INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,99 € | 113,87 € |
| 20 | 11,99 € | 107,87 € |
Der vierreihige Führungswagen KWVE20 -B-L-V2-G2 von INA bietet als langer Flanschwagen mit 63 mm Breite eine spielfreie Linearführung mit mittlerer Vorspannung.
Dieser Führungswagen der 20er Baureihe basiert auf einem Kugelumlaufsystem aus Stahl und Kunststoff. Die Ausführung als Flanschwagen ermöglicht die direkte Verschraubung von oben oder unten über die Anschlusskonstruktion. Dank der vierreihigen Anordnung der Kugeln nimmt der Wagen Kräfte aus allen Richtungen quer zur Bewegungsrichtung sowie Momente um sämtliche Achsen auf. Die Einheit ist nachschmierbar ausgeführt und für einen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad ausgelegt.
Der Führungswagen KWVE20 -B-L-V2-G2 kommt vor allem in Linearachsen zum Einsatz, bei denen hohe Steifigkeit und Führungstreue auf Profilschienen gefordert sind. Durch die lange Bauform stützt der Flanschwagen Kippmomente in Längsrichtung wirksam ab. Typische Anwendungsbereiche liegen im Maschinenbau, in Handhabungssystemen sowie in Vorrichtungen, die unbegrenzte Hubbewegungen bei gleichbleibender Führungsgenauigkeit verlangen.
Das Kürzel V2 kennzeichnet eine mittlere Vorspannung, wodurch das Wälzsystem ohne Spiel läuft und eine höhere dynamische Steifigkeit aufweist. Die Toleranzklasse INA G2 definiert eine genaue Maßabstimmung bei der Paarung mit Führungsschienen. Ein kombiniertes System aus Enddichtungen und Längsdichtungen schirmt die vier Kugelreihen gegen Schmutzeintritt ab und hält den Schmierstoff im Wälzraum. Da der Wagen ohne Kugelkette konstruiert ist, laufen die Kugeln direkt aneinander in den Laufbahnen.
Der Wagen ist als Flanschwagen in langer Ausführung aus der 20er Baureihe von INA konstruiert. Über den Flansch lässt sich die Anschlusskonstruktion verschrauben, während die Baulänge die Momentenaufnahme in Verfahrrichtung verbessert.
Die Angabe V2 steht für eine mittlere Vorspannung des Wälzkörpersystems. Die Wälzkörper laufen dadurch spielfrei mit einer definierten elastischen Vorspannung gegen die Laufbahnen, was die Steifigkeit der Führung erhöht.
Die Einheit verfügt über ein Dichtungssystem aus Enddichtungen an beiden Stirnseiten und zusätzlichen Längsdichtungen. Diese Konstruktion schützt den Innenraum vor dem Eindringen von Partikeln und verringert das Austreten von Schmierstoff entlang der Schiene.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad. Die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie das integrierte Schmiersystem sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt.
Der Wagen ist nachschmierbar konstruiert. Über entsprechende Schmieranschlüsse lässt sich frisches Schmiermittel zuführen, um die Lebensdauer der vierreihigen Kugelführung im laufenden Betrieb zu unterstützen.