INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 9,91 € | 188,24 € |
| 5 | 19,81 € | 178,34 € |
Der Führungswagen RWU35 -F-H-120/930/120-V3-G3 von INA bietet als vierreihiger Rollen-Blockwagen hohe Steifigkeit und präzise Führungseigenschaften für anspruchsvolle Industrieachsen.
Der Führungswagen RWU35 -F-H-120/930/120-V3-G3 kommt in Linearführungen der 35er Reihe zum Einsatz, bei denen starre Führungsverhältnisse und präzise Positionierung gefordert sind. Als Wälzkörper dienen zylindrische Rollen in vierreihiger Anordnung, deren Linienberührung eine steife Kraftübertragung ermöglicht. Diese Ausführung von INA verbindet einen Stahlkörper mit Kunststoffkomponenten für den Wälzkörperrücklauf und ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt.
Diese Rollen-Führungseinheit ist auf Achssysteme mit hohen Anforderungen an Führungssteifigkeit und Momentenaufnahme ausgelegt. Durch die Bauform als Blockwagen in hoher Ausführung eignet sich das Modell für Baugruppen, die Querkräfte und Kippmomente direkt auf die Führungsschiene übertragen. Stirnseitig montierte Enddichtungen schützen das interne Laufsystem gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Die werkseitige Kennzeichnung V3 steht für eine hohe Vorspannung. Diese Einstellung minimiert das interne Spiel und erhöht die Steifigkeit des Systems, verlangt jedoch eine präzise ausgerichtete Anschlusskonstruktion. In Kombination mit der Genauigkeitsklasse INA G3 unterstützt der Wagen gleichmäßige Laufeigenschaften über den Verfahrweg. Die rollengelagerte Einheit arbeitet ohne Kugelkette und bleibt über Schmieranschlüsse nachschmierbar, was die regelmäßige Instandhaltung im Betrieb erleichtert.
Dieser Wagen der 35er Reihe arbeitet mit vierreihig angeordneten Rollen anstelle von Kugeln. Durch die Linienberührung der Wälzkörper nimmt das System hohe Kräfte bei geringer elastischer Nachgiebigkeit auf. Ergänzt wird die Konstruktion durch die Bauform als Blockwagen in hoher Ausführung sowie integrierte Enddichtungen zum Schutz des internen Wälzkörperumlaufs.
Die Vorspannungsklasse V3 reduziert das Lagerspiel zwischen Schiene und Rollenkörpern auf ein Minimum. Das mindert die Nachgiebigkeit bei wechselnden Belastungsrichtungen. Dadurch behält die Führung auch bei hohen Lasten oder dynamischen Richtungswechseln ihre Formstabilität, was wiederholgenaue Positionierbewegungen linearer Achsen begünstigt.
Das Element ist als nachschmierbare Baugruppe konzipiert. Schmierstoff gelangt über Schmierbohrungen an die tragenden Rollenreihen und Rückführkanäle. Regelmäßiges Nachschmieren verdrängt Fremdkörper und schützt die Laufflächen vor vorzeitigem Verschleiß. Schmierstoffart und Intervalle sind an die Umgebungsbedingungen sowie die jeweilige Belastung anzupassen.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -10 bis +80 Grad. Diese Spanne ergibt sich aus den verbauten Materialien, bestehend aus Stahl für Tragkörper und Rollen sowie Kunststoffen für die interne Rollenführung und Stirnabstreifer. Bei abweichenden Umgebungstemperaturen sollten gesonderte Dichtungs- und Schmierkonzepte geprüft werden.
Die Einstufung G3 definiert die geometrische Präzision des Führungswagens bezüglich Parallelität, Bauhöhe und seitlicher Toleranz zur Schiene. Diese Genauigkeitsklasse unterstützt ein einheitliches Laufverhalten. Bei der Montage mehrerer Führungswagen auf einer Schiene empfiehlt sich die Verwendung gleicher Toleranzklassen, um Verspannungen zu vermeiden.