INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,94 € | 321,86 € |
| 5 | 33,88 € | 304,92 € |
Der Führungswagen RWU45 -F-L-120/930/120-V3-G2 von INA bietet als vierreihiger Rollen-Flanschwagen mit hoher Vorspannung präzise Führung bei hohen Belastungen.
Der Führungswagen RWU45 -F-L-120/930/120-V3-G2 von INA kommt als robuste Lineareinheit auf Profilschienen der 45er Reihe zum Einsatz. Als Wälzkörper dienen Zylinderrollen, die in vier Reihen angeordnet sind und Kräfte gleichmäßig übertragen. Durch die Ausführung aus Stahl und Kunststoff sowie integrierte Enddichtungen eignet sich diese Komponente für anspruchsvolle lineare Bewegungsachsen. Die Konstruktion ist nachschmierbar ausgelegt, was planbare Wartungsintervalle ermöglicht.
Dieser vierreihige Führungswagen eignet sich vorrangig für Führungsaufgaben, bei denen hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit in allen Belastungsrichtungen gefordert sind. Lineare Führungsbaugruppen nutzen Rollenführungen, um präzise Verfahrbewegungen unter hoher statischer oder dynamischer Beanspruchung umzusetzen. Die lange Bauform verteilt die anfallenden Kippmomente auf eine vergrößerte Abstützbasis, was die Stabilität der gesamten Baugruppe wirksam unterstützt.
Die Ausführung als Flanschwagen erlaubt eine direkte Verschraubung von oben oder unten, wodurch sich Anschlusskonstruktionen montagefreundlich anbinden lassen. Die hohe Vorspannung reduziert elastische Verformungen unter Lasteinwirkung und steigert die Steifigkeit des Führungssystems. In Kombination mit der Toleranzklasse INA G2 erfüllt die Führungseinheit enge Maß- und Laufgenauigkeiten. Vor dem Einbau sollten Sie den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad berücksichtigen.
Eine vierreihige Anordnung von Rollen als Wälzkörper kennzeichnet diesen Linearwagen der 45er Reihe. Die Bauform als langer Flanschwagen sorgt für eine breite Verschraubungsfläche und unterstützt die Momentenaufnahme. Gefertigt aus Stahl und funktionalen Kunststoffelementen, arbeitet das Bauteil spielfrei mit hoher Steifigkeit.
Rollen weisen im Gegensatz zu Kugeln eine linienförmige Berührung mit den Laufbahnen auf. Diese Linienberührung vergrößert die wirksame Kontaktfläche, wodurch sich die Steifigkeit des Linearführungssystems erhöht. Bei gleicher Baugröße nehmen vierreihige Rollenführungen höhere Kräfte auf und verformen sich unter Last geringer.
Enddichtungen an beiden Stirnseiten des Wagens streifen Schmutz, Staub und Flüssigkeiten von der Führungsschiene ab. Gleichzeitig halten sie den Schmierstoff im Inneren des Rollenumlaufs. Dieser beidseitige Schutz verhindert das Eindringen abrasiver Partikel in die Lastzonen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Der Wagen ist nachschmierbar ausgeführt und verfügt über Anschlüsse für Schmiernippel oder zentrale Schmiersysteme. Schmierfett gelangt über interne Kanäle direkt an die umlaufenden Rollen. Regelmäßiges Nachschmieren entsprechend den Betriebsbedingungen verdrängt Verunreinigungen aus dem Dichtungsbereich und erhält den schützenden Schmierfilm zwischen den Kontaktpartnern aufrecht.
Die Klassifizierung G2 definiert eine enge Fertigungstoleranz für Bauhöhe und Breitenmaße des Führungswagens im System mit der Führungsschiene. Dies ist für Baugruppen mit mehreren parallel geführten Wagen wichtig, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu unterstützen. Konstrukteure erhalten dadurch reproduzierbare Einbaumaße für präzise Achsen.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -10 bis +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die integrierten Kunststoffkomponenten und Enddichtungen ihre Formstabilität und Elastizität. Bei Abweichungen nach oben oder unten könnten Dichtwirkung und Schmierstoffviskosität beeinträchtigt werden.