INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,97 € | 94,37 € |
| 20 | 9,94 € | 89,40 € |
Der Führungswagen KWVE25 -B-N-V1-G2 von INA ist ein vierreihiger Flanschwagen der 25er Baureihe in niedriger Ausführung mit 70 mm Breite.
Als vierreihige Kugelumlaufeinheit bietet der Führungswagen KWVE25 -B-N-V1-G2 eine lineare Führung für Profilschienen der Nenngröße 25. Die Kombination aus Stahl und Kunststoffkomponenten sorgt für ein präzises Abrollen der Kugeln ohne Kugelkette. Dank der integrierten Enddichtungen sowie Längsdichtungen bleibt das Wälzsystem vor Schmutzeintrag geschützt. Der Wagen ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt und lässt sich bei Bedarf nachschmieren.
Dieses Linearelement nimmt Kräfte aus allen Hauptrichtungen sowie Momente um sämtliche Achsen auf. Durch die niedrige Bauform eignet sich der Wagen vor allem für Baugruppen mit begrenzter Einbauhöhe und präzisen Führungsanforderungen. Die Ausführung als Flanschwagen erlaubt eine direkte Verschraubung von oben oder unten durch die Montagebohrungen des Flansches, was die Anbindung an die umgebende Konstruktion erleichtert.
Die Kennzeichnung V1 weist auf eine leichte Vorspannung der Wälzkörper hin. Diese Vorspannung verringert das radiale Spiel im System und erhöht die Steifigkeit der Führung, ohne den Verschiebewiderstand unverhältnismäßig zu steigern. In Verbindung mit der INA-Toleranzklasse G2 erhalten Sie ein Führungselement für Anwendungen mit definierten Genauigkeitsanforderungen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Schienenoberfläche sowie die Passmaße der Anschlusskonstruktion, um Verspannungen zu vermeiden.
Dieser Wagen gehört zur 25er Baureihe und weist eine Gesamtbreite von 70 mm auf. Durch die niedrige Flanschbauform baut das Element besonders flach auf der passenden Profilschiene auf. Die Maße für Bohrung und Außendurchmesser entfallen bei Profilschienenwagen dieser Art, da sich die Dimensionierung nach der Schienengröße richtet.
Die Kombination schützt das innere Wälzkörpersystem wirksam vor Verunreinigungen. Stirnseitig angebrachte Enddichtungen streifen Partikel in Bewegungsrichtung von der Führungsschiene ab. Die zusätzlichen Längsdichtungen dichten den Wagen entlang der Schienenflanken ab. Dadurch verbleibt das Schmiermittel länger im Wagen, während Späne und Staub nicht in die Kugelumläufe gelangen.
Ein Flanschwagen besitzt beidseitig überstehende Montageflansche mit Gewindebohrungen. Diese Konstruktion bietet Flexibilität bei der Befestigung, da Sie Anbauteile wahlweise von oben oder von unten verschrauben können. Das erleichtert die Montage bei beengten Platzverhältnissen oder schwer zugänglichen Konstruktionselementen im industriellen Maschinenbau.
Der Wagen ist als nachschmierbare Einheit ausgeführt. Über Schmieranschlüsse an den Stirnseiten lässt sich Schmierstoff direkt in die Kugelumläufe nachfördern. Regelmäßige Schmierintervalle tragen zum Erhalt der Funktion der vier Kugelreihen über den Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad bei und mindern frühzeitigen Verschleiß an den Laufbahnen.
Die Toleranzklasse G2 kennzeichnet die werkseitige Fertigungsgenauigkeit des Führungswagens bezüglich Höhe und Parallelität der Laufbahnen. Diese Klasse unterstützt ein gleichmäßiges Laufverhalten auf Profilschienen der Nenngröße 25. Bei Mehrfachanordnungen empfiehlt sich die Abstimmung der Toleranzklasse über alle montierten Wagen hinweg, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu erzielen.