssiges Schmieröl durch den offenen Labyrinthspalt austreten kann.
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