NKE
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Die Gehäusescheibe GS81148 von NKE Steyr aus Stahl mit 243 mm Bohrung und 300 mm Außendurchmesser dient als präzise Lauffläche in Axiallagern.
Die Gehäusescheibe GS81148 von NKE Steyr fungiert als Gegenlauffläche in axialen Lagerungsanordnungen. Sie kommt zum Einsatz, wenn die umgebende Gehäusekonstruktion nicht selbst als Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Gefertigt aus Stahl zeichnet sich diese Komponente durch fein bearbeitete Funktionsflächen aus. Mit einer Breite von 13,5 mm, einer Bohrung von 243 mm und einem Außendurchmesser von 300 mm passt dieses Wälzlager-Bauteil in entsprechende Gehäusebohrungen im Maschinenbau.
Dieses Bauteil findet primär in Axial-Zylinderrollenlagern oder axialen Rollenführungen Verwendung. Die Scheibe nimmt axiale Kräfte auf und leitet die Belastungen gleichmäßig auf das umgebende Lagergehäuse weiter. Zweckmäßig ist der Einsatz in Baugruppen mit hohen Axiallasten. Die Scheibe bildet dabei die stationäre Gegenlaufbahn für den rotierenden Wälzkörpersatz und schützt benachbarte Bauteile vor Verschleiß.
Im Gegensatz zu innenzentrierten Wellenscheiben wird die Gehäusescheibe GS81148 über ihren Außendurchmesser von 300 mm direkt im Gehäuse geführt. Die Bohrung von 243 mm besitzt radiales Spiel zur Welle, um einen berührungslosen Lauf der rotierenden Bauteile zu ermöglichen. Bei Konstruktion und Einbau ist eine formstabile, ebene Gehäuseschulter erforderlich. Eine gleichmäßige plane Auflage beugt Verspannungen unter axialer Belastung vor und unterstützt den gleichmäßigen Lauf des gesamten Axiallagers.
Als Lauffläche für Axial-Wälzkörper wird die Scheibe passgenau im Gehäuse zentriert. Mit den Maßen 243x300x13,5 mm besteht sie aus Stahl. Sie schützt das umgebende Gehäuse vor direktem Verschleiß durch die Wälzkörper und nimmt axiale Führungskräfte auf.
Mit einer Bohrung von 243 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Baubreite von 13,5 mm ist die Scheibe exakt dimensioniert. Der Außendurchmesser dient der Führung im Lagergehäuse, während der Bohrungsdurchmesser berührungsfreien Freilauf zur rotierenden Welle bietet.
Die Außenzentrierung bildet den zentralen Unterschied: Die Gehäusescheibe sitzt fest in der Gehäusebohrung, während die Welle frei durch die 243 mm große Bohrung rotiert. Wellenscheiben werden dagegen innen auf der Welle geführt und laufen mit ihr um. Beide Scheiben bilden zusammen mit dem Rollenkranz die Lagereinheit.
NKE Steyr fertigt das Bauteil aus Stahl. Der Werkstoff bietet eine feine Oberflächengüte, um den rollenden Wälzkörpern als beständige Lauffläche zu dienen. Dies beugt Verformungen unter axialer Belastung vor und unterstützt einen gleichmäßigen Betrieb.
Eine saubere, plane und rechtwinklige Anlagefläche im Gehäuse bildet die wichtigste Einbauvoraussetzung. Verunreinigungen oder Unebenheiten auf der Gehäuseschulter führen zu Schiefstellungen, die eine ungleiche Lastverteilung bewirken. Zudem muss die Scheibe an ihrem Außendurchmesser von 300 mm vollflächig anliegen.
Der Einsatz empfiehlt sich, wenn das Maschinengehäuse aus ungehärteten Werkstoffen besteht oder nicht als geschliffene Lauffläche ausgeführt werden kann. Die Scheibe stellt in diesem Fall die erforderliche Verschleißfestigkeit für den Betrieb mit axialen Rollenkränzen bereit.
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