INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,14 € | 21,74 € |
| 35 | 2,28 € | 20,60 € |
Die Gehäusescheibe GS81210 von INA bietet mit den Maßen 52x78x6,5 mm eine präzise geschliffene Laufbahn für axiale Wälzkörperkränze im Gehäusesitz.
Die Gehäusescheibe GS81210 dient als gehärtete Lauffläche für axiale Rollen- oder Nadelkränze in Konstruktionen, deren umgebende Gehäusewandung nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Gefertigt aus Stahl, nimmt dieses Bauteil axiale Kräfte direkt auf. Konstrukteure und Instandhalter komplettieren damit modulare Axiallagerungen maßgenau und flexibel, ohne das Maschinengehäuse thermisch nachbehandeln oder aufwendig schleifen zu müssen.
Das Bauteil wird in axial beanspruchten Lagerungsanordnungen verwendet, bei denen axiale Kräfte zuverlässig aufgenommen werden müssen. Die Scheibe bildet gemeinsam mit einem Axial-Wälzkörperkranz und einer passenden Wellenscheibe eine vollständige Lagereinheit. Durch die Ausführung aus Stahl hält die Lauffläche hohen Belastungen stand. Bei Instandsetzungen lässt sich eine verschlissene Lauffläche durch den Austausch der Scheibe wirtschaftlich erneuern.
Die Außenzentrierung dient dazu, dass die Scheibe über ihren Außendurchmesser von 78 mm im Gehäuse geführt wird. Die Bohrung von 52 mm weist dagegen ein radiales Spiel zur Welle auf, wodurch kein berührender Kontakt zur rotierenden Welle entsteht. Für einen gleichmäßigen Lauf ist eine plane Anlagefläche in der Gehäusebohrung erforderlich, damit die Laufbahn rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet bleibt.
Eine ringförmige Lagerscheibe aus Stahl mit den Abmessungen 52 mm Bohrung, 78 mm Außendurchmesser und 6,5 mm Breite. Sie dient als Gegenlauffläche für axiale Wälzkörperkränze in Baugruppen, bei denen die Gehäusewand nicht als direkte Rollbahn taugt.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Zentrierung und den Toleranzen. Eine Gehäusescheibe wird an ihrem Außendurchmesser in der Gehäusebohrung geführt, während ihre Innenbohrung frei bleibt. Die Wellenscheibe hingegen sitzt fest auf der Welle und weist Spiel zum Gehäusedurchmesser auf.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 52 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm sowie eine Dicke von 6,5 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in vorgefertigte Aufnahmebohrungen industrieller Baugruppen.
Die Scheibe wird aus Stahl gefertigt. Dieses Material bietet eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Ermüdung und plastischer Verformung, was für die Aufnahme punktueller oder linienförmiger Kontaktkräfte unter axialer Last unerlässlich ist.
Eine Gehäusescheibe ist immer dann erforderlich, wenn das umgebende Gehäusematerial zu weich ist oder wirtschaftlich nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Sie schafft eine definierte, langlebige Lauffläche für den zugehörigen Rollen- oder Nadelkranz.
Die Lauffläche der Scheibe erfordert vor Inbetriebnahme eine ausreichende Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl, passend zum verwendeten Wälzkörpersatz. Der Schmierfilm reduziert Reibung und Verschleiß an der Berührungszone der Wälzkörper.
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