ZEN
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Die Gehäusescheibe GS81214 von ZEN mit den Maßen 72x105x8 mm dient als außenzentrierte Laufscheibe für axiale Wälzlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Gehäusescheibe GS81214 von ZEN bildet als spezialisierte Axiallagerscheibe die gehärtete Gegenlauffläche für axiale Wälzkörperkränze. Bei Baugruppen, deren Umgebungsbauteile nicht als gehärtete Laufbahn ausgeführt sind, übernimmt dieses Bauteil aus Stahl die direkte Lastaufnahme axialer Kräfte. In Kombination mit passenden Axial-Zylinderrollenkränzen ermöglicht die Scheibe kompakte Lagerungsanordnungen mit hoher axialer Belastbarkeit. Durch die standardisierten Anschlussmaße eignet sich die Komponente sowohl für die industrielle Erstausrüstung als auch für die Instandsetzung.
Die Gehäusescheibe GS81214 kommt überall dort zum Einsatz, wo hohe axiale Belastungen bei rein axialer Kraftübertragung aufgenommen werden. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen des allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbaus mit reinen Axialkräften. Die Scheibe bildet dabei die stationäre Lauffläche im Gehäuse. Weil Umgebungsbauteile oft nicht die erforderliche Oberflächenhärte aufweisen, schützt die Scheibe aus Stahl das Gehäuse vor Einlaufspuren und unterstützt einen reibungsarmen Lauf des Rollenkranzes.
Im Gegensatz zu Wellenscheiben wird die Gehäusescheibe GS81214 über ihren Außendurchmesser von 105 mm im Lagergehäuse geführt und zentriert. Die Bohrung von 72 mm weist bewusst Spiel zur Welle auf, um ein Schleifen während der Drehbewegung zu vermeiden. Prüfen Sie vor dem Einbau die Gehäusepassung sowie die Planparallelität der Anlagefläche. Die Scheibenbreite von 8 mm erfordert eine genaue axiale Positionierung, damit der Rollensatz vollflächig anliegt und keine Kantenpressung an den Wälzkörpern entsteht.
Eine Gehäusescheibe GS81214 ist eine gehärtete Stahlscheibe für Axial-Wälzlager, die als feste Laufbahn für Wälzkörper dient. Sie wird im Gehäuse montiert und weist eine Bohrung von 72 mm sowie einen Außendurchmesser von 105 mm auf. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Anschlusskonstruktion nicht gehärtet ist.
Der Hauptunterschied liegt in der Führung: Die Gehäusescheibe zentriert über den Außendurchmesser im Gehäuse, während ihre Bohrung Spiel zur Welle lässt. Eine Wellenscheibe dagegen sitzt eng auf der Welle und läuft mit dieser um. Dadurch bleibt die Gehäusescheibe im Betrieb in der Regel stationär.
Die Scheibe besitzt einen Innendurchmesser von 72 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm und eine Dicke beziehungsweise Breite von 8 mm. Als Werkstoff kommt massiver Stahl zum Einsatz. Diese Abmessungen bestimmen die notwendige Gehäusebohrung sowie den axialen Bauraum für den Wälzkörpersatz.
Diese Gehäusescheibe wird vorrangig mit Axial-Zylinderrollenkränzen oder passenden Axial-Nadelkränzen entsprechender Abmessung kombiniert. Zusammen mit einer entsprechenden Wellenscheibe oder einer gehärteten Wellen-Anlauffläche bildet die Scheibe eine vollständige axiale Lagereinheit zur Aufnahme hoher Kräfte in einer Richtung.
Die Gehäusescheibe besteht aus gehärtetem Stahl. Dieses Material widersteht den punktuellen und linienförmigen Druckbelastungen der axialen Wälzkörper. Eine geschliffene Lauffläche sorgt zudem für gleichmäßigen Kontakt, verringert den mechanischen Verschleiß und unterstützt eine ruhige Führung der Rollen.
Achten Sie auf saubere, ebene und rechtwinklige Anlageflächen im Gehäuse, da Unebenheiten zu Schiefstellungen der Scheibe führen können. Die gehärtete Lauffläche muss zu den Wälzkörpern hin ausgerichtet sein. Zudem sollte die Scheibe im Gehäusesitz zentriert werden, ohne durch übermäßige Krafteinwirkung verkantet zu werden.
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