INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 45,60 € | 866,52 € |
| 3 | 91,21 € | 820,91 € |
Der Führungswagen RWU65 -F-L-120/930/120-V3-G2 von INA bietet als vierreihiger Rollen-Flanschwagen mit hoher Vorspannung hohe Führungssteifigkeit für anspruchsvolle Linearachsen.
Der Führungswagen RWU65 -F-L-120/930/120-V3-G2 von INA führt lineare Bewegungen präzise und nimmt hohe Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen auf. Als Flanschwagen der 65er Reihe nutzt die Komponente zylindrische Rollen als Wälzkörper, die in vier Reihen angeordnet sind. Diese Konstruktion aus Stahl und Kunststoffelementen ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt. Sie erhalten eine einbaufertige Lösung für Maschinenachsen, die auf steife Führungsverhältnisse angewiesen sind.
Dieser Rollenführungswagen eignet sich für Linearführungen mit hohen Lastanforderungen und starken Momentenbelastungen. Dank der langen Ausführung verteilt der Wagen aufliegende Kräfte über eine vergrößerte Abstützlänge, was Kippbewegungen minimiert. Typische Einsatzfelder finden sich in steifen Führungsanordnungen und Linearachsen mit genauer Positionierung.
Durch die Ausführung ohne Kugelkette stehen die Rollen direkt im Umlauf, was die Tragfähigkeit der vier Wälzkörperreihen unterstützt. Die integrierten Enddichtungen schützen das interne Rollensystem vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln von den Stirnseiten her.
Die Kennzeichnung V3 steht für eine hohe Vorspannung, die das elastische Nachgeben unter Last reduziert und die Steifigkeit der Führung erhöht. Die Toleranzklasse INA G2 definiert dabei enge Maß- und Lauftoleranzen für gleichmäßige Bewegungsabläufe bei wechselnden Lastrichtungen.
Zusätzlich erleichtert die nachschmierbare Auslegung die laufende Instandhaltung im Betrieb. Schmierstoff lässt sich über Schmieranschlüsse direkt in den Führungswagen einbringen, um das Rollensystem mit Fett zu versorgen. Beachten Sie bei der Auslegung die Flanschbauform zur sicheren Verschraubung von oben oder unten.
In diesem Wagen laufen zylindrische Rollen in vier separaten Reihen. Gegenüber Kugeln bieten Rollen durch den Linienkontakt eine größere Kontaktfläche zur Schiene. Dies führt zu einer höheren Steifigkeit sowie Belastbarkeit bei radialen Lasten und Momenten in anspruchsvollen Linearführungen.
Das Kürzel V3 kennzeichnet eine Ausführung mit hoher Vorspannung. Die Wälzkörper stehen im Führungswagen unter definierter Vorspannkraft, wodurch das interne Führungsspiel eliminiert wird. Dies verringert elastische Verformungen bei stoßartigen Kräften und verbessert das Führungsverhalten unter wechselnden Belastungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie die Enddichtungen ihre mechanische Funktion. Extreme Kälte oder Hitze außerhalb dieser Grenzen sollten vermieden werden, um die Schmierstoffwirkung nicht zu beeinträchtigen.
Die stirnseitig angebrachten Enddichtungen streifen Fremdkörper, Späne und Staubpartikel von der Profilschiene ab, bevor sie in die Laufbahnen des Führungswagens gelangen können. Gleichzeitig halten sie das eingebrachte Schmiermittel im Wageninneren und schützen das vierreihige Rollensystem vor vorzeitigem Verschleiß.
Der Wagen ist als nachschmierbare Komponente konstruiert und verfügt über Zugänge für Schmiernippel an den Stirnseiten. Schmierfett lässt sich über gängige Schmierpressen oder zentrale Schmiersysteme direkt in das Wälzkörpersystem leiten, um Reibung zu mindern und die Lebensdauer im Dauerbetrieb zu sichern.
Die lange Bauform verfügt über einen verlängerten Tragkörper mit mehr tragenden Rollen pro Reihe. Dadurch stützt der Wagen Momente um die Querachsen stabiler ab als kürzere Bauformen. Konstrukteure nutzen diese Variante vor allem bei schweren Aufbauten oder weiten Hebelarmen.