KWVE30 -B-V2-G3 Führungswagen von INA
KWVE30 -B-V2-G3 Führungswagen von INA

INA

Führungswagen INA KWVE30 -B-V2-G3

Technische Daten
 
Breite
90 mm
Material
Stahl, Kunststoff
Dichtung
Enddichtungen und Längsdichtungen
Toleranzklasse
INA G3
Ausführung
Standardausführung
Vorspannung
mittlere Vorspannung
Wälzkörperart
Kugeln
Kugel-/Rollenreihen
vierreihig
Kugelkette
ohne Kugelkette
Bauform
Flanschwagen
Temperaturbereich
-10 bis +80 °C
Schmierung und Wartung
nachschmierbar
Baureihe
30er Reihe
Gewicht
1,21 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Führungswagen INA KWVE30 -B-V2-G3
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Führungswagen INA KWVE30 -B-V2-G3

Der vierreihige Kugel-Führungswagen KWVE30 -B-V2-G3 von INA in Flanschbauform mit 90 mm Breite dient präzisen Linearbewegungen bei mittlerer Vorspannung.

Der Führungswagen KWVE30 -B-V2-G3 gehört zur 30er Baureihe von INA und basiert auf einem vierreihigen Kugelumlaufsystem. Durch die Flanschbauform lässt sich die Anschraubfläche flexibel von oben oder unten an die Anschlusskonstruktion anbinden. Werkstoffkombinationen aus Stahl für den tragenden Grundkörper und Kunststoff für die Wälzkörperrückführung sorgen für gleichmäßige Laufeigenschaften. Mit einer Breite von 90 mm nimmt die Einheit Belastungen aus allen Richtungen quer zur Bewegungsachse auf.

In welchen Einsatzbereichen überzeugt der Flanschwagen KWVE30 -B-V2-G3?

Dieser Flanschwagen kommt in präzisen Linearachsen des Maschinenbaus und der Automatisierungstechnik zum Einsatz. Typische Anwendungsgebiete sind Führungen in Bearbeitungseinheiten, Handhabungsmodulen sowie Vorrichtungen, die eine definierte Steifigkeit ohne übermäßigen Verschiebewiderstand verlangen. Die mittlere Vorspannung (V2) reduziert das Führungsspiel und stabilisiert den Wagen bei wechselnden Momentenbelastungen. Das integrierte Dichtungskonzept schützt das interne Kugelumlaufsystem vor Schmutzeintrag und bewahrt den Schmierstofffilm im Inneren.

Was bedeuten Flanschbauform und Dichtungssystem für den Einbau?

Die breite Auflage des Flanschwagens erleichtert die Montage auf planen Trägerstrukturen. Durch Enddichtungen an den Stirnseiten und zusätzliche Längsdichtungen an der Unterseite ist der Wagen rundum gegen Umgebungsstäube abgeschirmt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -10 bis +80 Grad Celsius. Als nachschmierbare Ausführung ermöglicht die Einheit eine geregelte Wartung über Schmiernippel oder Zentralschmieranlagen. Toleranzklasse INA G3 definiert die geforderte Parallelität und Maßgenauigkeit im Verbund mit der passenden Schiene.

Was zeichnet den Führungswagen KWVE30 -B-V2-G3 aus?

Als vierreihige Kugelumlaufeinheit in Standardausführung kombiniert das Modell der 30er Reihe von INA eine Flanschbauform mit 90 mm Breite und den Verzicht auf eine Kugelkette. Die Konstruktion weist eine mittlere Vorspannung sowie die Toleranzklasse INA G3 für hohe Führungspräzision auf.

Welche Funktion erfüllen die End- und Längsdichtungen?

Stirnseitige Enddichtungen und zusätzliche Längsdichtungen an den Flanken schließen den Wälzkörperraum ab. Stirndichtungen streifen Partikel bei der Verfahrbewegung von der Schienenoberfläche ab, während Längsdichtungen Verunreinigungen von unten abwehren und den Schmierstoff im System halten.

Was bedeutet die Kennzeichnung der mittleren Vorspannung V2?

Die Vorspannungsklasse V2 definiert eine mittlere elastische Vorspannung der Wälzkörper zwischen Führungswagen und Schiene. Dadurch wird radiales und axiales Spiel eliminiert, was die Steifigkeit der Führungseinheit erhöht. Dies empfiehlt sich für Anwendungen mit wechselnden Momentbelastungen und hohen Präzisionsanforderungen.

In welchem Temperaturbereich arbeitet dieser Flanschwagen?

Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad Celsius ausgelegt. Die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Funktionskunststoffen behalten in dieser Spanne ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollte die Schmierstoffauswahl auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt werden.

Wie wird der Führungswagen KWVE30 -B-V2-G3 nachgeschmiert?

Der Wagen ist für den regelmäßigen Schmierdienst vorbereitet und verfügt über standardisierte Schmieranschlüsse. Über integrierte Kanäle gelangt das Fett direkt zu den vier Kugelreihen. Regelmäßiges Nachschmieren sichert die Schmierfilmbildung, vermindert Reibung und verlängert die Gebrauchsdauer im Dauerbetrieb.

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