BOSCH REXROTH
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,06 € | 58,14 € |
| 30 | 6,12 € | 55,08 € |
Der Führungswagen KWE-030 -FLS-C1-H-1 (CS) von REX ist ein vierreihiger Flanschwagen in langer Ausführung mit leichter Vorspannung für präzise Linearbewegungen.
Der Führungswagen KWE-030 -FLS-C1-H-1 (CS) von REX kommt als vierreihige Kugelumlaufführung in Profilschienenführungen der 30er Baureihe zum Einsatz. Gefertigt aus Kohlenstoffstahl, kombiniert diese lange Bauform eine gleichmäßige Lastverteilung mit hoher Führungssteifigkeit. Das Modell arbeitet ohne Kugelkette und besitzt stirnseitige Enddichtungen gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln. Über integrierte Schmieranschlüsse lässt sich der Führungswagen gezielt nachschmieren, um den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb zu steuern.
Dieses Führungselement eignet sich für industrielle Linearachsen, bei denen Kräfte und Momente aus verschiedenen Wirkrichtungen aufzunehmen sind. Durch die lange Ausführung stützt der Wagen Kippmomente wirksam ab, was besonders bei weit auskragenden Konstruktionen vorteilhaft ist. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -10 bis +80 Grad Celsius. Die Einheit wird vor allem im allgemeinen Maschinenbau sowie in Vorrichtungen und Positioniersystemen verbaut, die eine wiederholgenaue Führung erfordern.
Die Flanschbauform bietet eine breite Anschraubfläche, sodass Sie Anbauteile wahlweise von oben oder von unten verschrauben können. In Verbindung mit der hochgenauen Toleranzklasse H unterstützt dieser Wagen Anwendungen mit engen Vorgaben für Laufparallelität und Bauhöhe. Die werkseitige Vorspannungsklasse C1 steht für eine leichte Vorspannung. Sie beseitigt das interne Führungsspiel unter Beibehaltung einer leichten Verschiebbarkeit. Prüfen Sie vor dem Austausch, ob Schienentyp und Baugröße 30 mit der vorhandenen Linearführung übereinstimmen.
Diese vierreihige Kugel-Linearführung der 30er Baureihe kombiniert eine lange Flanschausführung aus Kohlenstoffstahl mit integrierten Enddichtungen. Die Bauform arbeitet ohne Kugelkette und verbindet die hochgenaue Toleranzklasse H mit einer leichten Vorspannung für spielfreie Linearbewegungen.
Die Kennzeichnung C1 bezeichnet eine leichte Vorspannung des Führungswagens. Bei dieser Klasse werden die Wälzkörper mit leichtem Übermaß geführt, um das interne Spiel zu beseitigen und die Systemsteifigkeit zu erhöhen. Die Verschiebekräfte bleiben dabei gering, sodass sich der Wagen gleichmäßig und reibungsarm auf der Profilschiene verfahren lässt.
Die lange Bauform stellt mehr tragende Kugeln im Lastbereich bereit als eine Standardausführung. Dadurch verteilt sich die anliegende Last auf eine größere Kontaktzone. Dies erhöht die Momentenbelastbarkeit in Längsrichtung, was bei auftretenden Kippmomenten oder auskragenden Lasten zu stabileren Führungseigenschaften im System beiträgt.
Der Wagen ist als nachschmierbare Einheit ausgelegt und mit Schmierkanälen ausgestattet. Über Schmiernippel an den Stirnseiten bringen Sie Schmierfett direkt in das Wälzsystem ein. Die Nachschmierung erfolgt bedarfsgerecht im Rahmen regelmäßiger Wartungsintervalle, passend zu den Umgebungsbedingungen und der gefahrenen Hubleistung der Anlage.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Enddichtungen und die Stahlkomponenten ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten ist auf eine passende Viskosität sowie thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs zu achten.
Die stirnseitig angebrachten Enddichtungen schließen den Spalt zwischen Führungswagen und Schienenprofil ab. Sie streifen Schmutz, Staub und Späne von den Laufflächen ab, bevor diese in den Kugelumlauf geraten. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Wagenkörper, was vorzeitigem Verschleiß an Wälzkörpern und Laufbahnen vorbeugt.
Bosch Rexroth AG
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