INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 24,40 € | 463,44 € |
| 5 | 48,78 € | 439,05 € |
Der Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G3 von INA bietet als vierreihiger Blockwagen mit Rollenführung und hoher Vorspannung eine ausgeprägte Führungssteifigkeit für Linearachsen.
Der Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G3 gehört zur 55er Baureihe von INA und führt lineare Bewegungen auf passenden Profilschienen aus. Die Ausführung als Blockwagen in hoher und langer Bauform nutzt zylindrische Rollen als Wälzkörper, die in vier Reihen umlaufen. Diese Rollenführung bewirkt im Vergleich zu Kugelumläufen eine größere Kontaktfläche, was die Tragfähigkeit sowie die statische Steifigkeit erhöht. Integrierte Enddichtungen schützen das innenliegende Wälzsystem vor Schmutzeintrag. Der Werkstoffverbund aus Stahl und Kunststoff eignet sich für Einsatztemperaturen von -10 bis +80 Grad.
Dieser Rollenführungswagen eignet sich vorrangig für hoch belastete Linearführungen, bei denen starke Führungs- und Momentenbelastungen auftreten. Durch die vierreihige Rollenanordnung nimmt die Einheit Kräfte aus unterschiedlichen Wirkrichtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in steifigkeitskritischen Führungsachsen sowie schwingungsbeanspruchten Linearführungen der Automatisierungstechnik. Dank der nachschmierbaren Konstruktion lässt sich die Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb aufrechterhalten, was den kontinuierlichen Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen unterstützt.
Die Kennzeichnung V3 steht bei diesem Modell für eine hohe Vorspannung, während G3 die Fertigungsgenauigkeit nach INA-Spezifikation definiert. Eine hohe Vorspannung reduziert elastische Verformungen unter Lasteinwirkung auf ein Minimum und steigert die Steifigkeit des Führungssystems. Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Konfiguration gezielt für Prozesse mit hohen Anforderungen an Führungsgenauigkeit und Schwingungsdämpfung. Achten Sie bei der Montage auf sorgfältig ausgerichtete Führungsschienen der 55er Baureihe, um Verspannungen zu vermeiden.
Die hohe Vorspannung der Klasse V3 minimiert das interne Führungsspiel und versetzt die Wälzkörper unter eine definierte elastische Vorlast. Dadurch erhöht sich die Steifigkeit der gesamten Linearführung unter Betriebsbelastung. Dies verringert elastische Nachgiebigkeiten bei dynamischen Kräften und unterstützt ein präzises Führungsverhalten der gelagerten Baugruppe.
Der Führungswagen ist für Betriebstemperaturen zwischen -10 und +80 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie die Enddichtungen ihre formstabilen und schützenden Eigenschaften. Bei abweichenden Umgebungstemperaturen sind thermische Dehnungen und die Eignung des eingesetzten Schmierstoffs gesondert zu prüfen.
Rollenführungswagen nutzen zylindrische Rollen anstelle von Kugeln als Wälzkörper. Durch die linienförmige Berührung zwischen Rollen und Laufbahnen verteilt sich die Last auf eine größere Kontaktfläche als beim Punktkontakt von Kugeln. Dies verleiht Rollenumläufen eine höhere Tragkraft und Steifigkeit als vergleichbar großen Kugelwagen, weshalb sie bevorzugt bei schweren Bearbeitungskräften zum Einsatz kommen.
Die Ausführung ist nachschmierbar ausgeführt, sodass Schmierfett oder Fließfett über Schmieranschlüsse direkt an die vier Rollenreihen zugeführt werden kann. Regelmäßiges Nachschmieren fördert Verunreinigungen von den Dichtlippen weg und dient der Aufrechterhaltung des Schmierfilms im Rollenkontakt. Die integrierten Enddichtungen halten das Schmiermittel im Wageninneren und weisen Schmutzpartikel von außen ab.
Die Angabe G3 beschreibt die Toleranzklasse des Herstellers INA für Linearführungen. Sie legt die zulässigen Maß- und Laufabweichungen von Wagen und Schiene fest, darunter Höhen- und Breitentoleranzen. Die Klasse G3 bietet eine verlässliche Austauschbarkeit innerhalb derselben Genauigkeitsstufe bei mehrteiligen Führungsanordnungen auf parallelen Schienen.