ZEN
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Die Gehäusescheibe GS81209 von ZEN dient mit 47 mm Bohrung und 73 mm Außendurchmesser als geschliffene Gegenlauffläche für axiale Zylinderrollen- oder Nadelkränze.
Die Gehäusescheibe GS81209 stellt eine wesentliche Komponente für axial belastete Lagerungen dar. Sie kommt als gehärtete und bearbeitete Laufscheibe zum Einsatz, wenn umgebende Gehäuseteile nicht direkt als Lauffläche dienen können. Gefertigt aus Stahl von ZEN, bietet dieses Bauteil eine verlässliche Basis für Axial-Wälzkörperkränze. Mit einem Außendurchmesser von 73 mm und einer Bohrung von 47 mm unterstützt die Scheibe eine formstabile Kraftübertragung in Maschinen- und Vorrichtungsbauten.
Die Gehäusescheibe GS81209 findet ihren Einsatzort überall dort, wo Axialkräfte aufgenommen werden und die Gehäusebohrung keine eigene gehärtete Lauffläche bereitstellt. Zusammen mit passenden Axial-Rollenkränzen oder Axial-Nadelkränzen ermöglicht sie den Aufbau kompakter Axiallagerungen. Typische Einsatzfelder sind axial beanspruchte Lagerungsanordnungen im Maschinenbau, bei denen geringer Bauraum zur Verfügung steht. Das Bauteil führt die Wälzkörper auf seiner feinstbearbeiteten Stirnfläche und nimmt Axiallasten gleichmäßig auf, wodurch angrenzende Gehäusebauteile geschont werden.
Bei der Montage der Gehäusescheibe GS81209 steht die saubere Zentrierung im Gehäuse im Vordergrund. Als Gehäusescheibe ist das Bauteil außenzentriert ausgelegt, wodurch der Außendurchmesser von 73 mm maßgeblich für den exakten Sitz in der Gehäusebohrung ist. Mit einer Baubreite von 5,5 mm erfordert die Scheibe eine plane, starre Anlagefläche, um Verkippungen unter Last zu vermeiden. Prüfen Sie vor dem Fügen die Anschlussmaße und sorgen Sie für eine ausreichende Schmierung der geschliffenen Lauffläche.
Eine Gehäusescheibe dient als Lauffläche für axiale Wälzkörper, wenn das Maschinengehäuse selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Die GS81209 wird über ihren Außendurchmesser zentriert im Gehäuse geführt. Sie ermöglicht zusammen mit Wellenscheiben und Axialkränzen eine vollständige Axiallagerung bei geringem radialem Bauraumbedarf.
Das Bauteil GS81209 weist eine Bohrung von 47 mm, einen Außendurchmesser von 73 mm sowie eine Breite von 5,5 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse und bestimmen die Kompatibilität mit den zugehörigen axialen Wälzkörperkränzen.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und den Passungsflächen: Während Gehäusescheiben am Außendurchmesser im Gehäuse geführt werden und radiales Spiel zur Welle aufweisen, sitzen Wellenscheiben eng auf der Welle und sind innenzentriert. Die Gehäusescheibe GS81209 führt folglich das Gehäusespiel und bildet die feststehende Laufbahn.
Die Scheibe besteht aus Stahl, um den auftretenden Druckbelastungen der abrollenden Wälzkörper standzuhalten. Die fein geschliffene Lauffläche vermindert Reibung und Verschleiß während des Betriebs, was eine gleichmäßige Lastverteilung im axialen Lagersystem begünstigt.
Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der Gesamtbaugruppe, meist mittels Industrieöl oder Schmierfett. Da die Scheibe über keine eigenen Dichtungen verfügt, muss das Schmiermittel von außen an die Lauffläche herangeführt werden, um den Rollkontakt zwischen Wälzkörpern und Scheibe wirksam zu trennen.
Ein Wechsel empfiehlt sich bei sichtbarem Verschleiß wie Riefenbildung, Grübchenbildung (Pittings) oder Verfärbungen durch Überhitzung auf der Lauffläche. Auch bei einer Revision des zugehörigen Rollen- oder Nadelkranzes sollte die Scheibe begutachtet und bei Laufspuren erneuert werden, um Folgeschäden an den Wälzkörpern zu vermeiden.
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