RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2 Führungswagen von INA
RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2 Führungswagen von INA

INA

Führungswagen INA RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2

Technische Daten
 
Material
Stahl, Kunststoff
Dichtung
Enddichtungen
Toleranzklasse
INA G2
Ausführung
hohe, lange Ausführung
Vorspannung
hohe Vorspannung
Wälzkörperart
Rollen
Kugel-/Rollenreihen
vierreihig
Kugelkette
ohne Kugelkette
Bauform
Blockwagen
Temperaturbereich
-10 bis +80 °C
Schmierung und Wartung
nachschmierbar
Baureihe
55er Reihe
Gewicht
6,29 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Führungswagen INA RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2
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Führungswagen INA RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2

Der INA Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2 bietet als vierreihiger Rollen-Blockwagen mit hoher Vorspannung ausgeprägte Führungssteifigkeit für anspruchsvolle Linearbewegungen.

Der Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2 von INA gehört zur 55er Baureihe der profilierten Schienenführungen auf Rollenbasis. Diese Ausführung ist als langer Blockwagen mit hoher Bauhöhe konzipiert. Dank der vierreihigen Anordnung zylindrischer Wälzkörper nimmt die Einheit Belastungen sowie Kippmomente stabil auf. Die Konstruktion kombiniert Komponenten aus Stahl mit Funktionselementen aus Kunststoff und ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt.

Wofür eignet sich der Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2?

Konstrukteure setzen diesen Rollenführungswagen vor allem in Linearachsen ein, die hohen Belastungen und ausgeprägten Steifigkeitsanforderungen standhalten müssen. Durch die lange Auflagefläche des HL-Wagens verteilen sich einwirkende Kräfte gleichmäßig über die Rollenreihen. Das System eignet sich für präzise Führungsaufgaben im industriellen Maschinenbau, bei denen elastische Verformungen unter Last minimiert werden sollen. Enddichtungen schützen das innenliegende Rollenumlaufsystem vor eindringenden Partikeln.

Welche Vorteile bieten die hohe Vorspannung und Toleranzklasse G2?

Die werkseitige Vorspannungsklasse V3 sorgt für Spielfreiheit und erhöht die statische sowie dynamische Steifigkeit des Systems bereits vor dem eigentlichen Lasteintrag. Zusammen mit der präzisen Toleranzklasse INA G2 begünstigt der Wagen einen exakten Lauf bei wiederkehrenden Verfahrbewegungen. Da die Einheit nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich der Schmierstoffbedarf im Rahmen regulärer Wartungsintervalle decken. Die rollengeführte Bauart verzichtet auf eine Kugelkette und nutzt den Bauraum für eine dichte Rollenbestückung.

Was kennzeichnet den Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2?

Dieser Wagen der 55er Reihe basiert auf vierreihig geführten Rollen als Wälzkörper. Er ist in hoher sowie langer Blockwagen-Bauform gefertigt. Die Ausführung besitzt werkseitig die Toleranzklasse INA G2, verfügt über eine hohe Vorspannung der Stufe V3 und verzichtet auf eine Kugelkette, wodurch eine hohe Bauteilsteifigkeit erzielt wird.

In welchem Temperaturbereich arbeitet die RWU55-Einheit?

Der zulässige Temperaturbereich für diesen Führungswagen liegt zwischen -10 und +80 Grad. Die verbauten Werkstoffe Stahl und Kunststoff sowie die integrierten Enddichtungen sind auf diesen Einsatzbereich abgestimmt, um die Funktion des Umlaufsystems im Betrieb zu unterstützen.

Welche Funktion haben die Enddichtungen am Rollenwagen?

Enddichtungen schließen den Blockwagen an den Stirnseiten ab. Sie streifen Schmutz und abrasive Partikel von der Schienenoberfläche ab, bevor diese in den Bereich der vier Rollenreihen gelangen können. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass das Schmiermittel im Inneren des Führungswagens verbleibt.

Wie erfolgt die Wartung und Schmierung des Wagens?

Der Führungswagen RWU55 -F-HL-120/930/120-V3-G2 ist als nachschmierbare Komponente ausgeführt. Über vorgesehene Schmieranschlüsse lässt sich Schmierstoff direkt in das Rollensystem nachführen. Dies ermöglicht eine anwendungsspezifische Anpassung der Wartungsintervalle an die jeweiligen Betriebs- und Umgebungsbedingungen.

Was bedeutet das Kürzel HL bei der Bauform?

Die Kennzeichnung HL steht für eine hohe und zugleich lange Ausführung des Blockwagens. Gegenüber Standardwagen vergrößert der verlängerte Tragkörper die Kontaktzone der Rollen auf der Profilschiene. Dies führt zu einer höheren Momentenbelastbarkeit in Längsrichtung sowie einer gesteigerten Führungsstabilität.

Warum wird bei diesem Führungswagen eine hohe Vorspannung gewählt?

Die Einstufung V3 steht für eine hohe Vorspannung. Durch das gezielte Übermaß der Wälzkörper wirkt die Vorspannung Lagerspiel im System entgegen. Dies erhöht die Steifigkeit der Führung unter Lastwechseln und minimiert die elastische Nachgiebigkeit bei dynamischen Bewegungsvorgängen.

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