INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,56 € | 162,61 € |
| 20 | 17,12 € | 154,05 € |
Der Führungswagen KWVE35 -B-L-V1-G3 von INA führt Lasten als vierreihiger Flanschwagen mit 100 mm Breite bei leichter Vorspannung spielfrei auf Profilschienen.
Der Führungswagen KWVE35 -B-L-V1-G3 von INA ist eine vierreihige Kugelumlaufeinheit für profilierte Schienenführungen der 35er Reihe. Die Komponente kombiniert Tragkörper aus Stahl mit Führungselementen aus Kunststoff. Als Flanschwagen ausgeführt, besitzt dieser Wagen eine Breite von 100 mm und nimmt Kräfte aus allen Hauptrichtungen auf. Die Ausführung zeichnet sich durch eine werkseitig eingestellte leichte Vorspannung sowie die Toleranzklasse INA G3 aus. Für den kontinuierlichen Betrieb ist das Wälzsystem nachschmierbar konstruiert.
Dieser Führungswagen kommt in Linearachsen und Positioniersystemen zum Einsatz, bei denen Lasten gleichmäßig abgestützt werden müssen. Durch die lange Bauform verteilt sich die Belastung auf eine vergrößerte Kontaktzone der vier Kugelreihen, was die Führungskräfte bei Kippmomenten stabilisiert. Typische Einsatzfelder finden sich in Handhabungseinrichtungen, Automatisierungszellen und im allgemeinen Maschinenbau. Die integrierten End- und Längsdichtungen schützen den Wälzkörperraum vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln in staubbelasteten Werkstattumgebungen.
Die Kennzeichnung L markiert die lange Ausführung des Wagens, die gegenüber der Standardlänge höhere Momentbelastungen aufnehmen kann. In Verbindung mit der leichten Vorspannung V1 verringert sich das elastische Nachgeben unter Last, wodurch die Steifigkeit der Führung steigt, ohne die Verschiebekräfte unnötig zu erhöhen. Konstrukteure sollten zudem die Toleranzklasse INA G3 für die Ausrichtung der Anschlussflächen berücksichtigen. Das System deckt einen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad ab und lässt sich über Nachschmierbohrungen im Wartungsplan versorgen.
Die Bezeichnung KWVE35 -B-L-V1-G3 steht für eine vierreihige Kugelumlaufeinheit der 35er Baureihe von INA. Der Buchstabe L kennzeichnet die lange Wagenausführung, während V1 für eine leichte Vorspannung steht. Die Kennzeichnung G3 definiert die Toleranzklasse des Flanschwagens, der mit End- und Längsdichtungen ausgerüstet ist.
Die Ausführung verfügt über eine Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen. Diese Dichtelemente schließen den Innenraum des Wagens ab und schützen die Wälzkörper vor eindringenden Fremdkörpern. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, das Schmiermittel im Bereich der Kugelreihen zu halten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad. Dieser Bereich berücksichtigt die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die thermischen Betriebsbedingungen der Linearführung.
Der Flanschwagen ist nachschmierbar ausgeführt und besitzt vorbereitete Schmieranschlüsse. Über diese Zugänge lässt sich Schmierstoff direkt in das Wälzsystem einbringen, um die vier Kugelreihen zu versorgen. Regelmäßiges Nachschmieren im Rahmen der Instandhaltung unterstützt die Leichtgängigkeit und erhält die Funktion des Systems.
Ein Flanschwagen besitzt seitlich erweiterte Befestigungsflächen mit Montagebohrungen, die eine Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder unten ermöglichen. Mit einer Baubreite von 100 mm bietet dieser Führungswagen eine breite Auflagefläche, die sich besonders für tragfähige Verbindungen im Maschinenbau eignet.
Die leichte Vorspannung V1 eliminiert das Spiel zwischen den tragenden Kugeln und der Führungsschiene. Dadurch steigt die Steifigkeit der Linearführung bei äußeren Kräften messbar an, während der Verschiebewiderstand gering bleibt. Diese Abstimmung eignet sich für präzise Führungsaufgaben mit moderater dynamischer Belastung.