INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,98 € | 265,64 € |
| 5 | 27,96 € | 251,66 € |
Der INA Führungswagen RWU45 -F-120/930/120-V3-G3 bietet als vierreihiger Rollen-Flanschwagen mit hoher Vorspannung hohe Steifigkeit für anspruchsvolle Linearachsen.
Der Führungswagen RWU45 -F-120/930/120-V3-G3 von INA gehört zur 45er Baureihe der profilierten Schienenführungen. Ausgeführt als Flanschwagen mit vierreihig angeordneten Rollen als Wälzkörper, nimmt diese Rollenumlaufeinheit hohe Kräfte quer zur Bewegungsrichtung auf. Das System besteht aus Komponenten in Stahl und Kunststoff und arbeitet ohne Kugelkette. Integrierte Enddichtungen schützen die Laufbahnen, während der nachschmierbare Aufbau eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb unterstützt.
Diese Rollenführung eignet sich vor allem für Linearachsen im Maschinenbau, bei denen große Lasten und ausgeprägte Momentbelastungen auftreten. Durch den Einsatz zylindrischer Rollen statt Kugeln bietet der Wagen eine besonders große Kontaktfläche. Das sorgt für eine hohe Drucksteifigkeit und verringert elastische Verformungen unter Belastung. Geeignet ist die Einheit für stark beanspruchte Linearachsen, die innerhalb eines Temperaturbereichs von -10 bis +80 Grad betrieben werden.
Die Ausführung als Flanschwagen ermöglicht eine direkte Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder unten über breite Montageflächen. Die definierte Vorspannungsklasse V3 erzeugt eine spielfreie Führung mit hoher Steifigkeit, wodurch Schwingungen im Betrieb gedämpft werden. In Kombination mit der Toleranzklasse INA G3 erreichen Sie ein gleichmäßiges Führungsverhalten. Beachten Sie bei der Auslegung die regelmäßige Wartung über die Schmieranschlüsse, um die Rollenbahnen stets mit ausreichendem Schmierfilm zu versorgen.
Dieser Wagen der 45er Baureihe nutzt zylindrische Rollen in vierreihiger Anordnung als Wälzkörper. Die Konstruktion verbindet Stahl-Tragkörper mit Kunststoffteilen und verzichtet auf eine Kugelkette. Als Flanschwagen ausgeführt, bietet er breite Anschraubflächen, während stirnseitige Enddichtungen das Wälzsystem vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln abschirmen.
Die Einstufung V3 kennzeichnet eine hohe Vorspannung des Wagens auf der Schiene. Die Wälzkörper stehen bereits im Ruhezustand unter definierter elastischer Vorlast. Dadurch verringert sich das elastische Nachgeben unter wechselnden äußeren Kräften, was die Systemsteifigkeit erhöht und Schwingungen in der Führung dämpft.
Die Toleranzklasse G3 legt die Fertigungsgenauigkeit bezüglich Höhe, Breite und Parallelität der Laufbahnen fest. Sie definiert enge Maßgrenzen innerhalb der Baureihe. Dies erleichtert das Zusammenspiel mehrerer Führungswagen auf einer Profilschiene und sorgt für ein homogenes Ablaufverhalten über den gesamten Verfahrweg.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad. In diesen Grenzen behalten die verwendeten Kunststoffe für Umlenkung und Dichtelemente sowie der Schmierstoff ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Schmierstoffauswahl und Schmierfristen an die thermische Belastung angepasst werden.
Die Rollenumlaufeinheit ist für die Nachschmierung konstruiert. Schmiermittel lässt sich über entsprechende Schmiernippel an den Stirnseiten oder Flanken direkt in die Umlenkkanäle des Wagens einbringen. Eine regelmäßige Nachschmierung erhält den Schmierfilm auf den Rollenlaufbahnen aufrecht und transportiert eventuell eingedrungene Feinpartikel aus dem Kontaktbereich nach außen.
Rollen weisen eine linienförmige Berührung mit den Laufbahnen auf, während Kugeln punktförmig aufliegen. Durch die größere Berührungsfläche verteilt sich die eingeleitete Last auf ein breiteres Areal. Dies führt zu einer höheren statischen und dynamischen Tragkraft sowie zu einer höheren Steifigkeit der gesamten Profilschienenführung.