INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 23,26 € | 441,86 € |
| 3 | 46,52 € | 418,60 € |
Dieser vierreihige Führungswagen RWU55 -F-L-120/930/120-V3-G1 von INA bietet als langer Flanschwagen mit hoher Vorspannung hohe Steifigkeit für Rollen-Linearführungen.
Der Führungswagen RWU55 -F-L-120/930/120-V3-G1 gehört zur 55er Baureihe von INA und nutzt zylindrische Rollen als Wälzkörper. Gegenüber Kugelumlaufführungen besitzen Rollenführungen eine linienförmige Berührungsfläche, was die elastische Verformung unter Last verringert. Die Baueinheit besteht aus Stahl mit Kunststoff-Komponenten für den Rollenumlauf. Integrierte Enddichtungen schützen das Wälzsystem vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln. Für den laufenden Betrieb ist die Einheit nachschmierbar konstruiert.
Der Rollenführungswagen ist für Führungsaufgaben konzipiert, bei denen hohe Kräfte und Momente auftreten und eine präzise Führung verlangt wird. Der Einsatz erfolgt typischerweise in schwer belasteten Linearachsen des Maschinenbaus. Durch die lange Bauform verteilt der Wagen die Traglast über eine größere Führungsstrecke auf der Profilschiene. Die Einheit ist für Umgebungstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt und nimmt Belastungen aus allen Hauptwirkungsrichtungen auf.
Die Ausführung mit hoher Vorspannung (Klasse V3) beseitigt das interne Führungsspiel im System und erhöht die statische sowie dynamische Steifigkeit der Führung. Zusammen mit den vier Rollenreihen ohne Kugelkette ermöglicht die Bauweise ein definiertes Führungsverhalten unter wechselnden Belastungsrichtungen. Die Toleranzklasse INA G1 kennzeichnet eine enge Fertigungsgenauigkeit, wie sie beim parallelen Einsatz mehrerer Führungswagen gefordert ist. Über integrierte Schmieranschlüsse lässt sich der Schmierstoffbedarf im Rahmen von Wartungsintervallen decken.
Eine vierreihige Rollenführung der 55er Reihe von INA in langer Flanschbauform. Die Konstruktion verbindet zylindrische Wälzkörper mit einer hohen Vorspannung der Klasse V3, um eine steife Linearführung zu realisieren. Die Fertigung erfolgt in der Genauigkeitsklasse G1.
Die stirnseitig montierten Enddichtungen streifen Fremdkörper, Späne und Staub von der Führungsschiene ab. Sie tragen dazu bei, dass Schmutzpartikel nicht in die Wälzkörperumläufe gelangen, und halten gleichzeitig den Schmierstoff im Inneren des Führungswagens.
Vorspannung bezeichnet die gezielte elastische Vorverformung der Wälzkörper zwischen Wagen und Schiene. Die hohe Vorspannungsklasse V3 eliminiert das interne Spiel. Dadurch federt das Gesamtsystem unter äußerer Krafteinwirkung gering ein, was einer exakten Führung dient.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad. Dieser Bereich orientiert sich an den Materialeigenschaften der verbauten Kunststoffe für die Rollenführung und den Dichtlippen sowie an den Grenzen üblicher Standardschmierfette.
Der Wagen ist nachschmierbar ausgeführt und verfügt über entsprechende Schmierkanäle. Über Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Seitenflächen lässt sich Schmierfett direkt in die Umlenkzonen einbringen, um die Rollenreihen regelmäßig mit Schmierstoff zu versorgen.