INA
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Die Gehäusescheibe GS81126 von INA aus Stahl dient mit den Maßen 132x170x9 mm als präzise Laufbahnkomponente für axiale Rollenlagerungen.
Die Gehäusescheibe GS81126 von INA bildet eine Laufbahn für axiale Wälzkörperkränze in industriellen Konstruktionen. Diese Komponente kommt zum Einsatz, wenn die umgebende Gehäusewand nicht als direkte Lauffläche genutzt werden kann. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 132 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 9 mm stellt die Stahlscheibe eine exakt dimensionierte Gegenlauffläche bereit. Dadurch nehmen axiale Wälzkörperkränze Kräfte sicher auf, während die Gehäusestruktur geschont bleibt.
In axialen Lagerungsanordnungen überträgt die Gehäusescheibe GS81126 Axialkräfte auf das umgebende Maschinengehäuse. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, bei dem axiale Wälzkörperkränze arbeiten. Da die Scheibe die direkte Laufbahn für die Wälzkörper bereitstellt, entfällt ein aufwendiges Härten und Schleifen der Gehäuseinnenflächen. Sie eignet sich für steife Konstruktionen, bei denen definierte axiale Führungen gefordert sind.
Als Gehäusescheibe ist die GS81126 für die Zentrierung über den Außendurchmesser von 170 mm ausgelegt. Der Bohrungsdurchmesser von 132 mm weist gegenüber der Welle gezielt ein radiales Spiel auf. Damit berührt die rotierende Welle die Scheibe im Betrieb nicht. Bei der Konstruktion und Auswahl wird die Gehäusebohrung präzise auf den Außendurchmesser der Scheibe abgestimmt. Der verwendete Stahl trägt zu einer hohen Verschleißfestigkeit der geschliffenen Lauffläche bei.
Eine Gehäusescheibe bildet zusammen mit einem Axial-Wälzkörperkranz und einer Wellenscheibe eine vollständige Axiallagerung. Die Ausführung GS81126 verfügt über eine geschliffene Laufbahn für Wälzkörper und wird über ihren Außendurchmesser von 170 mm im Gehäuse geführt. Die Bohrung von 132 mm lässt ausreichend Spiel zur Welle.
Die Scheibe weist einen Innendurchmesser von 132 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Bauhöhe von 9 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen die problemlose Integration in Gehäusebohrungen, die für Axiallagerscheiben dieser Baugröße konstruiert sind. Gefertigt ist die Komponente aus Stahl.
Gehäusescheiben wie die GS81126 sind außenzentriert und sitzen fest in der Gehäusebohrung, während ihre Bohrung Spiel zur Welle besitzt. Eine Wellenscheibe wird dagegen auf der Welle innenzentriert geführt und weist am Außendurchmesser Spiel zum Gehäuse auf. Beide Scheibentypen bilden getrennte Funktionsteile einer axialen Wälzlagerung.
Die Scheibe wird aus Stahl gefertigt, der den hohen Druckbelastungen abrollender Wälzkörper standhält. Sowohl die geschliffene Laufbahn als auch die feinstbearbeiteten Passflächen sind für axiale Kraftübertragungen ausgelegt und verringern den Verschleiß in der Lagerstelle.
Die Komponente wird verbaut, wenn die Gehäuseoberfläche der Maschine nicht als direkte Laufbahn für Axial-Zylinderrollenkränze fungieren kann. Durch den Einsatz der Stahlscheibe ersparen sich Konstrukteure das thermische Härten und feine Schleifen der Gehäusebohrung, was Fertigungskosten und Montageaufwand senkt.
Die Zentrierung erfolgt über die zylindrische Passfläche des Außendurchmessers von 170 mm direkt im Lagergehäuse. Die Gehäusewand muss eine ebene, rechtwinklige Anlagefläche bieten, damit die Scheibe plan aufliegt und axiale Lasten gleichmäßig über die gesamte Laufbahn auf die Tragstruktur überträgt.
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