TSN617  S Gehäusedichtungen von SKF
TSN617  S Gehäusedichtungen von SKF

SKF

Gehäusedichtungen SKF TSN617 S

Technische Daten
 
Innendurchmesser
75 mm
Außendurchmesser
145 mm
Breite
24 mm
Lieferumfang
1 Metallring, dichtet eine Seite eines Gehäuses ab
Ausführung
Labyrinthdichtung
Temperaturbereich
-50 bis +200 °C
Gewicht
1,993 kg
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Gehäusedichtungen SKF TSN617 S
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Gehäusedichtungen SKF TSN617 S

Die Gehäusedichtung TSN617 S von SKF schützt Stehlagergehäuse als berührungsfreie Labyrinthdichtung bei Wellendurchmessern von 75 mm und extremen Temperaturen.

Die Gehäusedichtung TSN617 S von SKF fungiert als berührungsfreie Labyrinthdichtung für industrielle Stehlagergehäuse. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Breite von 24 mm dient das Bauteil der Abdichtung von Wellendurchführungen. Die berührungslose Konstruktion vermeidet Reibungsverluste und schützt die innenliegende Lagerung vor Schmutzeintrag sowie Schmierstoffverlust. Dieser Dichtungsring kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo hohe Drehzahlen und thermische Belastungen berührende Dichtungsvarianten an funktionale Grenzen bringen.

Wofür eignet sich die Gehäusedichtung TSN617 S in industriellen Anwendungen?

Diese Dichtungsausführung eignet sich vor allem für Stehlager in staubigen oder rauen Betriebsumgebungen. Da die Labyrinthdichtung berührungslos arbeitet, tritt an der Welle kein Verschleiß durch Reibung auf. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad ab. Dadurch kommt der Dichtring sowohl bei tiefen Umgebungstemperaturen als auch in thermisch hoch beanspruchten Industrieantrieben zum Einsatz. Das Labyrinth hält grobe Partikel und Staub wirksam vom Gehäuseinneren fern.

Worauf kommt es bei Montage und Betrieb der Labyrinthdichtung TSN617 S an?

Der Lieferumfang umfasst einen einzelnen Metallring, der exakt eine Gehäuseseite abdichtet. Für eine beidseitig durchgehende Welle werden zwei Ringe der Gehäusedichtung TSN617 S benötigt. Für den passgenauen Sitz sind der Wellendurchmesser von 75 mm sowie die Gehäuseaufnahme von 145 mm maßgeblich. Da Labyrinthdichtungen konstruktionsbedingt einen feinen Dichtspalt bilden, empfiehlt sich die regelmäßige Nachschmierung des Labyrinths mit Schmierfett, um die Sperrwirkung gegen feine Fremdkörper aufrechtzuerhalten.

Welche Maße besitzt die Gehäusedichtung TSN617 S?

Die Gehäusedichtung weist einen Innendurchmesser von 75 mm auf und passt damit auf entsprechende Wellen. Der Außendurchmesser beträgt 145 mm bei einer Gesamtbreite von 24 mm. Diese festen Abmessungen bestimmen den exakten Sitz im Stehlagergehäuse und ermöglichen die reibungsfreie Führung der Welle innerhalb der Dichtungsstruktur.

Wie funktioniert das Dichtprinzip der Gehäusedichtung TSN617 S?

Das Bauteil arbeitet nach dem Prinzip einer Labyrinthdichtung ohne direkten Schleifkontakt zur Welle. Durch ineinandergreifende Profile entsteht ein enger Spaltkanal, der Schmutzpartikeln einen hohen Widerstand entgegensetzt. In Kombination mit eingefülltem Schmierfett baut das System eine wirksame Barriere auf, ohne Reibungswärme oder mechanischen Verschleiß an den Dichtflächen zu erzeugen.

Welcher Temperaturbereich ist für die Gehäusedichtung TSN617 S zulässig?

Die Dichtung ist für anspruchsvolle Betriebstemperaturen von -50 bis +200 Grad ausgelegt. Dieser breite Arbeitsbereich erlaubt den Einsatz unter arktischen Kältebedingungen ebenso wie in thermisch hoch belasteten Industrieanlagen. Die Metallausführung behält über dieses gesamte Temperaturfenster ihre geometrische Form und Formstabilität verlässlich bei.

Wie viele Dichtungen werden pro Stehlagergehäuse benötigt?

Die Lieferung umfasst einen einzelnen Metallring, welcher für eine Gehäuseseite vorgesehen ist. Bei durchgehenden Wellen, die das Gehäuse auf beiden Seiten verlassen, sind folglich zwei Stück der Dichtung erforderlich. Endet die Welle im Gehäuse und wird die Gegenseite mit einem Enddeckel verschlossen, genügt eine einzige Gehäusedichtung TSN617 S.

Wann ist eine Labyrinthdichtung einer Lippendichtung vorzuziehen?

Eine Labyrinthdichtung empfiehlt sich insbesondere bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten und extremen Umgebungstemperaturen, da keine elastische Dichtlippe überhitzen oder abnutzen kann. Auch bei starker Staubbelastung bildet das mit Fett gefüllte Labyrinth einen robusten Schutz. Lippendichtungen eignen sich dagegen eher für Anwendungen mit stehender Flüssigkeit oder Spritzwasser.

Wie wird die Gehäusedichtung TSN617 S im Gehäuse gewartet?

Da der Metallring berührungslos rotiert, unterliegt er keinem direkten Reibungsverschleiß. Die Wartung beschränkt sich im Wesentlichen auf die regelmäßige Fettnachschmierung der Lagerstelle. Frisches Schmierfett transportiert eingedrungene Staubpartikel aus den Labyrinthgängen nach außen ab und erneuert die Dichtungsbarriere fortlaufend im laufenden Betriebszyklus.

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