INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,72 € | 222,72 € |
| 5 | 23,44 € | 211,00 € |
Der Führungswagen RWU35 -F-120/930/120-V3-G2 von INA bietet als vierreihiger Flanschwagen mit Rollenumlauf und hoher Vorspannung eine steife Führungslösung für präzise Linearbewegungen.
Der Führungswagen RWU35 -F-120/930/120-V3-G2 ist eine lineare Führungseinheit aus Stahl und Kunststoff für Profilschienenführungen der 35er Baureihe. INA setzt bei diesem Modell auf vierreihig angeordnete Rollen als Wälzkörper, die ohne Kugelkette geführt werden. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt dieser Führungswagen erhebliche Kräfte und Kippmomente aus unterschiedlichen Belastungsrichtungen auf. Die Ausführung als Flanschwagen erleichtert dabei die Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder unten.
Dieser Rollenführungswagen ist für lineare Führungsaufgaben mit gesteigerten Anforderungen an Steifigkeit und Tragfähigkeit konzipiert. Die Auslegung mit Rollen statt Kugeln verleiht dem System eine ausgeprägte Steifigkeit unter radialen wie auch axialen Lasten. Bei Anwendungen, die unter dynamischen Bewegungen eine exakte Spurführung erfordern, stützt der vierreihige Aufbau die Bewegung. Werkseitig montierte Enddichtungen schützen die innenliegenden Wälzkörperbahnen vor dem Eindringen von Fremdkörpern.
Die hohe Vorspannung (Klasse V3) reduziert das interne Führungsspiel und erhöht den elastischen Verformungswiderstand unter Wechsellasten. Dadurch bleibt das Führungsverhalten auch bei starken Schnitt- oder Beschleunigungskräften formstabil. Die Toleranzklasse INA G2 definiert eine enge Fertigungsgenauigkeit, was den Aufbau von Mehrwagensystemen auf gemeinsamen Profilschienen vereinfacht. Da der Flanschwagen nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich Schmierstoff über Schmieranschlüsse direkt an die Laufbahnen nachführen, um die Reibung langfristig gering zu halten.
In diesem Modell laufen zylindrische Rollen in vier geschlossenen Reihen. Rollen bieten im Vergleich zu Kugeln eine vergrößerte Kontaktfläche mit den Führungsschienen. Dies führt zu einer höheren Steifigkeit der Führungseinheit und erlaubt die Aufnahme schwerer Lasten ohne übermäßige elastische Einfederung.
Die Klasse G2 kennzeichnet die werkseitige Fertigungspräzision des Führungswagens bezüglich Parallelität und Höhenabmaßen. Diese enge Tolerierung erleichtert die Montage und unterstützt ein gleichmäßiges Führungsverhalten, insbesondere wenn mehrere Führungswagen auf derselben Schienenführung kombiniert montiert werden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -10 bis +80 Grad Celsius. Die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoffkomponenten sind auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass die Führungseigenschaften sowie die Dichtwirkung der Enddichtungen innerhalb dieses Intervalls erhalten bleiben.
Die an den Stirnseiten montierten Enddichtungen streifen anfallenden Staub, Partikel oder Flüssigkeiten von der Profilschiene ab. Sie verhindern, dass Verunreinigungen in das geschlossene Rollenumlaufsystem gelangen, und tragen gleichzeitig dazu bei, das Schmiermittel im Wageninneren zu halten.
Der Wagen ist als nachschmierbare Einheit konstruiert. Schmierstoff kann über standardisierte Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Flanken direkt in die Umlenkkanäle eingebracht werden. Regelmäßiges Nachschmieren verdrängt Schmutzpartikel und begünstigt eine reibungsarme Bewegung der Rollen.
Die Vorspannungsklasse V3 reduziert das Lagerspiel und spannt die Rollen zwischen Tragkörper und Schiene elastisch vor. Dies steigert die Gesamtsteifigkeit der Konstruktion, verringert Vibrationen und unterstützt eine präzise Positionierung bei hohen Prozesskräften.