SNR
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Die Gehäusedichtung SC511 FSS von SNR Wälzlager schützt geteilte Lagergehäuse mit 50 mm Wellendurchmesser vor Staub und Schmutzpartikeln.
Die Gehäusedichtung SC511 FSS von SNR Wälzlager ist als klassische Filzdichtung für Stehlagergehäuse konzipiert. Diese Dichtungslösung eignet sich für Wellen mit einem Durchmesser von 50 mm und deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad ab. Konstruktionen mit geteilten Gehäusen profitieren von der einfachen Montage der zweiteiligen Ausführung. Sie dichtet Lagerstellen im Maschinen- und Anlagenbau gegen das Eindringen fester Partikel ab und hält Schmierfett im Gehäuseinneren zurück.
Der Einsatz der Gehäusedichtung SC511 FSS empfiehlt sich vor allem dort, wo trockene Stäube und Schmutzpartikel auf die Lagerstelle einwirken. Die Dichtungslösung wird in industriellen Stehlagergehäusen eingesetzt, um rotierende Wellen abzuschirmen. Das Filzmaterial legt sich an die Welle an und bildet eine mechanische Barriere gegen das Eindringen fester Fremdkörper. Da die Dichtung für Temperaturen von -40 bis +100 Grad ausgelegt ist, deckt sie vielfältige industrielle Betriebsbedingungen ab.
Die Variante FSS wird als Satz aus zwei Halbringen geliefert und dichtet eine Gehäuseseite ab. Für ein beidseitig offenes Gehäuse werden zwei Sätze benötigt. Die geteilte Bauform erleichtert die Installation bei bereits positionierten Wellen, da das Gehäuse für den Einbau nicht komplett zerlegt werden muss. Die Bohrung ist exakt auf einen Wellendurchmesser von 50 mm ausgelegt, was einen passgenauen Sitz in der Gehäusenut ermöglicht.
Eine geteilte Filzdichtung von SNR Wälzlager für Stehlagergehäuse mit einer 50-mm-Welle. Sie besteht aus zwei Halbringen, die in die Gehäusenut eingelegt werden, und dichtet eine Seite des Gehäuses gegen Staub und Schmutzpartikel ab.
Ein Satz enthält zwei Halbringe zur Abdichtung einer Gehäuseseite. Für ein Gehäuse mit beidseitigem Wellendurchgang sind zwei Sätze erforderlich. Bei Gehäusen mit geschlossenem Enddeckel reicht ein Dichtungssatz für die offene Antriebsseite aus.
Die Filzdichtung ist für einen Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad ausgelegt. Damit eignet sie sich sowohl für kalte Umgebungen als auch für Anwendungen mit erhöhter Betriebstemperatur. Der Werkstoff behält in dieser Spanne seine elastischen Dichteigenschaften bei.
Maßgeblich für die Auswahl ist der Wellendurchmesser, der der Bohrung von 50 mm entsprechen muss. Die Dichtung ist auf die jeweiligen Gehäusenuten abgestimmt. Vor der Montage sollten Gehäusebezeichnung und Wellenmaß abgeglichen werden, um den passenden Sitz im Stehlagergehäuse zu erzielen.
Die Teilung in zwei Halbringe ermöglicht den Einbau oder Wechsel der Dichtung, ohne dass benachbarte Bauteile auf der Welle demontiert werden müssen. Das reduziert den Aufwand bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Ringhälften werden direkt in Gehäuseunterteil und Gehäusedeckel eingesetzt.
Filzdichtungen dienen dem Rückhalt von Schmierfett im Gehäuse sowie dem Schutz vor trockenem Schmutz und Staub. Gegen Flüssigkeiten oder stehendes Wasser bieten sie nur einen eingeschränkten Schutz. Bei feuchten Umgebungsbedingungen kommen üblicherweise andere Dichtsysteme in Betracht.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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