INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,89 € | 187,85 € |
| 20 | 19,78 € | 177,96 € |
Der Führungswagen RWU25 -E-V3-G3 von INA bietet als vierreihiger Rollen-Flanschwagen der 25er Reihe mit 70 mm Baubreite hohe Steifigkeit für Linearführungen.
Der Führungswagen RWU25 -E-V3-G3 von INA ist eine lineare Wälzführung in Flanschbauform für anspruchsvolle Führungsaufgaben. Vierreihig angeordnete Zylinderrollen dienen als Wälzkörper und nehmen Belastungen senkrecht zur Bewegungsrichtung sowie Kippmomente auf. Gefertigt aus Stahl mit Führungskomponenten aus Kunststoff, ist diese Einheit für den Einsatz im industriellen Maschinenbau ausgelegt. Die Kombination aus End- und Längsdichtungen hält Schmierstoff im System und schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln.
Profilschienenführungen dieser Bauart kommen vorrangig dort zum Einsatz, wo Konstruktionen hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit bei linearen Bewegungen verlangen. Typische Einsatzbereiche sind Führungsachsen mit hohen Anforderungen an Maßhaltigkeit sowie Führungen unter wechselnden Momentbelastungen. Durch die vierreihige Rollenanordnung führt der Wagen schwere Lasten präzise und formstabil. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -10 bis +80 Grad Celsius, wodurch der Wagen den Betrieb in gängigen Industrieumgebungen ermöglicht.
Die werkseitige Kennzeichnung V3 steht für eine hohe Vorspannung der Rollenumläufe. Dadurch weist das System unter Last kaum elastisches Spiel auf, was die Führungssteifigkeit der gesamten Baugruppe erhöht. Die Toleranzklasse INA G3 definiert eine enge Fertigungsgenauigkeit für den präzisen Parallellauf auf der Schiene. Da dieser Flanschwagen nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich die Wartung flexibel über integrierte Schmieranschlüsse in bestehende Instandhaltungsintervalle einbinden.
Die Baubreite des Flanschwagens beträgt 70 mm bei Auslegung für Profilschienen der 25er Reihe. Die Flanschbauform ermöglicht eine feste Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder unten über die vorgesehenen Montagebohrungen des Wagens.
Dieser Wagen arbeitet mit vierreihig geführten Zylinderrollen statt Kugeln. Rollen bieten eine linienförmige Berührung anstelle einer Punktberührung zur Führungsschiene. Das führt zu einer hohen Steifigkeit und verringert die elastische Verformung unter schweren Lasten.
Der Wagen verfügt über eine Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und integrierten Längsdichtungen. Dieses Dichtungskonzept umschließt die Wälzkörperumläufe von allen Seiten, minimiert den Austritt von Schmiermittel und wirkt dem Eindringen von Produktionsrückständen in das Wageninnere entgegen.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -10 bis +80 Grad Celsius. Die Materialkombination aus Wälzlagerstahl und technischen Kunststoffen für die Rollenrückführung ist genau auf dieses Temperaturfenster abgestimmt.
Die Führung ist ab Werk nachschmierbar ausgeführt. Schmierstoff lässt sich über die dafür vorgesehenen Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Flanken einbringen, um die Rollenumläufe bedarfsgerecht während des Betriebs mit Schmierfett zu versorgen.
Ein Flanschwagen besitzt gegenüber schmalen Blockwagen seitlich ausladende Montageflächen. Diese breitere Auflagefläche verteilt Querkräfte und Biegemomente großflächig auf das Maschinengestell und erleichtert die Befestigung ausladender Anbauteile.