INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,68 € | 107,74 € |
| 20 | 11,34 € | 102,08 € |
Der vierreihige Führungswagen KWVE20 -B-N-V1-G2 von INA bietet als Flanschwagen mit 63 mm Breite eine kompakte Linearführung in niedriger Bauhöhe.
Der Führungswagen KWVE20 -B-N-V1-G2 bildet als vierreihige Kugelumlaufeinheit der 20er Baureihe die bewegliche Komponente auf Profilschienenführungen. INA fertigt den Wagen aus Stahl und funktionalen Kunststoffelementen für lineare Verfahrbewegungen. Durch die niedrige Ausführung integriert sich dieses Wälzlager besonders platzsparend in Baugruppen mit begrenzter Einbauhöhe. Die Kombination aus vier Kugelreihen und Flanschgeometrie nimmt Belastungen aus allen Hauptrichtungen sowie Momente um sämtliche Achsen auf.
Dieser Flanschwagen kommt vor allem in kompakten Achsaufbauten des allgemeinen Maschinenbaus sowie in Vorrichtungen und Handlingsystemen zum Einsatz. Die flache Bauform ermöglicht den Einsatz dort, wo vertikaler Bauraum knapp bemessen ist, aber eine breite Anschraubfläche am Wagen benötigt wird. Dank der vierreihigen Kugelabstützung eignet sich das System für gleichmäßige Bewegungsabläufe mit unbegrenztem Hub. Da der Wagen ohne Kugelkette arbeitet, laufen die Wälzkörper direkt im Umlaufsystem.
Das Kennzeichen V1 steht für eine leichte Vorspannung der Kugeln im System. Diese werkseitige Einstellung erhöht die Steifigkeit der Führung und minimiert das Führungsspiel, ohne den Verschiebewiderstand wesentlich zu erhöhen. Die Toleranzklasse INA G2 definiert Höhen- und Breitenabweichungen für eine gleichmäßige Laufeigenschaft. Bei der Konstruktion sind die Wagenbreite von 63 mm sowie die passende 20er Führungsschiene zu berücksichtigen, um eine einwandfreie Funktion im Gesamtsystem zu erzielen.
Beidseitige Enddichtungen an den Stirnseiten streifen Schmutz von der Profilschiene ab, während zusätzliche Längsdichtungen an den Unterkanten das Eindringen von Partikeln in den Kugelumlauf verhindern. Dieses Dichtsystem hält gleichzeitig den Schmierstoff im Tragkörper, was den Verschleiß verringert und den Schmierstoffverbrauch im Betrieb senkt.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -10 bis +80 Grad Celsius. Die eingesetzten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie das integrierte Schmiersystem sind auf diesen thermischen Bereich abgestimmt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Sie die Schmierung regelmäßig kontrollieren und an die Umgebungsbedingungen anpassen.
Eine Nachschmierung erfolgt über vorgesehene Schmieranschlüsse direkt am Wagenkörper. Sie führen geeignetes Wälzlagerfett über Schmiernippel zu, um das Schmierstoffreservoir im Wagen aufzufüllen. Regelmäßige Nachschmierintervalle halten den Schmierfilm zwischen Kugeln und Laufbahnen aufrecht und tragen zu einer langen Nutzungsdauer bei.
Ein Flanschwagen besitzt beidseitig verbreiterte Montageflansche mit Befestigungsgewinden. Mit einer Baubreite von 63 mm bietet diese Ausführung eine breite Auflagefläche für die Anschlusskonstruktion. Die Montage kann je nach Konstruktion bequem von oben oder von unten über Durchgangs- beziehungsweise Gewindebohrungen vorgenommen werden.
Die Kennzeichnung als niedrige Ausführung reduziert das Abstandsmaß zwischen der Schienenunterkante und der Montagefläche des Wagens. Dadurch bauen Linearachsen flacher auf, was die Baugröße gesamter Maschinenbaugruppen verringert. Trotz der reduzierten Gesamthöhe behält das vierreihige Kugelumlaufsystem seine volle mechanische Belastbarkeit bei.
Tragkörper und Wälzkörper bestehen aus Stahl, der den mechanischen Kräften der Kugelumläufe standhält. Die Bauteile zur Kugelumlenkung sowie die Abdeck- und Dichtelemente fertigt der Hersteller aus widerstandsfähigem Kunststoff, um eine reibungsarme Führung und wirksame Abdichtung zu erzielen.