INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 25,92 € | 492,46 € |
| 3 | 51,84 € | 466,54 € |
Die Gehäusescheibe GS89420 von INA aus Stahl dient mit den Maßen 103x210x22,5 mm als gehärtete axiale Lauffläche im Gehäuse.
Die Gehäusescheibe GS89420 von INA ist eine spezialisierte Komponente für axiale Wälzlagerungen. Wenn das umliegende Maschinengehäuse nicht als direkte Lauffläche gehärtet oder feingeschliffen werden kann, übernimmt diese Scheibe aus festem Stahl diese Aufgabe. Mit einem Innendurchmesser von 103 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Scheibenbreite von 22,5 mm nimmt das Bauteil axiale Kräfte auf und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung in der Baugruppe.
Konstrukteure nutzen die Gehäusescheibe GS89420 in Kombination mit Axial-Rollenkränzen, um axiale Führungskräfte auf das Gehäuse zu übertragen. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie in Industrieanlagen mit hohen axialen Druckbelastungen. Die Scheibe bildet dabei das stationäre Gegenstück zur rotierenden Welle. Da die Scheibe für die Gehäuseaufnahme ausgelegt ist, zentriert sich das Bauteil über den Außenmantel direkt in der zylindrischen Aufnahmebohrung der Anschlusskonstruktion.
Bei der Gehäusescheibe GS89420 erfolgt die Führung über den Manteldurchmesser von 210 mm. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Gehäuseaufnahme eine ausreichend ebene und formsteife Anlagefläche bietet. Der Bohrungsdurchmesser von 103 mm ist bewusst so bemessen, dass er radial ausreichend Freiraum zur rotierenden Welle lässt. Dadurch vermeidet die Konstruktion unerwünschte Reibung an der Welle. Für den Betrieb empfiehlt sich ein abgestimmtes Schmierkonzept mit geeignetem Schmierstoff.
Als gehärtete Laufscheibe für Axial-Wälzlager dient die GS89420 im stehenden Gehäuse als Gegenlauffläche für den Rollenkranz. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Wandungen der umgebenden Bauteile nicht eigens gehärtet oder feingeschliffen werden können.
Die GS89420 besitzt eine Bohrung von 103 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm und eine axiale Gesamtbreite von 22,5 mm. Der Bohrungsdurchmesser fällt herstellungsbedingt größer aus als der Wellendurchmesser, damit die rotierende Welle im Scheibeninnenraum kontaktfrei läuft.
Gehäusescheiben werden außenzentriert in der Gehäusebohrung geführt und verbleiben stationär im Gehäuse. Wellenscheiben hingegen sitzen innenzentriert auf der Welle und rotieren mit dieser mit. Entsprechend besitzt die Gehäusescheibe einen größeren Innendurchmesser, um Reibung an der rotierenden Welle zu vermeiden.
Dieses Bauteil von INA ist aus verschleißfestem Wälzlagerstahl gefertigt. Der Werkstoff bietet eine hohe Härte und Formstabilität, die notwendig sind, um den punktuellen oder linienförmigen Hertzschen Pressungen der abrollenden Wälzkörper standzuhalten.
Sie erlaubt es dem Konstrukteur, Gehäuse aus weicheren Materialien wie Gusseisen oder Aluminiumlegierungen zu verwenden. Ohne eine gehärtete Stahlscheibe würden die Wälzkörper rasch in das weichere Gehäusematerial einlaufen und zu Funktionsstörungen oder Lagerausfällen der Baugruppe führen.
Die Zentrierung der Scheibe erfolgt über den präzise bearbeiteten Außendurchmesser von 210 mm in der Gehäusebohrung. Die Anlagefläche im Gehäusegrund muss dabei planparallel zur Lagerachse ausgerichtet sein, damit Axialkräfte gleichmäßig über den gesamten Umfang des Wälzkörperkranzes verteilt werden.
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