INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,96 € | 208,27 € |
| 5 | 21,92 € | 197,31 € |
Der vierreihige INA Führungswagen KWVE45 -B-L-V1-G1 in langer Flanschausführung bietet 120 mm Baubreite für präzise lineare Bewegungsabläufe im Maschinenbau.
Der Führungswagen KWVE45 -B-L-V1-G1 bildet als Kugelumlaufeinheit der 45er Reihe ein zentrales Element für lineare Positionieraufgaben. Die Ausführung als Flanschwagen mit 120 mm Breite ermöglicht eine direkte Verschraubung von oben oder unten mit der Anschlusskonstruktion. Kugeln als Wälzkörper laufen in vier Reihen im Tragkörper um, was Kräfte aus wechselnden Richtungen aufnimmt. Komponenten aus Stahl und gezielt eingesetztem Kunststoff schaffen die Basis für den zuverlässigen Lauf in einem Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad.
Dieser Führungswagen kommt vor allem in Linearachsen mit erhöhten Momentenbelastungen zum Einsatz. Die lange Ausführung vergrößert die Auflagefläche auf der Schiene, was die Momentenaufnahme um die Querachsen begünstigt. Dank der leichten Vorspannung der Klasse V1 arbeitet das Wälzsystem mit minimiertem Spiel, behält aber gleichzeitig einen geringen Verschiebewiderstand bei. Bei wechselnden Belastungen oder auskragenden Lasten trägt das vierreihige Kugelkonzept zu einer gleichmäßigen Kraftverteilung bei.
Die Kombination aus Enddichtungen und Längsdichtungen schützt den Führungswagen gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff im System. Über integrierte Schmieranschlüsse bleibt der Wagen jederzeit nachschmierbar, was den kontinuierlichen Betrieb unterstützt. Die Toleranzklasse INA G1 kennzeichnet eine eng tolerierte Fertigungsgenauigkeit für anspruchsvolle Führungsaufgaben. Bei der Montage ist auf saubere Anlageflächen und das Einhalten der vorgeschriebenen Anzugsmomente an Schiene und Flansch zu achten.
Dieser Wagen der 45er Reihe besitzt eine lange Flanschbauform mit 120 mm Breite und arbeitet mit vier Kugelreihen ohne Kugelkette. Die leichte Vorspannung V1 sorgt für einen spielfreien Lauf, während die Toleranzklasse G1 für präzise Führungseigenschaften ausgelegt ist. Gefertigt aus Stahl und Kunststoff, ist der Wagen für Temperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt.
Die Stirnseiten verfügen über elastische Enddichtungen, während Längsdichtungen die Unterseite des Wagens abdichten. Dieses geschlossene Dichtsystem hält Partikel sowie Staub vom Kugelumlauf fern. Gleichzeitig dient die Abdichtung dazu, das Austreten des Schmierfetts zu begrenzen, was den Wartungsaufwand verringert und den Verschleiß der Laufbahnen mindert.
Das Kurzzeichen V1 steht für eine definierte leichte Vorspannung der Kugeln zwischen Führungsschiene und Führungswagen. Diese Vorspannung verringert das Radialspiel im System und erhöht die Gesamtsteifigkeit der Linearführung. Gleichzeitig bleibt der Rollwiderstand gering, sodass sich der Wagen auch für dynamische Verfahrbewegungen mit moderater Antriebskraft eignet.
Das Bauteil ist nachschmierbar ausgeführt und verfügt über Schmierkanäle zur Versorgung der vier Kugelreihen. Je nach Einbaulage und Betriebsbedingungen führen Anwender Schmierfett über Schmiernippel an den Stirnseiten zu. Regelmäßige Schmierintervalle erhalten den Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen, wodurch Reibung und Erwärmung begrenzt werden.
Die vergrößerte Baulänge verteilt die wirkenden Belastungen auf eine höhere Anzahl tragender Kugeln innerhalb der Laufbahnen. Dadurch steigt die Belastbarkeit des Wagens gegenüber der Standardlänge. Insbesondere Drehmomente um die Quer- und Hochachse nimmt der Flanschwagen dadurch mit geringerer elastischer Verformung auf.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad. Die verbauten Dichtungskomponenten und Kunststoffelemente des Kugelumlaufs sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Ein Einsatz außerhalb dieser Grenzen kann die Elastizität der Dichtlippen beeinträchtigen oder zu vorzeitigem Verschleiß der Führungsteile führen.