BOSCH REXROTH
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,63 € | 126,04 € |
| 20 | 13,26 € | 119,41 € |
Der vierreihige Führungswagen KWD-030 -FNS-C2-H-1 (CS) von REX bietet als nachschmierbarer Flanschwagen aus Kohlenstoffstahl eine spielfreie Führung mit hoher Steifigkeit.
Der Führungswagen KWD-030 -FNS-C2-H-1 (CS) führt Lasten auf Profilschienen geradlinig und präzise. Dieses Bauteil der 30er Baureihe nutzt vier Kugelreihen im Tragkörper aus Kohlenstoffstahl, um Kräfte senkrecht und quer zur Bewegungsrichtung aufzunehmen. Als Standardausführung ohne Kugelkette ist die Einheit für Betriebstemperaturen von -10 °C bis +100 °C ausgelegt. Integrierte Enddichtungen halten grobe Partikel vom Wälzkörpersystem fern und unterstützen die planmäßige Schmierung über den Schmiernippel.
In Linearachsen und Führungsaufbauten ermöglicht dieser Führungswagen definierte Verfahrbewegungen. Durch die mittlere Vorspannung eignet sich die Einheit für Konstruktionen, bei denen äußere Stoßbelastungen oder wechselnde Querkräfte auftreten. Der Werkstoff Kohlenstoffstahl nimmt mechanische Beanspruchungen auf, während das vierreihige Kugelumlaufsystem für eine gleichmäßige Lastverteilung in allen Hauptlastrichtungen sorgt.
Die breite Flanschbauform ermöglicht eine direkte Verschraubung von Montageplatten oder Maschinentischen von oben oder unten. Das vereinfacht die Anbindung der Anschlusskonstruktion im Vergleich zu schmalen Blockwagen. Die Einstufung in die Toleranzklasse H kennzeichnet eine enge Fertigungstoleranz bei Höhen- und Breitenmaßen. Wenn mehrere Wagen auf einer Schiene oder parallele Führungsschienen laufen, unterstützt diese Genauigkeitsklasse gleichmäßige Laufeigenschaften. Für die Schienenkompatibilität ist die Zuordnung zur 30er Reihe maßgeblich.
Vier Kugelreihen, die im Flanschwagenkörper aus Kohlenstoffstahl zirkulieren, prägen diesen Führungswagen der 30er Reihe. Das Modell kommt ohne Kugelkette aus und verfügt über Enddichtungen an den Stirnseiten. Die mittlere Vorspannung reduziert elastische Verformungen bei wechselnder Belastung. Nachschmieren erfolgt bedarfsgerecht über den vorhandenen Schmiernippel.
Flanschwagen besitzen seitlich überstehende Montageflächen mit Gewindebohrungen. Diese Bauform erleichtert die Befestigung breiter Bauteile und nimmt Kippmomente gut auf. Maschinenelemente lassen sich wahlweise von der Oberseite oder der Unterseite mit dem Wagen verschrauben, was den Einbau in beengten Konstruktionen flexibel gestaltet.
Eine mittlere Vorspannung reduziert das interne Führungsspiel zwischen Kugeln, Führungswagen und Schiene. Das System reagiert dadurch mit hoher Steifigkeit auf wechselnde Arbeitskräfte und Schwingungen. Gleichzeitig steigen Reibung und Verschiebewiderstand geringfügig an, was bei der Antriebsauslegung berücksichtigt werden sollte.
Über den integrierten Schmiernippel an der Stirnseite lässt sich frischer Schmierstoff direkt in den Schmierkanal einbringen. Das Fett gelangt so zu den vier Kugelreihen im Inneren. Regelmäßiges Nachschmieren nach den Intervallen der Gesamtanlage schützt vor Reibungsverschleiß und drückt eingedrungene Feuchtigkeit oder Feinstaub nach außen.
Ausgelegt ist die Standardausführung für den Betrieb von -10 °C bis +100 °C. Dieser thermische Bereich erlaubt den Einsatz in typischen Industrieumgebungen mit kontinuierlicher oder wechselnder Beanspruchung. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung des verwendeten Schmierfetts auf die thermischen Einsatzbedingungen.
Die Enddichtungen an beiden Stirnseiten streifen Schmutz, Späne und Flüssigkeiten während der Verfahrbewegung von der Führungsschiene ab. Sie tragen dazu bei, das Eindringen von Fremdkörpern in die Kugelumläufe zu verringern, und halten gleichzeitig den Schmierstoff im Tragkörper. Dies mindert den Verschleiß des Führungssystems im täglichen Betrieb.
Bosch Rexroth AG
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