INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 9,57 € | 181,84 € |
| 5 | 19,14 € | 172,27 € |
Der Führungswagen KWVE45 -B-HL-V2-G3 von INA bietet als vierreihiger Blockwagen mit 86 mm Breite hohe Steifigkeit für präzise Linearführungen.
Mit dem Führungswagen KWVE45 -B-HL-V2-G3 erhalten Konstrukteure eine kugelgelagerte Lineareinheit der 45er Reihe von INA. Das System arbeitet vierreihig ohne Kugelkette und besteht aus Stahl mit Funktionskomponenten aus Kunststoff. Durch die Kombination aus Enddichtungen und Längsdichtungen bleibt der Wälzkörperraum vor Schmutzeintrag geschützt. Die Ausführung ist nachschmierbar konstruiert, sodass sich Schmierstoffe bei laufendem Betrieb über Schmieranschlüsse zuführen lassen.
Konstrukteure nutzen diesen Führungswagen vor allem in Linearachsen mit hohen Belastungen und Momenten. Typische Einsatzfelder sind Führungsanordnungen mit hohen Anforderungen an Steifigkeit und Verfahrgenauigkeit. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -10 bis +80 Grad Celsius. Dank der Rundum-Abdichtung aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen unterstützt die Konstruktion den Schutz der Wälzkörper bei partikelbelasteten Umgebungsbedingungen.
Die Kennzeichnung HL steht für eine hohe und lange Ausführung des Blockwagens. Durch die verlängerte Auflagefläche nimmt das System Kippmomente wirksam auf. Die werkseitige Vorspannungsklasse V2 definiert eine mittlere Vorspannung der Kugeln. Dadurch weist die Führung eine erhöhte Steifigkeit auf, ohne das Verschiebeverhalten übermäßig zu hemmen. Zusammen mit der Toleranzklasse INA G3 unterstützt dies eine spielfreie Führung für anspruchsvolle Positionieraufgaben.
Das Kürzel HL kennzeichnet eine hohe und lange Bauform des Wagens. Durch den verlängerten Tragkörper befinden sich mehr tragende Kugeln im Lastbereich, was die Momentenaufnahme um Quer- und Längsachsen im Vergleich zur Standardlänge begünstigt.
Die Klasse V2 steht für eine mittlere Vorspannung der Wälzkörper. Die Kugeln laufen dadurch spielfrei mit definierter Druckspannung zwischen Führungswagen und Schiene, was die Systemsteifigkeit erhöht und elastische Verformungen unter Last verringert.
Der Wagen verfügt über ein zweistufiges Dichtsystem aus Enddichtungen an den Stirnseiten und Längsdichtungen an den Unterkanten. Diese Anordnung hält Schmutzpartikel fern und wirkt dem unkontrollierten Austreten von Schmierfett aus dem Kugelumlauf entgegen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die verbauten Dichtungs- und Kunststoffelemente ihre mechanische Formstabilität und Funktionsfähigkeit im laufenden Betrieb.
Die Einheit ist nachschmierbar ausgeführt. Schmierfett lässt sich über Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Seitenflächen einbringen, um die Wälzkörperlaufbahnen im laufenden Betrieb regelmäßig mit frischem Schmierstoff zu versorgen.
G3 bezeichnet die werksseitige Genauigkeitsklasse von INA für Profilschienenführungen. Sie legt die zulässigen Höhen- und Breitenabweichungen des Wagens fest und trägt zu einem präzisen Lauf in industriellen Anwendungen bei.