INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,42 € | 235,89 € |
| 5 | 24,84 € | 223,47 € |
Führungswagen RWU45 -F-H-120/930/120-V3-G3 von INA: Vierreihiger Rollen-Führungswagen in hoher Blockbauform mit hoher Vorspannung für präzise Linearführungen im Maschinenbau.
Der Führungswagen RWU45 -F-H-120/930/120-V3-G3 von INA dient als belastbares Führungselement für lineare Bewegungsabläufe. Als vierreihige Rollenführung der 45er Baureihe nimmt dieser Blockwagen statische sowie dynamische Lasten auf. Die Bauform kombiniert Stahl mit technischen Kunststoffen und ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt. Stirnseitig montierte Enddichtungen schützen das interne Rollensystem vor dem Eindringen von Verunreinigungen. Zudem lässt sich der Führungswagen im laufenden Betrieb nachschmieren, was lange Einsatzzeiten begünstigt.
Dieser Blockwagen kommt vor allem in hochbelasteten Linearführungen zum Einsatz, bei denen Führungssysteme hohe Kräfte und Kippmomente aufnehmen müssen. Durch die zylindrischen Rollen als Wälzkörper weist die Einheit im Vergleich zu Kugelführungen eine besonders hohe Steifigkeit auf.
Konstrukteure wählen diesen Wagen gezielt für Linearachsen, die unter schweren Bearbeitungskräften arbeiten. Die hohe Bauform erleichtert die Anbindung an massive Maschinenstrukturen. Zudem bewähren sich die integrierten Enddichtungen in Umgebungen mit Feststoffpartikeln und Schmutz.
Die hohe Vorspannung V3 minimiert das elastische Nachgeben unter Last und verringert das Führungsspiel im System auf ein Minimum. In Verbindung mit der Toleranzklasse INA G3 ermöglicht dieser Wagen exakte Positioniergenauigkeiten auch bei wechselnden Belastungsrichtungen.
Bei der Auslegung sollten Sie die Schmierung beachten: Die Einheit ist nachschmierbar ausgeführt, benötigt jedoch regelmäßige Schmierintervalle passend zum Schmierstoffkonzept Ihrer Anlage. Da die Wälzkörper ohne Kugelkette geführt werden, zeichnet sich das System durch einen robusten Aufbau bei anspruchsvollen Schockbelastungen aus.
Dieser Rollen-Führungswagen der 45er Baureihe von INA zeichnet sich durch seine vierreihige Wälzkörperanordnung und die hohe Blockbauform aus. Er besteht aus einer Kombination von Stahl und Kunststoff und verfügt über stirnseitige Enddichtungen. Die Ausführung mit hoher Vorspannung und Toleranzklasse G3 ist für Anwendungen ausgelegt, die eine besonders hohe Steifigkeit verlangen.
Zylindrische Rollen bieten gegenüber Kugeln eine linienförmige statt punktförmige Berührungsfläche auf den Laufbahnen der Schiene. Dadurch verteilt sich die Last auf eine größere Fläche, was zu einer höheren Tragfähigkeit führt. Das System gibt unter Last weniger elastisch nach und erreicht eine sehr hohe Steifigkeit in allen Belastungsrichtungen.
Die Kennzeichnung INA G3 definiert die Fertigungs- und Führungsgenauigkeit des Wagens hinsichtlich Parallelität und Höhenmaß. Bei Präzisionsanwendungen im Maschinenbau bedeutet diese Einordnung, dass Maßabweichungen innerhalb streng eingegrenzter Toleranzfelder bleiben. Konstrukteure nutzen diese Klasse für exakte Positionierungen auf Profilschienenführungen.
Eine hohe Vorspannung der Wälzkörper reduziert das mechanische Spiel zwischen Führungswagen und Schiene bereits im lastfreien Zustand auf ein Minimum. Dadurch erhöht sich die statische sowie dynamische Steifigkeit der gesamten Achse. Die Linearführung federt bei Schwingungen oder abrupten Richtungswechseln kaum nach, was die Schnitt- und Positioniergenauigkeit unterstützt.
Die Wälzkanäle sind nachschmierbar konstruiert, sodass sich frischer Schmierstoff über dafür vorgesehene Schmieranschlüsse zuführen lässt. Die werkseitig verbauten Enddichtungen halten das Schmiermittel im Wälzkörperraum und streifen gleichzeitig Fremdkörper von der Schiene ab. Regelmäßiges Nachschmieren nach Herstellervorgaben unterstützt einen reibungsarmen Lauf.
Der Blockwagen ist für den industriellen Einsatz in einem Umgebungstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die verbauten Dichtungs- und Kunststoffkomponenten ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich eine Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die thermische Belastung.