INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 20,11 € | 382,04 € |
| 3 | 40,21 € | 361,94 € |
Der Führungswagen RWU55 -F-L-120/930/120-V3-G3 von INA bietet als vierreihiger Rollen-Flanschwagen in langer Ausführung hohe Steifigkeit für anspruchsvolle Linearführungen.
Der Führungswagen RWU55 -F-L-120/930/120-V3-G3 von INA fungiert als hochbelastbares Linearlager der 55er Baureihe. Ausgestattet mit zylindrischen Rollen als Wälzkörpern nimmt diese Ausführung erhebliche Kräfte und Momente aus unterschiedlichen Richtungen auf. Der Aufbau aus Stahl und Kunststoffkomponenten schafft ein langlebiges Führungselement für Industrieanlagen. Integrierte Enddichtungen schützen den Wälzbereich vor eindringenden Partikeln, während die nachschmierbare Konstruktion eine gezielte Wartung im laufenden Betrieb unterstützt.
Dieser Rollen-Flanschwagen wird vor allem in stark beanspruchten Linearachsen eingesetzt, bei denen hohe Lasten und Kippmomente stabil abgestützt werden müssen. Rollenführungen zeichnen sich durch eine linienförmige Berührung der Wälzkörper aus. Dadurch erreicht das System eine hohe Tragfähigkeit und Formstabilität. Die lange Bauform verteilt Lasten über eine vergrößerte Kontaktzone. In industriellen Umgebungen mit Betriebstemperaturen zwischen -10 und +80 Grad bewährt sich die Einheit bei kontinuierlichen Verfahrbewegungen.
Die Ausführung mit hoher Vorspannung eliminiert das Führungsspiel und steigert die dynamische Steifigkeit des gesamten Führungssystems. Dadurch behält die Führung auch unter wechselnden Prozesskräften ihre Position präzise bei. Die Toleranzklasse INA G3 definiert dabei enge Maß- und Laufgenauigkeiten für mehrteilige Schienensysteme. Konstrukteure und Instandhalter sollten zudem beachten, dass dieser Wagen ohne Kugelkette konstruiert ist und regelmäßige Schmierintervalle über die Schmieranschlüsse erfordert.
Vier Rollenreihen und eine breite Flanschbauform der 55er Reihe verleihen der Linearführung eine ausgeprägte Steifigkeit gegenüber Kugelvarianten. Die lange Ausführung sorgt für eine stabile Abstützung von Momenten, während Enddichtungen das System vor Schmutz schützen.
Die stirnseitigen Enddichtungen streifen Schmutz, Staub und Späne von der Profilschiene ab, bevor Fremdkörper in den Wälzbereich gelangen. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Wageninneren. Diese Barrierefunktion verlängert die Standzeit der Wälzkörper und reduziert den Verschleiß bei fordernden Umgebungsbedingungen.
Als Genauigkeitsstufe des Herstellers INA legt die Toleranzklasse G3 definierte Grenzen für Höhen- und Breitenmaße sowie Parallelitätsabweichungen fest. Sie ermöglicht die präzise Ausrichtung mehrerer Führungswagen auf einer Schiene oder über parallele Führungsachsen hinweg, was für wiederholgenaue Positionieraufgaben unerlässlich ist.
Eine hohe Vorspannung bewirkt, dass die Wälzkörper bereits im unbelasteten Zustand mit definierter Kraft an den Laufbahnen anliegen. Dadurch entsteht ein spielfreies System mit maximaler elastischer Steifigkeit. Dies verhindert mikroskopische Auslenkungen unter Last und verbessert das dynamische Verhalten linearer Bewegungsabläufe.
Die zulässige Einsatztemperatur liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Dieser Bereich wird durch die verwendeten Werkstoffe aus Stahl und Funktionskunststoffen bestimmt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten sowohl die mechanischen Tragkörper als auch die elastischen Enddichtungen ihre vorgesehenen Eigenschaften.
Der Führungswagen ist als nachschmierbares Bauteil ausgeführt und verfügt über Anschlüsse für Schmiernippel oder zentrale Schmierstoffleitungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett direkt an die vier Rollenreihen. Eine regelmäßige Nachschmierung gemäß Herstellervorgaben sichert die Trennung der metallischen Kontaktflächen und minimiert den Reibungswiderstand.