KWSE25 -L-V1-G3 Führungswagen von INA
KWSE25 -L-V1-G3 Führungswagen von INA

INA

Führungswagen INA KWSE25 -L-V1-G3

Technische Daten
 
Breite
70 mm
Material
Stahl, Kunststoff
Dichtung
Enddichtungen und Längsdichtungen
Toleranzklasse
INA G3
Ausführung
lange Ausführung
Vorspannung
leichte Vorspannung
Wälzkörperart
Kugeln
Kugel-/Rollenreihen
sechsreihig
Kugelkette
ohne Kugelkette
Bauform
Flanschwagen
Temperaturbereich
-10 bis +80 °C
Schmierung und Wartung
nachschmierbar
Baureihe
25er Reihe
Gewicht
0,881 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Führungswagen INA KWSE25 -L-V1-G3
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Führungswagen INA KWSE25 -L-V1-G3

Der Führungswagen KWSE25 -L-V1-G3 von INA bietet als sechsreihiger Flanschwagen in langer Bauform präzise Führung bei 70 mm Baubreite.

Der Führungswagen KWSE25 -L-V1-G3 ist eine sechsreihige Linearführungskomponente aus Stahl und Kunststoff für Schienenführungen der 25er Baureihe von INA. In dieser langen Flanschausführung nimmt der Wagen Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen auf und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die integrierten Kugeln. Ausgestattet mit End- und Längsdichtungen schützt das System die Wälzkörper vor eindringenden Partikeln. Über Schmieranschlüsse bleibt der Wagen im Betrieb nachschmierbar, was Wartungsintervalle planbar macht.

Welche Einsatzbedingungen erfordert der Führungswagen KWSE25 -L-V1-G3?

Lineare Bewegungsführungen mit der Notwendigkeit hoher Momentensteifigkeit bilden den Schwerpunkt dieser Bauart. Durch die sechsreihige Kugel-Anordnung und die verlängerte Auflagefläche der langen Ausführung eignet sich die Einheit für Konstruktionen mit hohen Anforderungen an Führungsgenauigkeit. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad Celsius ab, womit sich der Wagen für Umgebungen mit moderaten thermischen Belastungen eignet.

Was bedeuten die Kennzeichnungen L, V1 und G3 beim KWSE25?

Die Typenbezeichnung beschreibt funktionale Besonderheiten für die Konstruktion. Das Kürzel L kennzeichnet die lange Ausführung des Flanschwagens, die durch zusätzliche tragende Kugeln die Stützlänge vergrößert. Der Zusatz V1 definiert eine leichte Vorspannung. Diese reduziert das Führungsspiel und erhöht die Steifigkeit, ohne den Verschiebewiderstand unnötig zu steigern. Mit der Toleranzklasse G3 liefert der Hersteller INA definierte Genauigkeiten für Höhen- und Breitenmaße. Zu beachten ist zudem die Baubreite von 70 mm.

Welche Hauptabmessungen und Bauformen zeichnen den Führungswagen KWSE25 -L-V1-G3 aus?

Dieser Führungswagen gehört zur 25er Baureihe und weist eine Gesamtbreite von 70 mm auf. Es handelt sich um einen Flanschwagen in langer Ausführung, der Befestigungsgewinde von oben oder unten im Flansch bereitstellt. Das Design aus Stahl mit Kunststoffelementen beherbergt sechs Kugelreihen, die ohne Kugelkette umlaufen und für eine verlässliche Lastübertragung sorgen.

Welche Funktion erfüllt die leichte Vorspannung V1?

Die Vorspannungsklasse V1 bewirkt ein definiertes spielfreies Abwälzen der Kugeln zwischen Führungsschiene und Wagen. Durch die leichte Vorspannung verbessert sich die Führungskontur und die Steifigkeit des Systems steigt. Gleichzeitig bleibt die Verschiebekraft gering, sodass sich diese Klasse gut für dynamische Achsantriebe mit hoher Positioniergenauigkeit eignet.

Wie ist das Dichtungssystem des Führungswagens KWSE25 -L-V1-G3 aufgebaut?

Der Wagen verfügt über eine Kombination aus elastischen Enddichtungen an den Stirnseiten und beidseitigen Längsdichtungen entlang der Unterkanten. Diese Dichtungsanordnung mindert das Eindringen von Schmutz und Spänen in den Kugelumlauf. Gleichzeitig tragen die Dichtlippen dazu bei, den Schmierstoff im Innenraum des Führungswagens zu halten.

Wie erfolgt die Nachschmierung dieser Linearführung?

Die Ausführung ist als nachschmierbare Einheit konzipiert. Über stirnseitige Schmieröffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in das integrierte Reservoir einbringen, um die sechs Kugelreihen im laufenden Betrieb zu versorgen. Regelmäßige Nachschmierungen im Rahmen der betrieblichen Instandhaltung tragen zur Vermeidung von Mangelschmierung und vorzeitigem Verschleiß bei.

In welchem Temperaturbereich kann der Führungswagen betrieben werden?

Zulässig ist der Einsatz bei Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad Celsius. Sowohl die Dichtungswerkstoffe als auch die internen Umlenkungen aus Kunststoff sind auf diesen Bereich abgestimmt. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollten die Schmierstoffeigenschaften auf das jeweilige Temperaturniveau angepasst werden.

Was besagt die Toleranzklasse INA G3?

Das Kürzel G3 kennzeichnet die werkseigene Genauigkeitsklasse des Herstellers INA für Schienen- und Wagenmaße. Es definiert zulässige Toleranzgrenzen bezüglich Parallelität, Bauhöhe und seitlicher Abweichung. Die Klasse G3 unterstützt eine maßgenaue Montage bei der Erstausrüstung sowie beim Austausch einzelner Führungswagen auf kompatiblen Profilschienen.

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